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Ströer unternimmt neuen Anlauf in der Ukraine

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Die deutsche Ströer Gruppe, welche zu den fünf größten Betreibern von Außenreklame in der Welt gehört, unternimmt neue Versuche sich auf dem ukrainischen Markt festzusetzen. Gestern verkündete das Unternehmen, dass es kurz vor der Vertragsunterzeichnung zum Kauf von großen Aktiva in der Ukraine steht. Beide Seiten haben bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ströer hat bereits viel Zeit verloren und der Kauf der “RTM – Ukraina” ist wichtig für das Unternehmen – von den größten Spielern in der Ukraine steht keiner mehr zum Verkauf, merken Marktteilnehmer an.

Den Markteintritt in der Ukraine verkündete Ströer im März letzten Jahres: das Unternehmen unterschrieb eine vorausgehende Vereinbarung über den Kauf von 61% der Aktien des Unternehmens Perekhid Outdoor (steht an siebenter Stelle bei den Unternehmen für Außenreklame in der Ukraine) für 6 Mio. $. Doch das Geschäft kam nicht zustande: die Unternehmen wurden sich nicht über den Preis einig (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 29. November 2007). Am Ende erwarb das Unternehmen trotzdem die ersten Aktiva in der Ukraine. Die kleine Kiewer Agentur “Grand”, welche über insgesamt 416 Werbeflächen verfügt.

Ströer bereitet sich vor einen Vertrag über eine große Investition in der Ukraine abzuschließen, heißt es in dem gestern verbreiteten Geschäftsbericht des Unternehmens für das letzte Jahr. Der Top-Manager eines des Betreiberunternehmen für Außenwerbung, welcher mit den Plänen von Ströer in der Ukraine vertraut ist, bestätigt, dass die Rede vom Kauf der Gruppe “RTM – Ukraina” geht. Beide Seiten haben bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, teilt ein anderer Informant von einem der größten Außenreklameunternehmen der Ukraine dem “Kommersant-Ukraine“ mit. Der Direktor der “RTM – Ukraina”, Oleg Neweltschuk, bestätigte diese Information, darauf verzichtend Details zu nennen: “Wir führen tatsächlich nicht den ersten Monat Verhandlungen mit dem Unternehmen Ströer, der Vertrag kann in diesem Jahr unterzeichnet werden.” In der Presseabteilung von Ströer verzichtete man darauf diese Frage vor der Vertragsunterzeichnung zu kommentieren.

Über die Zusammenarbeit der zwei Unternehmen wird auf dem Markt bereits seit langem geredet, merkte der Direktor für Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe BigBoard, Konstantin Golowinskij, an. “Zum Beispiel im Mai diesen Jahres präsentierte ‘RTM-Ukraina’ in Odessa gemeinsam mit der lokalen Agentur ‘City’ ein Design-Projekt, welche die Nutzung von Stadtmöbeln aus der Produktion von Ströer vorsah.”, sagte er.

Die deutsche Ströer Gruppe gehört zu den fünf größten Betreibern von Außenreklame in der Welt und erscheint an dritter Stelle in Europa. Sie besitzt mehr als 270.000 Reklameflächen in 12 Ländern. Der Umsatz betrug in 2007 509 Mio. € (+15,7% gegenüber 2006), das EBITDA betrug 118 Mio. € (+37,1%).

RTM-Ukraina” ist der drittgrößte Betreiber von Außenwerbung in der Ukraine und wurde 2001 gegründet. Zum 15. Mai vereinigte er mehr als 3.700 Reklameflächen unterschiedlichen Formats in praktisch allen großen Städten der Ukraine. Die Finanzwerte des letzten Jahres wurden nicht bekanntgegeben. Eigentümer des Unternehmens, den Informationen von Marktteilnehmern nach, ist der Parlamentsabgeordnete Nikolaj Bagrajew. Den Angaben des Unternehmens UMM nach, betrug das Volumen des ukrainischen Marktes bei Außenwerbung im letzten Jahr 195,4 Mio. $ (+29 % gegenüber 2006). Der Anteil von RTM betrug im I. Quartal 2008 bei der Anzahl von Werbeflächen 4,4%.

Für Ströer wird “RTM-Ukraina” nicht billig werden. Ein anonym bleibend wollender Top-Manager einer der größten Werbeagenturen bewertete “RTM-Ukraina” mit 35-40 Mio. $. “Das ist ein sehr großes Unternehmen, sehr gut vertreten in allen Oblasten der Ukraine”, erklärte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“. Mit dieser Einschätzung ist auch der Generaldirektor der Agentur “Luwers”, Alexander Noschtschenko, einverstanden: “Ausgehend von den letzten Geschäftsabschlüssen auf dem Markt sind 40 Mio. ein angemessener Preis für eine solche Agentur.” Bis 2010 plant Ströer in die eigene Entwicklung 200 Mio. € zu investieren, heißt es im gestrigen Geschäftsbericht der Gruppe.

Ströer verlor viel Zeit aufgrund der langen Vorbereitung auf den Markteintritt in Osteuropa, merken Marktteilnehmer an. Bis zum offiziellen Eintritt auf den ukrainischen Markt führte das Unternehmen Verhandlungen über die Gründung von Joint-Ventures mit den Unternehmen “Oktagon”, “Ewroplakat-Ukraina” und “Luwers”, doch nicht eines der Joint-Ventures kam zustande. “Ströer war nicht sehr aktiv auf dem Markt, alle Versuche des Unternehmens in die Ukraine zu gelangen waren sehr schwach. Hier brauchen sie einen Kern, welcher eben RTM werden kann.”, denkt Alexander Noschtschenko. RTM ist das einzige große Unternehmen auf dem Markt, welches noch zu kaufen ist, merkt der ausführende Direktor von News Outdoor Ukraine, Walerij Kulik, an. RTM hat eine gute Abdeckung in der Ukraine, Ströer kann sofort einen großen Marktanteil an sich bringen. Sie müssen diesen Kauf abschließen.”, ist er sich sicher.

Anteile der größten Betreiber im Segment der Billboards in 2007 nach der Größe der Fläche

Unternehmenin %
BigBoard7,5
Gallery6,7
RTM5,2
Luwers3,8
Poster3,7
Star2,6
News Outdoor Ukraine2,1
Dowira2,1
Perekhid Outdoor2,0
Mallis1,3
Andere63

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 837

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“