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Umstrittener ukrainischer Schriftsteller Oles Uljanenko verstorben

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Der 48-jährige ukrainische Schriftsteller Oles Uljanenko, oft als ukrainischer Morrison, Bukowski und Dostojewski in einer Person bezeichnet, ist am 18. August dieses Jahres verstorben. Der Grund für seinen Tod ist nach ukrainischen Medienangaben noch unbekannt.

Oles UljanenkoDas Foto von Oles Uljanenko wurde für diesen Artikel von seinen Freunden zur Verfügung gestellt.
Oles Uljanenko (Uljanov Alexander Stanislawowitsch) wurde am 8. Mai 1962 im Städtchen Chorol (Gebiet Poltava, Ukraine) geboren.

Als 15-Jähriger floh er von zu Hause und ging nach Sankt-Petersburg. Später folgten der Armeedienst in den sowjetischen Landungstruppen in Deutschland und Afghanistan. Seine vielen Reisen, auf denen er auf der Suche nach einem Job, nach Brot, nach einem Platz unter der Sonne war, gaben ihm viel – manchmal bittere, manchmal süße – Lebenserfahrung, die er in seinen späteren Werken zum Ausdruck brachte.

Oles Uljanenko schrieb mehr als 20 Romane, von denen jeder große Resonanz in der ukrainischen Gesellschaft hervorrief. Den ersten Roman „Stalinka“ veröffentlichte er mit 26 Jahren. Für diesen Roman, der später auch in das ukrainische Schulprogramm aufgenommen wurde, erhielt er 1997 die „Kleine Schewtschenko-Prämie“. Auf seine weiteren Romane „Sohn des Schattens“, „Serafima“, „Zeichen des Savaof“, „Sodomblumen“ gab es gemischte Reaktionen. Für den Roman „Zeichen des Savaof“, in dem er beschrieb, wie Mönche miteinander schlafen, saufen, rauchen und schimpfen, belegte ihn die orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats mit einem Bann. Der Autor beteuerte, dass nichts ausgedacht sei und alles auf den Erzählungen von Geistigen beruhen würde.

Sein nächstes Buch „Die Frau seiner Träume“ rief dann einen noch größeren Skandal hervor: 2009 erklärte die „Nationale Ukrainische Gutachterkommission in Moralfragen“ den Roman zu einem pornografischen Werk, wodurch er aus dem Verkauf genommen wurde. Der Beschluss dieser Kommission rief eine große Welle der Empörung in ukrainischen intellektuellen Kreisen hervor. Uljanenko war der erste Schriftsteller, der gegen diese Kommission vor Gericht ging. Beide Seiten unterschrieben ein Einverständnis, nach dem Uljanenko einige Korrekturen an dem Text des Buches vornahm, worauf die Kommission ihre Entscheidung zurücknahm. Im April 2010 wurde der Roman mit einer provokanten Performance erneut veröffentlicht. Das letzte Buch von Uljanenko „Dort, wo der Süden ist“ erschien im Dezember 2009.

Bis zu seinem Tod lebte Oles Uljanenko in großer Armut, im Alltag oft hungernd. Eine Wohnung in Kiew bekam er erst in den Zeiten unter dem Präsidenten Leonid Kutschma zugeteilt; bis dahin schlief er auf Bahnhöfen oder auf der Straße.

Die ukrainischen Kritiker nannten seine Werke „originelle, unwiederholbare Gemälde der gegenwärtigen ukrainischen Realität, der Epoche, in der er lebte“.

Quellen: www.telekritika.ua, www.newsru.com, www.gazeta.ua

Zusammengefasst und übersetzt von Oleksandra Bienert (ukkb{ät}gmx.de)

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„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“