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Regierung weitet inoffizielle Exportbeschränkungen für Getreide aus

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Die Regierung wird nicht nur den Export für Weizen, sondern auch für Mais beschränken. Gestern teilte das Agrarministerium mit, dass aus dem Land spürbar weniger Getreide exportiert werden könnte, als geplant war – 12,7 Mio. t gegenüber 15 Mio. t, in erster Linie aufgrund der schlechten Maisernte. Über diese Getreideart versuchten die Landwirte die Verluste aus dem nicht öffentlichen Verbot für den Weizenexport auszugleichen. Im Falle einer Exportbeschränkung für Mais sind die Unternehmen gezwungen die Wintersaatflächen einzuschränken, betonen Experten.

Im aktuellen Vermarktungsjahr (beginnt am 1. Juli) könnten ohne Gefährdung der Nahrungsmittelsicherheit aus der Ukraine lediglich 12,7 Mio. t Getreide exportiert werden, teilte gestern der Leiter der Abteilung für die Entwicklung des Agrarmarktes beim Agrarministerium, Anatolij Rasgon, der Presse mit. Vorher hatte Agrarminister Nikolaj Prisjashnjuk erzählt, dass die Regierung sich mit den Getreidehändlern darauf einigte, dass sie bis zu 15 Mio. t Getreide ausführen können (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 8. September). Außerdem informierte das Statistikamt über eine Verringerung der Übergangsvorräte bei Getreide – zum 1. September verringerten sie sich in Bezug auf den Vergleichswert im Vorjahr um 30 Prozent auf 18,2 Mio. t.

Die Exportprognose ist auf der Grundlage von operativen Daten zur Ernte aus den Regionen gesenkt worden, präzisierte Rasgon gegenüber dem “Kommersant-Ukraine“. Seinen Worten nach wurden in diesem Jahr 31,67 Mio. t Getreide gedroschen, wo es im letzten Jahr 37,68 Mio. t waren. „Am stärksten verringerte sich die Produktion von Mais, was zu dessen Teuerung geführt hat. Derzeit kostet er soviel wie Lebensmittelweizen – etwa 200 Dollar/t“, sagt der Leiter des Departments.

Die Regierung beabsichtigt eine Verringerung des Exports zu erreichen, dabei von den Exporteuren fordernd die Maiseinkaufsmengen zu senken, erzählte Rasgon: „Wir gehen von den Erwartungen für die Preise für Wurst, Eier, Milch (Getreide wird bei der Viehfutterherstellung verwendet) aus“. Tatsächlich ist die Prognose des Agrarministeriums keine endgültige und könnte erhöht werden – die endgültige Getreidebilanz wird im Dezember berechnet, konkretisierte Anatolij Rasgon.

Vorher hatte das Kabinett von den Getreidehändlern einen Verzicht auf den Aufkauf von Weizen über die Schaffung von künstlichen Hindernissen bei dessen Ausfuhr über die Häfen erreicht, erzählt man bei der Ukrainischen Agrarkonföderation. „Die Unternehmen melden, dass Gerste- und Maisfuhren die Häfen ohne Behinderung verlassen und beim Weizen ändert sie sich nicht. Acht Schiffe sitzen in den Häfen fest, unter ihnen sind jene, die positive Ergebnisse bei den Kontrollen des Zolls hatten“, erklärte man bei der Konföderation. Seit Ende Juli erlaubt der Zoll die Ausfuhr von Getreide erst nach der Durchführung zusätzlicher Expertisen für die Vorbeugung von Falschangaben der Exporteure über die Klasse des auszuführenden Weizens (siehe Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 10. August). Den Daten der Konföderation nach, betrug der Gesamtexport an Getreide aus der Ukraine in den zwei Septemberwochen etwa 600.000 t gegenüber 2 Mio. t im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Situation in den Häfen wird sich bis zum Ende der Kommunalwahlen (finden am 31. Oktober statt) nicht ändern. Um eine Verteuerung der Lebensmittel nicht zuzulassen, wird man nicht nur den Export von Weizen, sondern auch von Mehl zurückhalten, teilte ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ aus dem Agrarblock der Regierung mit. Vizepremier Wiktor Slauta äußerte ein weiteres Mal gegenüber dem “Kommersant-Ukraine“, dass es in der Ukraine keine künstlichen Hindernisse für den Weizenexport gibt: „Berücksichtigend, dass bereits 18 Mio. t (Weizen) geerntet wurden, kann man bis zum Ende des Vermarktungsjahres bis zu 5 Mio. t exportieren“. Doch wünschen die Getreidehändler, seinen Worten nach, selbst nicht Lebensmittelweizen zu kaufen: „Vor kurzem wurde beim Agrarministerium mit ihnen ein Treffen durchgeführt und sie versicherten, dass sie kein Interesse an Lebensmittelweizen haben“.

Lebensmittelweizen war die attraktivste Kultur für den Export, erzählt man bei den Exportunternehmen – Marktteilnehmer kauften ihn für 130 Dollar/t und derzeit kostete er auf dem Weltmarkt nicht weniger als 270-280 Dollar/t. Der Preis auf dem Binnenmarkt liegt unter etwa 200 Dollar/t. „Doch nach der Einführung der Einschränkungen bei Weizen für die Getreidehändler orientierten sich viele Unternehmen um auf den Kauf von Gerste und Mais, die in letzter Zeit ähnliche Preise wie Weizen haben“, sagt einer der Getreidehändler, der anonym bleiben wollte. Doch die aktuelle Erklärung der Regierung könnte davon zeugen, dass man jetzt von den Getreidehändlern auch die Einschränkung des Kaufs dieses Getreides fordert, meint der Direktor der Consultingagentur AAA, Sergej Naliwki, die Landwirte verlieren Einnahmen und werden daher gezwungen sein weniger Wintergetreide auszusäen.

Aljona Golubewa

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 734

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“