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"Interpipe" hat kein Zollproblem mehr

Die Unternehmen von „Interpipe“ erhalten das Recht auf zollfreie Lieferung ihrer Röhren nach Russland. Gestern verkündete der Regierungschef der Russischen Föderation, Wladimir Putin, dass in diesem Jahr die Quote für den Import von ukrainischen Stahlröhren 260.000 t betragen wird. Das ist praktisch die Menge, auf der die ukrainische Seite im Verlaufe ihrer Verhandlungen bestanden hatte. Dieses Ergebnis wurde über die Aufhebung der Antidumpingzölle für den Import von russischem Ammoniaksalpeter erreicht.

Russland ist bereit die Beschränkungen für den Import von Röhren aus der Ukraine aufzuheben, erklärte gestern der Leiter der Regierung der Russischen Föderation Wladimir Putin. „Wir werden heute noch den Beschluss fassen, der seit langem von den Röhrenproduzenten in der Ukraine erwartet wird: ukrainische Röhren werden auf dem russischen Markt in einem Volumen von 260.000 t verkauft. Der Hauptteil der ukrainischen Produktion wird für den Bedarf ‘Gasproms’ und ‘Transnefts’ verwendet“, präzisierte der Premier. Wladimir Putin hob hervor, dass ihn der Premierminister der Ukraine, Nikolaj Asarow, um diese äußerst operative Entscheidung bat; er erinnerte das Regierungsoberhaupt der Russischen Föderation daran, dass man „in der Ukraine bereits die Entscheidung zu den russischen Chemieprodukten gefällt hatte“.

Von welchen chemischen Produkten die Rede geht, präzisierte man beim Ministerkabinett nicht. Aber ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ beim Wirtschaftsministerium erzählte, dass die Ukraine entschieden hat, die Antidumpingzölle für den Import von Ammoniaksalpeter aus Russland in Höhe von 9,76-11,91% aufzuheben. Die Geltung dieser Zölle wurde im Januar von der Überbehördlichen Kommission für internationalen Handel aufgehoben, doch traten die Beschränkungen am 19. April erneut in Kraft.

Die von Russland bewilligte Importquote für ukrainische Röhren liegt um 40% unter der des Jahres 2009. „Wir können von einem Kompromiss reden, da die ukrainische Seite in den letzten Verhandlungen von einer Quote für Röhren in Höhe von 265.000 t redete und Russland auf 220.000 t bestand“, hob der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“ beim Wirtschaftsministerium hervor.

Der größte Röhrenexporteur im Rahmen des Abkommens mit der Russischen Föderation ist das Röhren- und Wagenradunternehmen „Interpipe“, welches vom Unternehmen Wiktor Pintschuk und den Mitgliedern seiner Familie kontrolliert wird. 2005 hatten Ministerium für Industrieentwicklung der Russischen Föderation und das Wirtschaftsministerium eine Importquote für Röhren nach Russland in Höhe von 395.000 t mit einem jährlichen Anstieg von 2% bis 2010 festgelegt. Die Geltungsfrist des Abkommens, welches die Höhe der Quote der zollfreien Einfuhr ukrainischer Röhren ins Land festlegte, lief am Ende des I. Quartals dieses Jahres aus, wonach der Föderale Zolldienst Russlands die Einstellung der zollfreien Einfuhr von Stahlröhren aus der Ukraine verkündete (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 9. April). Vom 1. April an unterlagen die Röhrenlieferungen der Werke „Interpipes“ Zöllen in Höhe von 9-55%. Aufgrund dessen hat „Interpipe“, den Angaben von „GosWneschInform“ (Staatliche Außenhandelsinformationsagentur), nach, im April praktisch keine Produkte auf den russischen Markt geliefert. Der Generaldirektor von „Interpipe“, Alexander Kiritschko, verzichtete gestern auf Kommentare. Beim Pressedienst des Unternehmens antwortete man nicht auf die Anfragen des “Kommersant-Ukraine“.

„Interpipe“ hat keine Alternative zum russischen Markt, sagt der Analyst der Investmentgesellschaft Phoenix Capital, Alexander Makarow: „Schnell einen großen Abnehmer zu finden, der fähig ist die Verringerung der Lieferungen nach Russland zu kompensieren, ist praktisch unmöglich“. Den Worten von Andrej Gerus von der Concorde Capital nach, hat das Unternehmen in den letzten Jahren aktiv an einer Diversifizierung der Röhrenlieferungen gearbeitet, doch ergab dies keine spürbaren Resultate. Die Finanzwerte für die Jahre 2008 und 2009 veröffentlichte „Interpipe“ nicht, doch den Einschätzungen von Branchenanalysten nach, lieferte „Interpipe“ 2008 34% der produzierten Röhren nach Russland und 2009 etwa 40%.

Einen solch großen Lieferanten, wie „Interpipe“, zu verlieren, ist auch für Russland nicht von Vorteil, sagen Analysten. Das Abkommen mit der Ukraine verlängernd, könnte sich die Russische Föderation auch gegenüber einer vollständigen Monopolisierung des Marktes von Seiten der russischen Produzenten absichern, sagt Boris Krasnoshenow, Analyst von Renaissance Capital. Seinen Worten nach würde „das Fehlen von Konkurrenz für die russischen Röhrenabnehmer eine Anhebung der Preise für die Röhren von Seiten der Hersteller hervorrufen“.

Alexander Tschernowalow

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 664

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„ Was meint "erneut" ??
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“

„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“