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Lytwyn und Janukowytsch werden vom Bildnis Gongadses verfolgt

Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und Journalisten starteten in Kiew die Initiative “Lasst uns leben! Lasst uns schreiben!”.

Die Aktion ist dem 10. Jahrestag des Verschwindens des Journalisten Georgi Gongadse gewidmet.

Gongadse-BillboardWerbetafel mit den Umrissen Gongadses
Fünf Reklametafeln mit dem Bildnis der bekannten Umrisse von Gongadse und der Aufschrift “Lasst uns leben! Lasst uns schreiben!” wurden an drei strategischen Straßen platziert – Nowobuchiwskij, Starobuchiwskij und Wyschhorodskij.

Auf diesen Straßen fährt die politische Klasse der Ukraine zu ihren außerstädtischen Häusern, darunter Leonid Kutschma, Wolodymyr Lytwyn und ebenfalls der amtierende Präsident Wiktor Janukowytsch und die Mitglieder seines politischen Teams.

“Das Ziel des Projekts ist es die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die Probleme mit der Meinungsfreiheit in der Ukraine zu lenken: Ob das Verbrechen um Gongadse aufgedeckt wird? Ob die Schuldigen bestraft werden? Ob sich diese Geschichte heute nicht wiederholt?”, erklären die Initiatoren.

Die für Werbetafeln im Wert von jeweils 1.000 Hrywnja (etwas weniger als 100 Euro) wurden auf Kosten der Öffentlichkeit angefertigt und von den Außenreklamebetreibern kostenlos als soziale Werbung platziert.

Die Initiatoren bitten alle die nicht gleichgültig sind die Bilder zu verbreiten: auf Facebook, Twitter, Vkontakte, T-Shirts, Balkonen, Ankündigungstafeln, Häuserwänden, Videoleinwänden, Bannern und anderem.

Initiator des sozialen Projekts ist die zivilgesellschaftliche Kampagne “Nowyj Hromadjanyn”.

Eine Vorlage kann man unter der Kontaktadresse newcitizen.info@gmail.com erhalten.

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 222

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