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Was tun, wenn der Internetmob vor der Tür steht?

Eigentlich äußere ich mich nicht öffentlich zu Mails, die auf dieser Seite eingehen, doch die Ereignisse der letzten drei Tage lassen mir keine andere Wahl. Was bei uns in diesen drei Tagen an Hass und Mordfantasien eingegangen ist, war für mich bisher nicht vorstellbar und lässt mich am geistigen Zustand meiner Mitmenschen extrem zweifeln. Das Gerede von der Schwarmintelligenz muss unverzüglich durch einen Diskurs über Schwarmdumpfheit abgelöst werden. Jedoch der Reihe nach.

Auslöser sind diverse Pressemeldungen, die über massenhafte Hundstötungen in der Ukraine im Vorfeld der EM im Rahmen der Länderspiele Deutschlands und Österreichs in Kiew bzw. Lwiw berichteten. Konstatiert werden kann dabei, dass die Straßenhunde letztendlich im Auftrag der UEFA aus dem Straßenbild geschafft werden sollten. Die Pressemeldungen führten dann zu Aufrufen in den einschlägigen „Presseorganen“ des deutschen Sprachraumes, wie der Kronezeitung und der Bild. Daran ist erst einmal nichts Schlechtes zu sehen, das machen die ja ständig und in der Regel laufen diese Dinge parallel ab, ohne dass mensch davon tangiert wird.

Nun traf jedoch am 20. November gegen Abend eine Mail von „Nils“, vom iPhone versendet, mit folgendem Wortlaut (alle nachfolgenden Zitate sind unverändert) bei uns ein:

„Ihr seit alle Mörder und tierquäler kein Mensch sollte mehr in euer Land Reisen ihr seit schlimmer wie Nazis“

Ok, diese wird unter „einer der üblichen Internetirren“ verbucht. Sie ragte etwas aus den üblichen Zurechtweisungen, Bevormundungen und Beschimpfungen heraus, doch wurde sie erst einmal beiseite gelegt und vergessen. Einen Tag später überprüfe ich vor Mitternacht die Mailbox und finde etwa 30 Mails zum gleichen Thema vor und hier wird die Sache etwas ernster.

Die Vorgehensweise der ukrainischen Behörden in Bezug auf die Straßenhunde ist fraglos nicht korrekt, doch darum soll es hier nicht gehen. Mir macht vielmehr die Gemütslage derjenigen Personen Sorge, die sich bemüßigt sahen, ausgerechnet dieser Seite gegenüber ihre Meinung kundzutun. Das ist ein offensichtlicher Beleg für einen um sich greifenden sekundären Analphabetismus, sekundiert von dem Irrglauben der Allmächtigkeit des Internets und gepaart von der immer noch unbewältigten deutsch-österreichischen Vergangenheit. Erschreckend ist zudem der offensichtliche Herdentrieb. Denn wie sich den Referrern entnehmen ließ, kamen die Besucher einerseits von Facebook und andererseits von einer Tierschutzseite (Link nicht mehr notwendig), die als Hauptverursacherin gelten kann. In einem Eintrag vom 20. November wird von einer gewissen „Karin“ dazu aufgefordert, neben der ukrainischen Botschafterin in Deutschland, auch die Sponsoren der EM und diese Seite mit Mails und Briefen zu beglücken. Wie die gute „Karin“ auf diese Idee kommt, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Es ist irgendwie noch nachvollziehbar, dass jemand auf die Linksetzung reagiert und sich die Seite ansieht, auf die verlinkt wurde. Unverständlich für mich ist es, wenn diese Person ohne sich in irgendeiner Form mit der Seite auseinanderzusetzen, blind dem „Befehl“ der „Führerin Karin“ gehorcht und auf „ukraine-nachrichten.de“ eine Nachricht zu den Tötungen der Straßenhunde in der Ukraine hinterlassen muss. Boulevardmeldungen waren hier bisher kaum Thema und werden wohl auch kaum Thema werden. Diese werden, wie hier ersichtlich wird, bereits hervorragend von Krone, Bild & Co. abgedeckt. Darin liegt deren Kernkompetenz.

Doch kehren wir zu den Inhalten zurück. Wie kommt „Nils“ eigentlich darauf, dass die Tötung von 10.000 Hunden (Krone) schlimmer ist, als halb Europa in Schutt und Asche zu legen und mit diesem Krieg das Leben von etwa 50 Mio. Menschen auszulöschen? Nicht zu vergessen ist die gezielte und fabrikmäßige Ermordung und Verwertung von 6 Mio. Menschen aufgrund ihrer Herkunft! Die Nazis sind also seiner Diktion nach humaner gewesen, als der durchschnittliche Hundefänger in der Ukraine. Immerhin hat „Nils‘“ Großvater oder wahrscheinlich eher Urgroßvater seine Opfer mit Gas oder einem Genickschuss „human“ beseitigt, bevor es ins Krematorium ging. Ist das der entscheidende Unterschied für „schlimmer wie Nazis“? Darüber hinaus scheint hier die sehr verbreitete Diktion der Gleichsetzung von Tieren und Menschen durch. Zwar in positivem Gewande, doch liegt die „Nils‘“ Großvater eigene Gleichsetzung von Juden und Ratten hier nicht fern.

Nach „Nils“ schreibt eine gewisse „Zerize“ aus Bayern:

„warum maacht ihr kein bericht über die hundetötung? vor was habt ihr angst? ich finde es eine katastrophe was in euren land abgeht…ahbt ihr kein mitgefühl und das als presse…was soll die welt von euch denken?“

Offensichtlich wird von ihr „ukraine-nachrichten.de“ als Teil der ukrainischen Presse wahrgenommen und die ukrainische Presse muss ja offensichtlich auf Deutsch schreiben. Dass die ukrainische Presse andere Probleme hat, als „Zerize“ in deutscher Sprache zu informieren, scheint ihr ein völlig fernliegender Gedanke zu sein. Darüber hinaus sollte selbst „Zerize“ klar sein, dass die Menschen in der Ukraine unter ganz anderen Katastrophen leiden, als die von ihr ausschließlich wahrgenommenen Hundstötungen. Ja, wenn die deutsche Hausfrau etwas von leidenden „Wuffis“ hört, dann muss sie aktiv werden.

20 Minuten später schreibt eine gewisse Manuela aus der Steiermark:

„Sehr geehrte Damen und Herren !

In der Ukraine werden im Vorfeld der im Jahr 2012 stattfindenden EM Massentötungen von heimatlosen Hunden und Katzen durchgeführt. Die Behörden „bedienen“ sich hierbei der grausamsten Methoden, sich der Tiere zu entledigen. So werden beispielsweise Hunde – teils noch lebendig – in einem mobilen Krematorium verbrannt, oder einfach brutalst erschlagen oder vergiftet!

Solange dieses bestialische MORDEN nicht gestoppt wird, müssen wir alle gemeinsam HANDELN!!!

Es kann und darf nicht sein, dass tausende von Tieren auf die qualvollste Art und Weise sterben müssen, nur um den Besuchern der EM ein “schönes Bild” zu bieten.

Abschlachten ist der falsche Weg!!!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen!

Manuela“

Sie klärt erst einmal die Redaktion, also diejenigen, die ja in der Ukraine sitzen, über die Vorgänge in der Ukraine auf. Das muss ja auch einmal gemacht werden, macht ja sonst niemand. Zudem kommt die ultimative Forderung – schön in Großbuchstaben, damit es auch alle hören – jetzt doch endlich einmal zu handeln. Trotz allem noch gemeinsam!

Danach schrieb Annika aus Essen:

„Shame on the ukrain.
Stop killing dogs !!!

Thank you.

Greetings
Anika“

Immerhin, Sie schreibt englisch. Somit scheint ihr irgendwie klar zu sein, dass in der Ukraine kein Deutsch gesprochen bzw. verstanden wird. Wir zeigen, dass wir Weltbürger sind und auch Englisch können. Doch wie passt das mit der Deutschsprachigkeit dieser Seite zusammen? „Anika“ können Sie uns das, nachdem Sie sich richtig Luft verschafft haben, erklären?

Eine „von“ ohne “zu” war auch unter den „Luftverschaffern“ – war da nicht 1918 irgendetwas? Jedenfalls schreibt „Diana von“ aus Wien:

„Ich bin zutiefst empört über das Hundemassaker das gerade stattfindet.
Diese “Säuberungen” müssen SOFORT aufhören. Wir werden das nicht so hinnehmen, diese EM wird von allen Hundebesitzern boykottiert!
Statt töten sollen die Tiere kastriert und wieder freigelassen werden.
Kein Mord für Sport!“

Nun wissen wir es aber. Schön, dass es noch Handlungsanweisungen für „uns“ in der Ukraine aus Wien gibt. Die haben gerade noch gefehlt. Dass der Begriff der „Säuberung“ vor allem in der Ukraine historisch vorbelastet ist, scheint der „Frau von“ ein wenig entgangen zu sein. Die „vons“ waren bei allen Schweinereien in Österreich und Deutschland auch immer ganz vorn mit dabei, das kann „Frau von“ ja nicht wissen. Zum Glück beschäftigen sich die „vons“ jetzt mehr mit den Hunden und sie können jetzt die „Massaker“ und „Säuberungen“ den Ukrainern zuschreiben.

Daran schloss sich dann „Svenja“ aus Gelsenkirchen nahtlos an:

„Die ganze Welt weiß bescheid, was in ihrem Land abläuft.Ich sehe es als ihre Pflicht öffentlich und vorallem ehrlich darüber zu berichten und nicht alles zu verheimlichen!Die Ukraine steht in sehr schlechtem licht da und wird Jahrzente brauchen um dieses Image los zu werden.Ich als deutsche weiß wovon ich spreche! Viele ukrainische Bürger rufen nach Hilfe aus dem Ausland, sie sind mit dem Morden von Hunden nicht einverstanden.Kinder ihres Landes beobachten Hunde die vergiftet wurden, sehen sie zucken und stundenlang leiden.Es wird überall Gift gestreut, wann gibt es wohl das erste tote kind?!.Hunde wurden einfach vernichtet obwohl der BEsitzer nur kurz abwesend war.In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Demonstrationen zu dem Thema stattfinden und noch mehr Menschen informiert. Viele Stars und eingefleischte Fußballfans sind bereits abgeneigt die EM mit zu verfolgen!STOPPEN SIE ENDLICH DAS MORDEN DER TIERE!“

Ah, ein guter Rat aus Deutschland. „Ich als deutsche weiß wovon ich spreche“, frau ist geschichtsbewusst, wenigstens das. Wir entnehmen noch, dass die Ukraine alles verheimlicht. Oha, danke „Svenja“ für Ihren Hinweis. „Bild“ hat hier ganze Arbeit geleistet. „Svenja“ meint, dass die ganze Welt Bescheid weiß, aber „ukraine-nachrichten.de“ muss erst noch aufgeklärt werden, interessant. Und danke „Svenja“, demnächst werde ich, wenn ich hier in Kiew auf die Straße gehe, auf das „überall gestreute Gift“ acht geben. Ja, Sie haben nicht nur mir das Leben gerettet, danke!

Auf „Svenja“ folgte dann „Karin“. Diese musste auch unbedingt bei der richtigen Adresse protestieren:

„Sehr geehrte Damen und Herren, im Internet, in der Presse überall werden wir von den grausigen Bildern, über das Vorgehen, was derzeit in Ihrem Land vor sich geht, verfolgt: Das grausame Massaker an Hunden! Die Masse der deutschen Bürger haben Hunde und Katzen in Ihr Herz geschlossen und lieben diese wie ihre eigenen Kinder. Bei uns wäre es undenkbar, auf offener Straße Tiere derart grausam hinzurichten, sie lebendig in ein Krematorium zu werfen etc. Deutschland ist entsetzt! Sie haben an ihrem Ansehen gelitten. Auch nach der EM werden die Menschen dieses Bilder nie mehr vergessen.
Ich kann jetzt keinen achtvollen Gruß von mir geben. Ich wünsche mir, trotzdem, dass Sie lernen, Mitgefühl zu spüren und das Hundemassaker beenden. Vielleicht trifft Sie ja einmal ähnlichen grauenvollen Schmerz, den Sie und Ihre Landsleute jetzt den Tieren antun, weil alles, was man aussendet. früher oder später auf einen zurückkommt. Und das muss jeder Mensch selbst verantworten.

Mit freundlichem Gruß“

Ein schöner Satz: „Die Masse der deutschen Bürger haben Hunde und Katzen in Ihr Herz geschlossen und lieben diese wie ihre eigenen Kinder.“ Merke: der Deutsche tritt immer in der Masse auf. Außerdem liebt er die Hunde und Katzen wie seine eigenen Kinder, wenn er denn welche hätte und so müssen eben die Tiere herhalten, ob sie wollen oder nicht. Ja, „Karin“ „wir Ukrainer“ werden Ihren Rat auch beherzigen und „uns“ dem Mitgefühl hingeben. Danke für die Todeswünsche. „Wir Ukrainer“ hoffen, dass Sie bald nicht mehr von den Bildern im Internet verfolgt werden. Das Internet ist schon so ein tückisches Ding. Mit den Krematorien und den grausamen Hinrichtungen haben die Deutschen ja auch so ihre Erfahrungen gemacht, da lassen sich bestimmt noch ein paar Tipps geben, oder „Karin“?

Einige Zeit später musste sich auch noch die Wienerin „Leopoldine“ zu Wort melden und ihren Protest an die richtige Adresse richten:

„In Facebook und der Kronenzeitung von 20 November 2011 hab ich über die Massentötung der Hunde in Ihrem Land anlässlich der bevorstehenden EM gehört bezw. gelesen und bin entsetzt. Nein, ich bin regelrecht schockiert, über die Grausamkeiten, die Ihr Land gegenüber Tieren in aller Öffentlichkeit ausübt.Möchte auch auf diesem Wege alle Fussballspieler,Zuseher EM-Teilnehmer ansprechen ob Sie das verantworten können mit Ihrem Gewissen und ob sie damit Einverstanden sind dass die Tiere auf so grausamerweise Abgeschlachtet werden.
Ich appelliere an Sie, dies sofort zu stoppen, setzten Sie ein Zeichen. Arbeiten Sie mit weltweiten Tierschutzorganisationen zusammen, um eine gute Lösung im Sinne des Tierschutzes zu finden.
Dass die Hunde sich derart vermehrt haben, ist doch eindeutig ein Versäumnis der Behörden und ein mangelndes Bewusstsein der Einwohner gegenüber Haustieren. Der Staat hätte dieses Problem schon seit vielen Jahren in den Griff bekommen müssen z.B. durch Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen und Bezuschussung von Kastrationen.
Was möchten Sie machen, wenn Sie alle Hunde vergiftet, vergast, erschossen, erschlagen und verbrannt haben und die nächste Generation sich weiter vermehrt? Kommt dann wieder das fahrende Krematorium?

Die Bilder des Tiermassakers in der Ukraine kursieren überall im Internet und schaden bereits Ihrem Ruf – und seien Sie versichert: Die grausigen Bilder werden die Leute auch nach der EM nicht mehr so schnell los werden. Sie blamieren Ihr ganzes Land!

Hochachtungsvoll
Leopoldine“

Das Schreiben – an mich persönlich adressiert – enthält neben den üblichen Ratschlägen und skurrilen Quellen ein schönes Oxymoron „Was möchten Sie machen, wenn Sie alle Hunde vergiftet, vergast, erschossen, erschlagen und verbrannt haben und die nächste Generation sich weiter vermehrt? Kommt dann wieder das fahrende Krematorium?“ Liebe Leopoldine, wenn alle tot sind, woher soll dann die nächste Generation kommen? Das war doch das Ziel von Ihren Großeltern, die alle ukrainischen Juden umbringen wollten, damit sie sich nicht mehr „wie die Ratten“ vermehren und was Sie jetzt offensichtlich bei den ukrainischen Hunden kompensieren wollen. Großvater oder Vater hat die ukrainischen Juden vergast, erschossen, erschlagen und in fahrenden Krematorien verbrannt, da dürfen wir es jetzt nicht zulassen, dass diese Ukrainer so mit ihren Straßenhunden umgehen. Dann würden wir ja doppelte Schuld auf uns laden, nicht wahr, werte Leopoldine. Zum Schluss wird mein Name wieder mit der Ukraine assoziiert: Er macht was zur Ukraine und die Ukrainer müssen ja wie wir heißen, kann ja nicht anders sein. Übrigens, „Leopoldine“, „wir Ukrainer“ haben gar kein Gewissen und Verantwortung ist ein Fremdwort für „uns“! Ihre ganze Verachtung hat sie in das „Hochachtungsvoll“ gesteckt. Freundlich werden wir wohl nicht mehr miteinander umgehen.

Herzallerliebst ist auch „Sabine“ aus Düsseldorf gewesen. Zuallererst geht „Sabine“ auf Nummer sicher: „STOP KILLING DOGS AND CATS!!!“ Ok, wir sprechen wieder englisch. Doch dann wird es rührend:

„Was können diese armen, wehrlosen Tiere dafür??? Und das alles für eine EM??? Das ist unfassbar! Ich bin ganz furchtbar traurig, frustriert, wütend und fassungslos, dass ihr so etwas zulasst und unterstützt!
Das ist UNMENSCHLICH und HERZLOS!!!
Hört auf damit! BITTE!!!!!!!!!!!!!!“

Wieder diese Sippenhaft, jeder der etwas mit der Ukraine zu tun hat, ist ein Hundemörder und bei „Sabine“ nimmt frau sicherheitshalber gleich noch die Katzen auf. Frau weiß ja nie, was dieses „herzlose Ukrainerpack“ noch so im Schilde führt. Aber „wir Ukrainer“ konnten sinnbildlich das Fallen von „Sabines“ Tränen beim Schreiben dieser Zeilen spüren und diese ohnmächtige Wut. Da muss doch endlich etwas passieren! Aber „ukraine-nachrichten.de“ verspricht hoch und heilig, „DOGS AND CATS“ nicht mehr zu killen. Hilft Ihnen das, „Sabine“?

„Pia“ aus der Steiermark war auch niedlich:

„Stoppt die Ermordung von Hunden in der Ukraine. Wie kann man Menschen, die so etwas grauenvolles tun, ungestraft davon kommen lassen. Jedes Tier hat ein Recht auf Leben und auch wenn es streunende Hunde sind, die ohnehin schon mehr wie arm sind. Auch diese haben ein Recht auf ein liebesvolles Zuhause und vorallem auf ein LEBEN“

Ok, „Pia“, „wir Ukrainer“ werden uns dafür einsetzen, Ihnen so zwanzig Stück von den typischen ukrainischen Straßenhunden vorbeizuschicken, dann können Sie sich persönlich für ein „liebesvolles Zuhause“ einsetzen. Ob Sie das Recht auf „LEBEN“ auch bei Ihren Ratten und Spinnen in Ihrem Hause verteidigen, wage ich zu bezweifeln.

„Karoline“ schrieb auch an die Redaktion:

„Hört auf mit dem grausamen Morden an unschuldigen Tieren!!! Das ist grausam, herzlos und verachtend!! Nichts rechtfertigt so ein Verhalten, solche Massnahmen. Das ist barbarisch und verabscheuend.“

Ja, „Karoline“ „die Redaktion“ hat es schon versprochen: „Wir werden niemals wieder wehrlose Straßenhunde auf Kiews Straßen töten!“. Versprochen, ehrlich, „Ukrainerehrenwort“! Ach, das zählt wieder nicht, oder?

„Jeanette“ aus Hannover bittet nicht mehr, sie fordert:

„Stoppen Sie umgehend das Morden der Strassentiere in Ihrem Land. Was sind Sie für Geschöpfe und es wird für Ihr Land sehr große Nachteile haben, sollten Sie nicht baldigst etwas unternehmen. Es werden viele Menschen davon absehen in Ihrem Land die EM 2012 zu verfolgen!!!“

„Wir Ukrainer“ sind also „Geschöpfe“ – Untermenschen hat frau sich abgewöhnt – und „wir“ werden Nachteile haben. Ich sehen schon wieder deutsche und österreichische Panzer vor Kiew stehen, wenn „wir“ nicht sofort innehalten. Da bleibt „uns“ nichts anderes übrig, als unser „böses“ Handeln zu unterlassen.

„Claudia“ aus Wien schrieb dann wieder – in einem recht kruden – englisch:

„Good day! I am appalled at what happens to time in your country. This cruel hunting and killing of street dogs is immediately stoped! It is built around a huge stage and millions since you could build to a fraction of animal shelters and provide food for the animals, so people would also work. Thus, the Ukraine would go ahead with sample size and show! It interrupts the KILLING OF DOGS ROAD IMMEDIATELY!!!!! thanks“

„Claudia“ meint also, dass einer deutschsprachige Seite aus Deutschland auf Englisch zu schreiben ist. Ja, „der Ukrainer“ an sich, dem muss man das halt mal auf Englisch erklären, wie das ist, mit den „Fußballstadien“ zu „Tierheimen“. „Wir Ukrainer“ werden uns das mal überlegen, liebe „Claudia“. Danke für Ihren Rat, „wir“ wüssten sonst nicht weiter.

Auch „Janet“ aus Brunswick musste „uns“ noch einmal auf die Sprünge helfen:

„STOPPT ENDLICH DIESEN MASENMORDDDDD!!!!!!!“

Jaja, „wir“ haben es ja schon eingesehen, Sie müssen doch nicht gleich schreien, liebe „Janet“.

„Veronika“ aus Kärnten zeigt sich auch sehr schockiert:

„Ich bin schockiert über das Vorgehen gegen streunenden Katzen und Hunden in der Ukraine, wo 2012 die EURO stattfindet, und fordere Sie auf, die Vergiftungsaktionen sowie den Einsatz von mobilen Kremationsöfen sofort einzustellen. Diese Säuberungsaktionen widersprechen den Grundwerten einer modernen demokratischen Gesellschaft.

Die Werte einer Gesellschaft misst sich auch daran, wie sie ihre Tiere behandelt.

Wird den Kindern vorgelebt, in solch barbarischer Grausamkeit und Gewalt mit Lebewesen umzugehen, ist das kein Fortschritt sondern ein Rückschritt in eine barbarische Gesellschaft.

Bitte schalten Sie sich aktiv in die aktuelle Problematik ein und engagieren Sie sich gegen die Tötungsaktionen für die EURO 2010.“

Werte „Veronika“ halten Sie es nicht auch für ein wenig vermessen, die „Werte einer Gesellschaft“ (auch) am Umgang mit den Tieren zu messen? Ist es nicht so, dass der größte Schäferhundliebhaber aller Zeiten – Ihr Landsmann, der angeblich auch Vegetarier war und dessen Gefolgsleute sich vor allem um ihre Hunde gekümmert haben, mit den Menschen oder besser den Menschen, die sie zu Tieren deklariert haben, gar nicht freundlich umgesprungen sind? Und wieder diese deutsche-österreichische Liebe zu den mobilen Krematorien. Nach dieser „ultimativen Forderung“ zur Einstellung der „Säuberungsaktionen“ sehe ich bereits eine Mobilisierung des Bundesheers für einen Friedenseinsatz in der Ukraine am Horizont aufscheinen. Mir wird Angst und Bange.

Und auch „Angela“ aus Hamburg konnte sich nicht zurückhalten und musste ihren Protest unbedingt an diese Seite adressieren:

„Guten Tag, ich bin entsetzt über die grausamen Tötungen vor der EM. Bitte fordern Sie Ihre Regierung auf diese sofort ein zu stellen. Sonst werden die Tierfreunde in Europa die EM boykottieren, das wird ein großer Schaden für UEFA und ihre Sponsoren – für den Fussball sein.
Sorry, freundliche Grüße habe ich da nicht mehr übrig.
Angela „

Ja, „Angela“, dass man „uns“ nicht mehr freundlich grüßt, daran mussten wir uns gewöhnen, aber wie man so sagt: „viel Feind, viel Ehr“. „Wir“ werden „unserer“ Regierung einen schönen Gruß von Ihnen bestellen.

Und nach „Nils“ fand sich doch noch ein weiterer männlicher Briefeschreiber. „Marc“ aus Dortmund hatte der Redaktion Folgendes zu sagen:

„Hallo,

ich bin entsetzt über die Grauenvollen Dinge die in eurem Land passieren. Jeder Mensch der Tiere derart qualvoll behandelt hat es nicht verdient zu existieren. Ich hoffe, dass die Menschen in eurem Land unverzüglich damit aufhören Tiere derart Qualvoll zu behandeln. Ich werde euer Land niemals als Tourist besuchen und werde die EM beukotieren!!!

Mit verabscheuungswürdigen Grüßen

Marc“

Ok „Marc“, „wir Ukrainer“ werden uns dann mal kollektiv umbringen, denn „wir“ haben es ja nicht verdient zu existieren. Das mit den Grüßen ist geschenkt.

Auch „Renate und Familie“ haben diese Seite nicht mit Ihrem Beitrag zur Lösung der Probleme dieser Welt – fangen wir erst einmal bei den Straßenhunden in der Ukraine an, dann sehen wir weiter – verschont:

„Ich bin entsetzt über die bestialischen Hundetötungen in Ihrem Land und das Schlimme daran ist, dreiviertel Ihrer Landsleute stört das nicht. Sie behandeln die Straßenhunde und Katzen als wären sie Müll. Die Behörden in Ihrem Land und Ihre Handlanger sind Psychophaten und der größte Abschaum, der mir je untergekommen ist und die gehören erschlagen, vergiftet oder lebendig verbrannt. Leider lebe ich in Österreich und kann das nicht selber übernehmen. Vielleicht kommt jemand auf die Idee dies zu verrichten. Der Botschafter in Österreich Bereznyi Andrii Viktorowytsch ist ein Ignorant und zu feige 17000 Protestschreiben von Tierschützern und Tierliebhabern zu übernehmen. Man sieht, er ist ein Teil dieses bestialischen Systems. Mir tun die Tierschützer Leid, die in so einem entsetzlichen Land, eine nie endende Arbeit leisten müssen. Diese Menschen haben die Hochachtung und den größten Respekt von mir und meiner Familie.“

Verehrte „Renate und Familie“, den Wünschen „Ukrainer zu erschlagen, vergiften oder lebendig zu verbrennen“ ist man in Ihrer „Familie“ bereits nachgekommen und das bereits zweimal. Belassen wir es dabei, das muss nicht noch einmal passieren. Dass mit dem „bestialischen System“ haben Ihre Eltern/Großeltern auch nicht schlecht hinbekommen, aber Vertreter aus den beiden Ländern der Dackelliebhaber haben hier wohl noch einigen Kompensationsbedarf. Eins würde ich aber schon gern wissen, woher wissen Sie, verehrte „Renate und Familie“, denn, dass sich dreiviertel von „uns Ukrainern“ nicht daran stören?

Skurril sind auch die Zuschriften, die gleich ohne Einführung zur Sache kommen. „Wir Ukrainer“ wissen ja Bescheid. Eine „Martina“ aus Phoenix/Arizona schrieb nur:

„Unglaublich. ich werde alle Produkte der Ukraine boykottieren“

Wenn dieser Mail nicht Dutzende andere vorausgegangen wären, wüsste niemand, was in aller Welt „Martina“ zu dieser Äußerung bewegt hat. Ich möchte auch sehr bezweifeln, dass „Martina“ auch nur einen blassen Schimmer davon hat, welche Produkte aus der Ukraine stammen. Marken wie „Konti“ oder „Roshen“ sind in Europa und den USA gänzlich unbekannt und in Saporoshje zusammengesetzte Chevrolets boykottiert „Martina“ bereits ohnehin. Ob Sie ukrainischen Weizen vom korrekten amerikanischen trennen kann, wage ich zu bezweifeln. Nicht „Martina“, Ihr Brot ist durchsetzt mit ukrainischen Landwirtschaftsprodukten! Nicht zu vergessen, der für den Transport verwendete Biosprit, der aus ukrainischem Raps hergestellt wird. Schmeckt das Brot noch?

Beenden wir den Reigen mit „Saskia“ aus Unterensingen:

„Jeden Tag vergies ich Tränen der Trauer, die ich vergieße um sie den Tieren in der Ukraine zu widmen!!!!!!!!!Ukraine ist für mich gestorben!!!“

Nein, „Saskia“ bitte weinen Sie nicht mehr, denn wie „wir Ukrainer“ wissen, ist die Ukraine noch nicht gestorben und das gilt hoffentlich auch für Sie. Haben Sie übrigens auch Tränen für die Störche aus dem Kiewer Zoo übrig, die von Straßenhunden gerissen wurden oder für die Ratten, die aus hygienischen Gründen vergiftet werden? Sind ja auch irgendwie Tiere oder oder gibt es da etwa Hierarchien?

Belassen wir es dabei, die anständigen Dumpfbürger werden es wohl nicht unterlassen, weiter an der „richtigen Adresse“ zu protestieren und ihre „unbändige Wut in die Welt hinauszuschreien“. Aufschlussreich an diesen ganzen Zuschriften ist, dass die Ukrainer insgesamt, einschließlich der Personen, die sich mit diesem Land beschäftigen, in Sippenhaft genommen werden. Das genau von den Leuten, die bei jeder Gelegenheit eine Kollektivschuld für die Verbrechen der Deutschen und Österreicher, dabei besonders für die Zeit des Dritten Reiches, ablehnen. Was für die Deutschen und Österreicher nicht gelten kann, das gilt für die Ukrainer und deren Freunde allemal.

Ich hoffe jedenfalls, dass diese Hasswelle, die von den einschlägigen Medien losgetreten wurde, sich nicht auf den einfachen Ukrainer auswirken wird. Der Geifer, der hier in einigen Beiträgen durchkam und gegen die „barbarischen“ Ukrainer gerichtet ist, lässt da leider nichts Gutes erwarten. In jeder dritten Einsendung blitzen die Messer und der Fackelschein des Lynchmobs durch. Dennoch gehe ich davon aus, dass hier nur ein kleiner ziemlich beschränkter Teil der deutschen/österreichischen (auffälligerweise keine Schweizer!) Bevölkerung geschrieben hat. Diejenigen, für die der Handlungsdruck am Größten war: „da müssen wir doch etwas machen“. Einstweilen beschränkt man sich (glücklicherweise) noch auf symbolische Aktionen. Das allerhöchste der Gefühle ist eine Gruppe oder zwei Gruppen bei Facebook zu gründen und Unbeteiligte mit wirren Elaboraten belästigen. Ich hoffe, dass diese Personen wenigstens davon absehen, die deutsch schreibenden Ukrainer damit zu belästigen. Die haben, weiß Gott, andere Probleme als die Befindlichkeiten deutsch-österreichischer Gartenzaun- und Tierschutzfaschisten.

Eins noch an die geifernden Tierschützer, anständigen Dumpfbürger und anderen Mitglieder der Schwarmdumpfheit: Hassmails bitte an mich senden. Ich bin die verantwortliche Person für diese Seite. Die Leute, die mir helfen, können nichts für Ihre Probleme! Damit sich die Sachen leichter filtern lassen, wurden zwei E-Mailadressen eingerichtet:
musor@ukraine-nachrichten.de und smittja@ukraine-nachrichten.de.

Möge der Shitstorm in die richtigen Kanäle geleitet werden.

1. Update: Auch wenn Michaela aus München “ZÜGELN SIE IHRE ZUNGE!!!“ schreien muss, hier noch ein Nachtrag: Bei diesem ganzen Schwall an Beleidigungen und Drohungen war eines auffällig. Niemand, nicht auch nur einer dieser vermeintlichen Tierschützer und Tierschützerinnen hat auch nur einmal darüber nachgedacht, was die Leute, die diese Seite betreiben, wirklich hätten tun können. Wieso ist diesen ganzen entrüsteten Personen nicht ein einziges Mal in den Sinn gekommen, nach Kontakten zu offiziellen Stellen in der Ukraine zu fragen? Wieso bat keiner darum, eine dieser vielzahligen Petitionen ins Ukrainische zu übersetzen? War oder besser ist diesen Leuten überhaupt an einer Lösung des Problems gelegen? Offensichtlich nicht. Ziel war und ist es weiterhin einzig und allein jemanden zu beleidigen und zu erniedrigen, an irgendjemanden seinen woher auch immer rührenden Frust abzulassen. Übrigens, Nachfragen sind vergeblich. Hier wird keiner einen Finger für Pseudotierschützer rühren.

Lächerlich wird es, wenn diese Personen und ihre Sympathisanten sich dann auch noch darüber echauffieren, wenn Ihnen Ihre Äußerungen vorgehalten und die Inhalte dechiffriert werden. Es kann eben nicht sein, wenn man dem aufgebrachten Mob seine Vernichtungsphantasien vorhält.

Erwartbar war auch, das darauf hingewiesen wird, dass doch diese Generation nichts mehr mit den Nazis zu tun habe. Ok, woher dann aber diese Gewalt in der Sprache? Wer verglich denn die Ukrainer mit den Nazis? Wer wollte denn die Verantwortlichen in der Ukraine „erschlagen, vergiftet oder lebendig verbrannt“ sehen, waren es nicht „Renate“, „Marc“, „Nils“ und die „Deutschen, die wissen, wovon sie sprechen“?

Und wie bitte schön hätte denn eine professionelle Reaktion aussehen sollen? Die einzige Variante wäre es doch gewesen, jeden dieser Schreiber mit Klarnamen und E-Mailadresse hier aufzuführen. Wie kommen diese Personen dazu, wildfremden Leuten, die nichts, aber auch rein gar nichts mit ihrem womöglich sogar berechtigten Anliegen zu tun haben, Drohbriefe zu schreiben? Wer wird ihr nächstes Opfer sein? Und dann wird auch noch Empathie eingefordert? Haben diese ach so mitfühlenden Personen auch nur eine Sekunde an die Empfänger dieser Mails gedacht? Was würden Sie tun, wenn ein wildgewordener Haufen Ihnen E-Mails schreibt, voll mit Drohungen und Beleidigungen, die Schlimmeres erwarten lassen? Ist das auch nur einem dieser Empörten bewusst?

Da es den meisten dieser (noch) virtuellen Amokläufer immer noch nicht klar ist: Auf dieser Seite arbeiten Menschen verschiedenster Herkunft ehrenamtlich an Übersetzungen, damit Deutschsprachige mehr aus der Ukraine erfahren. Hier ist niemand Journalist, noch jemand irgendwie mit den ukrainischen Behörden assoziiert. Aber es ist wohl davon auszugehen, dass dieser „Shitstorm“ fortgesetzt wird und Leute weiterhin, ohne nach links oder rechts zu schauen, straight zum Kontaktformular gehen, um ihren Müll abzulassen. Viel Spaß noch dabei …

2. Update: Inzwischen hat „Karin“ den Link auf diese Seite entfernt. DANKE!

3. Update: Auf “vielfachen Wunsch” und “wiederholte Nachfrage” hin gibt es die Übersetzung eines Beitrages einer normalen ukrainischen Tageszeitung zu diesem Thema: Von unseren Unglücklichen gibt es weniger

4. Update: Allen Krone- und Bildlesern sei auch dieser Beitrag ans Herz gelegt:
Wenn die Ukraine Hunde tötet, stirbt bei uns die Wahrheit

Zum Thema existiert ein Thread im Forum, in dem versucht wird den Fakten nachzugehen. Substantielle Beiträge sind immer gesucht: http://forum.ukraine-nachrichten.de/was-wenn-internetmob-t%C3%BCr-steht-t6382.html

Autor:   Andreas Stein  — Wörter: 4760

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