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In der Oblast Lwiw wurde eine Dorfstraße zu Ehren der "Kämpfer des Bataillons 'Nachtigall'" benannt

23 Kommentare

Gestern wurde bekannt, dass die Abgeordneten des Dorfrates in Neshuhyw, Kreis Stryj, Oblast Lwiw auf Vorschlag des Abgeordneten der Allukrainischen Organisation „Swoboda/Freiheit“, Marjan Beresdezkij, die zentrale Straße des Dorfes Rajliw (gehört in den Verfügungsbereich dieses Dorfrates) von „Straße des Friedens“ in „Straße der Kämpfer des Bataillons ‚Nachtigall‘“ umbenannt haben.

Das Bataillon „Nachtigall“ wurde im Februar 1941 als ukrainische Legion in der deutschen Armee für die Beteiligung am Krieg gegen die UdSSR gegründet. Nach unterschiedlichen Angaben gehörten ihr zwischen 330 und 400 Mitglieder der Organisation ukrainischer Nationalisten unter dem Kommando von Roman Schuchewitsch an. Im Sommer 1941 nahm „Nachtigall“ an den Kampfhandlungen gegen die Rote Armee auf dem Territorium der UdSSR teil und im Oktober 1941 wurde es in das 201. Bataillon der Schutzpolizei umgewandelt und nach Weißrussland geschickt, wo es bis zur Auflösung im Dezember 1942 gegen Partisanen kämpfte.

Auf der Sitzung des Neshuhywer Dorfrates betonte Beresezkij, dass die „Straße des Friedens ein Überbleibsel sowjetischer Stereotypen ist“. Danach stimmten die Abgeordneten, welche die Bezeichnung der Straße für unpatriotisch hielten, einstimmig für die Änderung (im Dorfrat gibt es 20 Abgeordnete: 12 – unabhängige, 8 von „Batkiwschtschyna/Vaterland“).

Der Vorsitzende der Staatlichen Verwaltung der Oblast Lwiw, Michailo Zymbaljuk, erfuhr von der Straßenumbenennung vom „Kommersant-Ukraine“. „Falls die Entscheidung gesetzeskonform getroffen wurde, dann gibt es von meiner Seite her keinerlei Einwände.“

Derweil beabsichtigen die Lwiwer Kommunisten von der Staatsanwaltschaft der Oblast Lwiw zu fordern, die Initiatoren der Umbenennung zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen. „Das ist echte Willkür und Propaganda des Faschismus. Das Bataillon ‚Nachtigall‘ nahm 1941 an der Erschießung polnischer Professoren und anderer Einwohner Lwiws teil“, erklärte der Vorsitzende der Lwiwer Oblastorganisation des Antifaschistischen Komitees, Alexander Kalynjuk, dem „Kommersant-Ukraine“.

Weronika Sawtschenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 282

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Kommentare

#23 von Anonymous
Ja es war Pech, dass dein Post genau nach meinem kam.
Jepp!
Und es stimmt, ich habe den Artikel nicht gelesen und muß das auch gar nicht (wäre aber in diesem Fall hilfreich gewesen, das gebe ich zu;) ). Ich habe mich auf das bezogen, was hier im Forum zu lesen war, ohne den Link weiter zu verfolgen. Dass daraus das Mißverständnis entstand, ist schade.
Aber passiert nun mal in einem Forum, wo man sich nicht direkt gegenübersitzt.
Aber jetzt ist ja alles klar und keiner von uns muß sich mehr aufregen
Danke. Genau so siehts aus
Was bleibt ist nur die Frage, wer hat was gegen eine "Straße des Friedens".
Ich denke keiner.
Vielleicht stören sich Menschen an der Namensgebung mit dem Zusatz "FRIEDEN", wenn sie der Ansicht sind Frieden sei in diesem Kontext nicht zutreffend.
...

#22 von Sonnenblume
Was bleibt ist nur die Frage, wer hat was gegen eine "Straße des Friedens".
Ich denke keiner.
Vielleicht stören sich Menschen an der Namensgebung mit dem Zusatz "FRIEDEN", wenn sie der Ansicht sind Frieden sei in diesem Kontext nicht zutreffend.
Oder sie haben es einfach satt, durch eine bestimmte Art von Straßennamen immer an eine Zeit erinnert zu werden, an die sie nicht erinnert werden wollen - aus welchen Gründen auch immer?!
So gibt es ja sogar auch einen Platz des "himmlischen Friedens" (China):

[ ... ]

Sehr friedlich was da so passiert ist [smilie=lulka]
...
Der Link war nicht nötig, wer weiß nicht davon

#21 von Minuteman
Ja es war Pech, dass dein Post genau nach meinem kam.
Jepp!
Und es stimmt, ich habe den Artikel nicht gelesen und muß das auch gar nicht (wäre aber in diesem Fall hilfreich gewesen, das gebe ich zu;) ). Ich habe mich auf das bezogen, was hier im Forum zu lesen war, ohne den Link weiter zu verfolgen. Dass daraus das Mißverständnis entstand, ist schade.
Aber passiert nun mal in einem Forum, wo man sich nicht direkt gegenübersitzt.
Aber jetzt ist ja alles klar und keiner von uns muß sich mehr aufregen
Danke. Genau so siehts aus
Was bleibt ist nur die Frage, wer hat was gegen eine "Straße des Friedens".
Ich denke keiner.
Vielleicht stören sich Menschen an der Namensgebung mit dem Zusatz "FRIEDEN", wenn sie der Ansicht sind Frieden sei in diesem Kontext nicht zutreffend.
So gibt es ja sogar auch einen...

#20 von Sonnenblume
Ok dann nochmal, ich habe mich vielleicht etwas unverständlich ausgedrückt.
Nein, Du hast wahrscheinlich den Artikel der Ukrainenachrichten nicht richtig gelesen
Dort steht:
Zitat:
Derweil beabsichtigen die Lwiwer Kommunisten von der Staatsanwaltschaft der Oblast Lwiw zu fordern, die Initiatoren der Umbenennung zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen. „Das ist echte Willkür und Propaganda des Faschismus. Das Bataillon ‘Nachtigall’ nahm 1941 an der Erschießung polnischer Professoren und anderer Einwohner Lwiws teil“, erklärte der Vorsitzende der Lwiwer Oblastorganisation des Antifaschistischen Komitees, Alexandr Kalynjuk, dem “Kommersant-Ukraine”.
Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/oblast-lw ... sellschaft
Auf meine Frage, warum man denn eine "Straße des Friedens" umbenennt, fiel dir nichts Besseres ein, als...

#19 von Minuteman
Ok dann nochmal, ich habe mich vielleicht etwas unverständlich ausgedrückt.
Nein, Du hast wahrscheinlich den Artikel der Ukrainenachrichten nicht richtig gelesen
Dort steht:
Zitat:
Derweil beabsichtigen die Lwiwer Kommunisten von der Staatsanwaltschaft der Oblast Lwiw zu fordern, die Initiatoren der Umbenennung zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen. „Das ist echte Willkür und Propaganda des Faschismus. Das Bataillon ‘Nachtigall’ nahm 1941 an der Erschießung polnischer Professoren und anderer Einwohner Lwiws teil“, erklärte der Vorsitzende der Lwiwer Oblastorganisation des Antifaschistischen Komitees, Alexandr Kalynjuk, dem “Kommersant-Ukraine”.
Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/oblast-lw ... sellschaft
Auf meine Frage, warum man denn eine "Straße des Friedens" umbenennt, fiel dir nichts Besseres ein, als mir zu unterstellen, ich sei...

#18 von Sonnenblume
Dafür kam dein "amüsiert sein" einfach zu spät

Ich soll mir mein eigenes Geschriebenes nochmal durchlesen ( Das hat mein Lehrer auch immer gesagt, wenn er der Meinung war das er mit meinem Bericht inhaltlich nicht zufrieden war) und Dir anschliessend erklären was ich damit gemeint habe?
Ich kann nicht ganz nachvollziehen was Du gerne von mir hören würdest.
Stell doch konkrete Fragen und ich antworte gerne:

Vielleicht ob ich diese Umbenennung gut finde von der "Strasse des Friedens" in "Zu Ehren der Kämpfer des Batallions Nachtigall" ?
Das ist von den Verantwortlichen einstimmig beschlossen worden, widerspricht nicht der Gesetzgebung der Ukraine und kein Mensch kommt durch diese Aktion körperlich zu Schaden. Also respektiere ich das. Schlecht find ich es nicht, wenngleich man einen weniger kontroversen Namen auch finden hätte können. Vielleicht Strasse "In Gendenken der in Sippenhaft...

#17 von Anonymous
denn genau dies hat Russen und Deutsche stark gemacht, das Ukrainer und Polen nicht zusammengefunden haben, gegen BEIDE Aggressoren....Lag natürlich nicht nur an den Ukrainern, in Polen gab (und gibt es heute) immer noch genug Anti-ukrainische Idioten....
Dazu fällt mir so einiges ein. Natürlich muss ich an die Zeit, nachdem das litauische Reich vollends in Polen aufgegangen war, denken. Was viele heute aus den Augen verlieren, ist ja, dass der Russifizierung eine ebenso wenig taktvolle Polonisierung vorausgegangen war. Die Polonisierung funktionierte ähnlich wie später die Russifizierung nach dem "Zuckerbrot und Peitsche" Prinzip: Angehörige der ukrainischen Elite, die sich der polnischen Elite anschlossen, polnische Sprache und Gebräuche übernahmen sowie zur römischen Kirchen wechselten, hatten eine Aussicht auf gesellschaftlichen Aufstieg und eine privilegierte Position im polnischen Reich....

#16 von mbert
denn genau dies hat Russen und Deutsche stark gemacht, das Ukrainer und Polen nicht zusammengefunden haben, gegen BEIDE Aggressoren....Lag natürlich nicht nur an den Ukrainern, in Polen gab (und gibt es heute) immer noch genug Anti-ukrainische Idioten....
Dazu fällt mir so einiges ein. Natürlich muss ich an die Zeit, nachdem das litauische Reich vollends in Polen aufgegangen war, denken. Was viele heute aus den Augen verlieren, ist ja, dass der Russifizierung eine ebenso wenig taktvolle Polonisierung vorausgegangen war. Die Polonisierung funktionierte ähnlich wie später die Russifizierung nach dem "Zuckerbrot und Peitsche" Prinzip: Angehörige der ukrainischen Elite, die sich der polnischen Elite anschlossen, polnische Sprache und Gebräuche übernahmen sowie zur römischen Kirchen wechselten, hatten eine Aussicht auf gesellschaftlichen Aufstieg und eine privilegierte Position im polnischen Reich. Umgekehrt wurde die Landbevölkerung vollends...

#15 von Anonymous
Dafür kam dein "amüsiert sein" einfach zu spät

Ich soll mir mein eigenes Geschriebenes nochmal durchlesen ( Das hat mein Lehrer auch immer gesagt, wenn er der Meinung war das er mit meinem Bericht inhaltlich nicht zufrieden war) und Dir anschliessend erklären was ich damit gemeint habe?
Ich kann nicht ganz nachvollziehen was Du gerne von mir hören würdest.
Stell doch konkrete Fragen und ich antworte gerne:

Vielleicht ob ich diese Umbenennung gut finde von der "Strasse des Friedens" in "Zu Ehren der Kämpfer des Batallions Nachtigall" ?
Das ist von den Verantwortlichen einstimmig beschlossen worden, widerspricht nicht der Gesetzgebung der Ukraine und kein Mensch kommt durch diese Aktion körperlich zu Schaden. Also respektiere ich das. Schlecht find ich es nicht, wenngleich man einen weniger kontroversen Namen auch finden hätte können. Vielleicht Strasse "In Gendenken der in Sippenhaft...

#14 von Minuteman
Dafür kam dein "amüsiert sein" einfach zu spät

Ich soll mir mein eigenes Geschriebenes nochmal durchlesen ( Das hat mein Lehrer auch immer gesagt, wenn er der Meinung war das er mit meinem Bericht inhaltlich nicht zufrieden war) und Dir anschliessend erklären was ich damit gemeint habe?
Ich kann nicht ganz nachvollziehen was Du gerne von mir hören würdest.
Stell doch konkrete Fragen und ich antworte gerne:

Vielleicht ob ich diese Umbenennung gut finde von der "Strasse des Friedens" in "Zu Ehren der Kämpfer des Batallions Nachtigall" ?
Das ist von den Verantwortlichen einstimmig beschlossen worden, widerspricht nicht der Gesetzgebung der Ukraine und kein Mensch kommt durch diese Aktion körperlich zu Schaden. Also respektiere ich das. Schlecht find ich es nicht, wenngleich man einen weniger kontroversen Namen auch finden hätte können. Vielleicht Strasse "In Gendenken der in Sippenhaft genommenen Mütter und...

#13 von Anonymous
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Wahrscheinlich haben die Leute dort keine anderen Probleme, außer der Umbenennung von Straßen ....
Gäbs die Westukraine nicht wäre doch die Ukraine schon zur Gänze ethnoziert (und Ukrainisch gäb es noch auf alten Fetzen Papier).....und verschluckt
vom grossen "Bruder" ...(wie ich diese verlogene Beschönigung "grosser Bruder" hasse....spei !)

#12 von Sonnenblume
Naja, ich hatte irgendwie das Gefühl, das Du dich darüber entrüstet hast, weil ich das Ganze amüsant fand.
Ich rekapituliere nochmal:
Warum benennt man eine "Straße des Friedens" um?
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Ja lach mal weiter, lachen ist gesund. Aber wenn du damit fertig bist, solltest du nochmal lesen, was du hier geschrieben hast und vielleicht kannst du mir dann auch erklären, was du damit gemeint hast?!
Also, da benennt ein kleines Dorf, eine Strasse zu "Ehren des Batallions Nachtigall" um. In dieser Strasse stehen grad mal 40 Häuser. Es ist schon...

#11 von Minuteman
Naja, ich hatte irgendwie das Gefühl, das Du dich darüber entrüstet hast, weil ich das Ganze amüsant fand.

#10 von Sonnenblume
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Ja lach mal weiter, lachen ist gesund. Aber wenn du damit fertig bist, solltest du nochmal lesen, was du hier geschrieben hast und vielleicht kannst du mir dann auch erklären, was du damit gemeint hast?!
Also, da benennt ein kleines Dorf, eine Strasse zu "Ehren des Batallions Nachtigall" um. In dieser Strasse stehen grad mal 40 Häuser. Es ist schon erstaunlich das dem ganzen überhaupt mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird, und ich find es schon fast erheiternd wie man sich darüber empören kann. Wobei es natürlich jedermans Recht ist, sich darüber zu entrüsten.
Und wer hat sich hier entrüstet?

#9 von Minuteman
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Ja lach mal weiter, lachen ist gesund. Aber wenn du damit fertig bist, solltest du nochmal lesen, was du hier geschrieben hast und vielleicht kannst du mir dann auch erklären, was du damit gemeint hast?!
Also, da benennt ein kleines Dorf, eine Strasse zu "Ehren des Batallions Nachtigall" um. In dieser Strasse stehen grad mal 40 Häuser. Es ist schon erstaunlich das dem ganzen überhaupt mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird, und ich find es schon fast erheiternd wie man sich darüber empören kann. Wobei es natürlich jedermans Recht ist, sich darüber zu entrüsten.
Fast in jeder Sadt der Westukraine gibt es Strassen die zu Ehren der UPA genannt...

#8 von Sonnenblume
Schade auch, dass die Menschen in Galizien immer noch Probleme haben zu verstehen, dass Svoboda ihren Interessen langfristig eigentlich nur schaden kann. Aber mit dieser Dummheit sind sie ja leider nicht allein, etwas weiter östlich gibt es ja auch ein für Außenstehende nur schwer nachvollziehbares Wahlverhalten [smilie=lulka]
Stimmt, es lassen sich viel zu viele auf der ganzen Welt ein X für ein U vormachen und lassen dann Leute für sich entscheiden, die alles Andere wollen, als die Interessen der Wähler zu vetreten.

#7 von Sonnenblume
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Ja lach mal weiter, lachen ist gesund. Aber wenn du damit fertig bist, solltest du nochmal lesen, was du hier geschrieben hast und vielleicht kannst du mir dann auch erklären, was du damit gemeint hast?!

#6 von mbert
Ich finde die Aktion gelinde gesagt saudämlich, und es würde mich nicht wundern, wenn da der eine oder andere der Partei Svoboda zugehörige Volksvertreter seine Finger drin hätte. Durch solche Aktionen vertieft sich wieder einmal der Graben zwischen der West- und der Rest-Ukraine, weil das Klischee bedient wird, dass die dort Nazis huldigen und irgendwie selber alle ein wenig faschistoid sind.

Ich vermute, es geht den Menschen auch in diesem Fall (ich kenne den geehrten Herrn nicht persönlich) vor allem darum, dem Widerstand gegen die russischen Besatzer die Ehre zu erweisen. Dies ist in der Westukraine mehrheitsfähig und aufgrund deren Geschichte (die sie da ja stark von der der Restukraine unterscheidet) auch nachvollziehbar. Und in diesem muss ich auch Handrij widersprechen - in der Westukraine gehört so etwas zu den Dingen, die die Menschen beschäftigen, selbst wenn sie eigentlich andere Sorgen haben (sollten).

Ich finde diese Aktion saublöd, weil das, was...

#5 von Anonymous
Warum benennt man eine "Straße des Friedens" um?
Ich beantworte die Frage allgemein, nicht ihnen gegenüber - ich weiss - wir tun das nicht - ist auch besser so - aber allgemein kann man das schon so sehen, das Strasse des Friedens nun für Commies eine andre Bedeutung hat als für den Rest der Menschheit - die Friedhofsruhe ist halt nicht der Frieden, den sich die meisten Menschen so als Ideal vorstellen ...mensch ich denk die Killing Filds in Kambodscha waren sicher friedlich, oder die ausgestorbenen Dörfer im Holodomor, nix störte da mehr den Frieden, und auch Nord Korea kommt innenpolitisch dem ewigen Frieden schon sehr nahe (uuch hat wer was von Lagern gesagt ? - dienen sicher nur dem Frieden ....)
Wie sagte schon George Orwell so schön ?? Ministerium des Friedens...Was war die Mauer ?? Ein Friedenswall - oder etwa nicht

#4 von Handrij
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!
Wahrscheinlich haben die Leute dort keine anderen Probleme, außer der Umbenennung von Straßen ....

#3 von Minuteman
Oh Gott, was für ein Skandal
Da wird in einem kleinen Dorf, daß grad mal zwei Strassen hat, beschlossen die Strasse zu Ehren des Battalions Nachtigall umzubenennen.
Die Kommunisten heulen auf und ich amüsiere mich köstlich darüber. Gut so!

#2 von Sonnenblume
Warum benennt man eine "Straße des Friedens" um?

#1 von Anonymous
Ukraine-Nachrichten: Gesellschaft

Gestern wurde bekannt, dass die Abgeordneten des Dorfrates in Neshuhyw, Kreis Stryj, Oblast Lwiw auf Vorschlag des Abgeordneten der Allukrainischen Organisation „Swoboda/Freiheit“, Marjan Beresdezkij, die zentrale Straße des Dorfes Rajliw (gehört in den Verfügungsbereich dieses Dorfrates) von „Straße des Friedens“ in „Straße der Kämpfer des Bataillons ‘Nachtigall‘“ umbenannt haben.
Herkunft: Ukraine-Nachrichten: Gesellschaft: In der Oblast Lwiw wurde eine Dorfstraße zu Ehren der "Kämpfer des Bataillons 'Nachtigall'" benannt
Schlimm, wieder mal eine Steilvorlage für die Kommunisten geliefert...na ja Faschisten eben...leider...vernünftige Patrioten sehen leider anders aus....Strasse des antisovietischen Widerstandes wäre super gewesen....aber so....Na ja wie heisst es so schön, the flip side of the coin - oder rechts aussen und links aussen...

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