Die Privatisierung der Offenen Aktiengesellschaft “Odessaer Hafenwerk” findet zum festgelegten Termin – am 29. September 2009 – statt, ungeachtet des Erlasses des Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, zur Aufhebung der Geltung der Anordnung des Ministerkabinetts der Ukraine, in dem die Privatisierung vorgesehen wurde.
Wie UNIAN berichtet, erklärte dies heute die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, Journalisten in Shitomir.
Die Premierin unterstrich, dass die Privatisierung des Unternehmens nicht aufgrund der Entscheidung der Regierung, sondern gemäß der Entscheidung des Fonds für Staatseigentum der Ukraine stattfindet.
“Die gesamte Prozedur findet nicht auf der Grundlage der Entscheidung der Regierung, sondern auf der des Fonds für Staatseigentum statt. Und die Entscheidung des Fonds für Staatseigentum kann nicht durch ein Veto aufgehoben, gestoppt oder ausgesetzt werden. Und daher möchte ich mich an alle Investoren der Welt wenden, da sich bereits mehr als zehn Weltunternehmen für den Erhalt des Rechts Investor in diesem Unternehmen zu werden registriert haben. Ich möchte mich an sie wenden, dass sie ruhig an der Privatisierung teilnehmen … die Privatisierung findet am 29. September statt”, sagte Julia Timoschenko.
Die Premierin unterstrich, dass die Privatisierung des Odessaer Hafenwerks von den Arbeitern des Werks, der Leitung und den Gewerkschaften unterstützt wird. Außerdem erinnerte Julia Timoschenko daran, dass die Privatisierung des Unternehmens zum gemeinsamen Maßnahmenprogramm des Internationalen Währungsfonds und der Ukraine gehört und sich der Präsident sich vorher nicht gegen die Privatisierung aussprach. “Bereits seit langem, darunter auch in den Erlassen des Präsidenten, wurde die Entscheidung zur Anwerbung von Investoren für das Odessaer Hafenwerk zu transparenten Wettbewerbsbedingungen beschlossen”, sagte Timoschenko.
Das Odessaer Hafenwerk (Jushnyj, Oblast Odessa) ist der zweitgrößte Hersteller von Ammoniak und Karbamid und der drittgrößte von Mineraldüngern in der Ukraine. Es ist auf die Umladung von chemischer Produkten, welche aus den GUS-Staaten eintreffen, für den Export spezialisiert.
Das Werk ist Monopolist in der Ukraine bei der Aufnahme, Kühlung und Umladung von Ammoniak.
Am 15. Juli hatte der Fonds für Staatseigentum den Verkauf von 99,567% der Aktien des Werks verkündet. Der Startpreis für das Aktienpaket liegt bei 4 Mrd. Hrywnja (ca. 320 Mio. €). Der Wettbewerb/die Versteigerung findet 75 Tage nach der Verkündung statt. Zum Stand 11. September hatten 13 Unternehmen Unterlagen des Unternehmens und zum Ausschreibungsverfahren angefordert.
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, hatte heute am 17. September die Geltung der zugehörigen Anordnung des Ministerkabinetts vom 3. Dezember 2008 ausgesetzt.
Quelle: UNIAN


Forumsdiskussionen
Eric in Recht, Visa und Dokumente • Re: Einfuhr PKW aus Deutschland in die Ukraine
„Hallo in die Runde. Das Thema passt nicht so, aber ich habe zum Thema ukrainischer Führerschein sonst nichts gefunden. Wie ich erfahren habe, muss ich nach 2 Monaten Aufenthalsgenehmigung in der Ukraine...“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„ Mal was Neues, gestern wurde der Grenzposten Uhryniw mit Drohnrn "bedroht", jedenfalls wurde der Grenzposten geschlossen. Was dann zu erheblichen Wartezeiten an den Grenzübergängen geführt hat.
Also, jetzt werde ich wohl auch noch die grenznahen Luftalarme kalkulieren müssen.
Interessant war, google maps wusste Bescheid, ich aber, mit meinen Dickkopf, bin halt doch erst mal nach Uhrymiw gefahren.
Also Luftalarm spielt jetzt zusätzlich eine Rolle.
“
Bernd D-UA in Berichte und Reisetipps • Re: An welchem Grenzübergang zwischen Polen und der Ukraine geht es am schnellsten?
„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“