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Korruption: Ein Indiz für nicht erfolgten Fortschritt

Riesige Geldbeträge sind zur Bestechung vorhanden, und das erklärt nur eines: Es scheint unmöglich, diese Mittel in effektiveren oder ökonomischeren Bereichen anzuwenden. Denn diese existieren einfach nicht…

Weiter entwickelte Länder sind schon vor 20 Jahren zum Stillstand gekommen. Kann man die Weiterentwicklung der Erfindungen des letzten Jahrhunderts wirklich als Fortschritt bezeichnen – Autos, Staubsauger, Dampflokomotiven, Flugzeuge… oder gar den Austausch der Fußmatten im Auto aus Schafs- gegen Hirschwolle?

Etwas weniger entwickelte Länder haben in der Vergangenheit schon die Führung in allen Bereichen errungen – in der Luftfahrt, in der Raumfahrt, im Automobilbau.

Wenn es in der Entwicklung der Raumfahrt bis vor kurzem noch zwei unangefochtene Anführer gab, die die Raumfahrt vorantrieben, so kann man heute die raumfahrenden Nationen schon nicht mehr an beiden Händen abzählen.

Und die beiden alten Anführer entwickelten sich nicht einen Schritt weiter. So konnten beispielsweise im Jahre 1969 Amerikaner auf dem Mond landen, und im Jahre 2010 ist es mit großen Problemen verbunden, die armen Kosmonauten in die Umlaufbahn der Erde zu befördern. Ist es vorstellbar, dass sie im 21. Jahrhundert in den Raumanzügen des vergangenen Jahrhunderts flanieren müssen?

Eine die Erde umkreisende Station ist bereits „abgestürzt“. Bald kommt das Ende der nächsten. Dann kann man mit Shuttles selbst ins All fliegen, doch was kommt dann? Leere?

Es ist wahr, die NASA hatte eine tolle Idee – zur Sonne fliegen. Naja, wie viel Geld auch in dieses Projekt geflossen sein wird – es verbrennt alles.

Und die Weltmeere? Nach Jaques-Yves Cousteau ist dort auch niemand mehr hinabgestiegen, gleichwohl sich Bewunderer in die Schönheit der Tiefe verliebt haben.

Und über die Lösung der Probleme der Menschheit wurde noch nichts gesagt. Krebs, AIDS, Grippe und Hunger haben wir noch nicht bekämpft…. Man könnte meinen, es macht keinen Sinn, sich über die Probleme der Menschheit Gedanken zu machen. Am Ende gibt’s ja die Vereinten Nationen.

Unsere Probleme sind nicht weniger beängstigend: die öffentlichen Versorgungsunternehmen, die Pipelines, die Straßen, Krankenhäuser, Schulen… Und weiter mit allen Unterbrechungen.

In der schlechtesten Verfassung erweisen sich die Länder der ehemaligen Sowjetunion, und nichtsdestotrotz bemüht man sich, die Steuern zu senken. Und sie haben sie gesenkt.

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Und sie machen Versuche, damit fortzufahren. Um eben am Puls der Zeit zu bleiben.

Wenn wir davon ausgehen, dass in den westlichen Ländern die Versorgungsunternehmen zu 100 Prozent von der Bevölkerung bezahlt werden, so wurden sie in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion nur von 30 Prozent der Bevölkerung finanziert. Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde das Geld von den Oligarchen aus dem Verkehr gezogen. So entstand die jetzige Situation, und ein Ausweg aus dieser existiert einfach nicht. Eine analoge Situation findet man in vielen Bereichen, wenngleich auch nicht in allen. Wobei sich die Anzahl der Millionäre jedes Jahr verdoppelt.

Fehlender Entwicklungsfortschritt und die Unfähigkeit, akute Probleme zu lösen, ist gleichzusetzen mit dem Mangel an Staatsreserven. Interessant ist die Frage, welcher sich selbst huldigende Geschäftsmann sein Geld in Projekte investieren würde, die erst in 15-20 Jahren einen Gewinn erwirtschaften. Darum befindet sich die Grundlagenforschung, die die weitere Entwicklung untersucht, in freiem Fall. Gab es seit dem Ende der achtziger Jahre Durchbrüche in irgendeinem Bereich? Zum Beispiel neu erfundene Möglichkeiten der Fortbewegung über die Erde, durch die Luft oder das Wasser? Fanden wir einen Ersatz für Öl oder Gas? Es ist nicht viel zustande gekommen. Und es ist schwer vorstellbar, dass wir Zeit versäumt haben, als wir die noch von Ronald Reagan vorgeschlagenen Thesen umsetzten.

Schon in den achtziger Jahren verirrten wir uns von dem Weg der Weiterentwicklung in die Sackgasse der umkämpften Luxusgüter. Darin steckt auch etwas Gnädiges. Wer erinnert sich jetzt noch an einen wirtschaftlichen Ausdruck wie „Reaganomics“? Und genau hier kann man die grundlegenden Thesen der Gegenwart erkennen – die Verringerung des Steuerdrucks auf Unternehmen. In einem solchen Fall würden angeblich mehr Entwicklungsmöglichkeiten auftauchen. Dies trat jedoch nicht ein.

Es wurde bereits vollkommen offensichtlich, dass das freigewordene Geld durch die Steuererleichterung nicht in die Entwicklung der Produktion einfließt. Es stellte sich nämlich heraus, dass sich nichts entwickelt hat. Die Grundlagenforschung konnte aufgrund von fehlender Finanzierung keine neuen Entwicklungsrichtungen aufzeigen, wohin man interessanterweise Geld hätte investieren können. Das Geld wurde nicht für die Entwicklung verwendet, sondern für persönliche Bereicherung und die Bestechung von Staatsbediensteten und Politikern. Während in entwickelten Ländern gelernt wird, gegen solche Phänomene zu kämpfen, tauchen diese mit Nachdruck in den Staaten auf, die am längsten im Verbund der ehemaligen UdSSR waren.

Für die Aufrechterhaltung dieser erstaunlichen Zustände wurde eine ganze Industrie erschaffen. Die Bestechungsgelder für Staatsbedienstete aller Ebenen erreichten eine mehr als exorbitante Höhe. Die Politik verwandelte plötzlich den ideologischen Systemkampf in ein gewinnorientiertes Unternehmen. Weder Beamte, noch Politiker wurden dazu angehalten, einen Gewinn zu erzeugen. Somit floss das Geld aus den Unternehmen. Das wiederum bedeutet nichts anderes, als dass versäumte Steuergelder in den korrupten Systemen der Staatsbeamten und Politiker jedweder Couleur „untergehen“. Der derzeitige Kampf gegen die Korruption ist so, wie der sprichwörtliche Kampf gegen die Windmühlen. Die Verringerung der Steuerbelastung ist nicht begründbar. Wir alle vergrößern und fördern damit nur die Korruption. Ohne eine Umleitung des Geldflusses in eine wirkliche Entwicklung, die unumgänglich für die Menschheit ist, ist die Korruption unbesiegbar.

So lange wir zu einem solchen Zustand tendieren, hilft ihm unser fehlerhaftes Verständnis von der Rolle und der Aufgabe von Steuern bei der Entwicklung der Gesellschaft, die die Grundlage für Wachstum sind.

Möglicherweise kann man nicht ein Land dieser Welt ausfindig machen, in dem die einheimische Bevölkerung Feuer und Flamme für ihr Steuersystem ist. Doch unausweichlich sind nur der Tod und Steuern, so flüstern böse Zungen. Und vor diesem Hintergrund ist es unumgänglich, das eine wie das andere philosophisch zu betrachten.

Das Steuergesetzbuch ist ein Buch, das so ganz und gar nicht nutzlos ist. Es muss nicht schlecht sein und nicht gut, es muss sich selbst genügen. Die Aussage des derzeitigen Premiers darüber, dass es in der Ukraine die niedrigsten Steuern in Europa geben wird, ruft Befremden hervor. Es kann durchaus sein, dass das noch lange kein Populismus ist, aber irgendetwas anderes, noch nicht vollkommen Verständliches.

Die Zeit der neuen Steuerkonzeption ist bereits in aller Munde. Und es ist schon nicht mehr ein Problem der Ukraine allein, sondern, in kleinerem Maße, der G 20. Daher verfolgt die Ukraine weiterhin das politische Ziel des Beitritts. Sie kündigt an, ein neues Steuerkonzept zu entwickeln.

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Alexander Bajew

Quelle: From-ua

Übersetzerin:   Corinna König — Wörter: 1043

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Forumsdiskussionen

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“