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Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden

2 Kommentare

Deutschland möchte ganz Europa erneut seinen Willen diktieren. Jahrzehntelang bewies das offizielle Bonn nach seiner Niederlage während des Zweiten Weltkrieges, dass Deutschland bereits nicht mehr jenes ist und dass den Deutschen Ekel vor der eigenen Geschichte anerzogen wurde. Jedoch warnten westliche Politologen bereits: die Vereinigung Deutschlands schafft eine neue Gefahr für die Welt und hinter der Maske des friedliebenden Bonns verbirgt sich das aggressiv Zähne fletschende Berlin.

Jetzt wurde die Maske entfernt und es zeigte sich wirklich, dass das Berlin des Jahres 2012 sich fast gar nicht vom Berlin des Jahres 1940 unterscheidet. Damals errichtete die deutsche Regierung ein vereintes Europa, um zu entscheiden, welche Territorien Rumänien und Ungarn zuzugestehen sind, mit wem Jugoslawien befreundet sein soll und mit wem nicht. Heute nimmt sich die deutsche Regierung das Recht zu entscheiden, Serbien nach Europa zu lassen oder nicht, Griechenland die ökonomische Unabhängigkeit zu lassen oder nicht, die Ukraine wegen der unbewiesenen Verprügelung Timoschenkos zu boykottieren oder nicht.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert. Und das Problem liegt nicht nur in den geopolitischen Ambitionen Merkels und Westerwelles. 1941 hat die deutsche Verwaltung ukrainische Frauen nackt in Güterwaggons nach Deutschland geschickt; im 21. Jahrhundert ziehen deutsche Zollleute ukrainische Saisonarbeiterinnen bis auf die Haut aus und nehmen ihnen alle Sachen ab.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert. Es haben sich lediglich die Methoden geändert: Damals vernichtete es Länder mit Armeen, jetzt vernichtet es Länder mit der Wirtschaft. Denn der Boykottaufruf ist ein Aufruf dazu, Hunderttausende Ukraine ohne Arbeit, unseren Haushalt ohne Steuern zu lassen und unsere Rentner ohne Renten.

1945 hat sie nichts gelehrt. Heute möchte Deutschland in Kiew erneut seine Ordnung errichten und seinen Willen diktieren. Unwichtig ist, ob die derzeitige Regierung gegenüber Timoschenko Recht hat oder nicht: das ist eine Frage des Volkes der Ukraine und nur von ihm. Sogar die Europäische Union ist es nicht wert, wenn man uns, wie im Neuen Europa Hitlers, als Unmenschen ansieht. Wir haben 1991 nicht für die Unabhängigkeit gestimmt, um von Merkels Absätzen zertreten zu werden.

3. Mai 2012 // Dmitrij Korotkow

Quelle: Segodnja

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 343

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Kommentare

#2 von telzer
@ galizier, das hast du schön seziert, die Mühe wollte ich mit nicht machen. Hab den Beitrag anders kommentiert.

#1 von Kurt Simmchen - galizier
Gestattet mir ein paar Gedanken zu diesem unsäglichen Gesafte.
Nicht wortgleich mit Asarow, aber die gleiche Ausrichtung und das macht es gefährlich.

Deutschland hat sich in 70 Jahren nicht geändert, geändert haben sich nur die Methoden

Das ist richtig.
Die wirklichen Faschisten, und auf wirklich lege ich Wert, haben Ukrainer wegen nichts erschossen und zur Arbeit gezwungen.
Heute bekommen ukrainische Juden in Deutschland eine Rente und eine neue Heimat.
Die Caritas Deutschland finanziert mit deutschen Spenden zahlreiche Hilfsprojekte in der ganzen Ukraine.

Wer 1941 als Zwangsarbeiter nicht zu gebrauchen war, wurde entsorgt.
Die Ukrainer, die in Deutschland bei Schwarzarbeit und illegaler Einschleusung gefasst werden, bekommen einen Heimflug und wenn nötig einen gesetzlich vorgeschriebenen und verordneten Aufenthalt in feinen Gefängnissen und danach eine Heimreise mit Begleitung, damit sie den rechten Weg in die Heimat auch finden....

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