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Weder Isolation noch Sanktionen: Die Außenpolitik von Janukowytsch im Jahr 2012

Günter Verheugen, der ehemalige EU-Erweiterungskommissar, hat neulich festgestellt:

„Die Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU und ihre europäische Integration sind zum Erliegen gekommen.“

Nach diesem Statement hat Štefan Füle, ein tschechischer Politiker, Nachfolger von Günther Verheugen und Erweiterungskommissar die „ukrainische Führung“ aufgerufen „die politischen Rahmenbedingungen herzustellen, damit es ohne Verzögerungen zu einer Unterschrift und Ratifizierung des Assoziierungsvertrages zwischen der Ukraine und der EU kommen könne.“

Alles ändert sich, nur die Einstellungen nicht, zu Zeiten Stalins ging ein Witz um: „Frage nicht, warum Du ein japanischer Spion bist, frage, wofür Du ein japanischer Spion bist.“

Unter welchem Vorwand hat Günter Verheugen 1999, der Ukraine einen EU-Beitritt verwehrt? Aus geografischen Gründen.

Bei einer Sitzung des Komitees für Internationale Fragen des Europäischen Parlamentes am 25. November 1999 sagte er den bemerkenswerten Satz:

„Jeder, der meint, dass die Ukraine zur EU (=zu Europa) gehört, der wird wohl auch damit einverstanden sein, dass Mexiko ein Teil der USA werden soll.“

Unter welchem Vorwand verwehrt der Eurokommissar Herr Füle der Ukraine – nein nicht die EU-Mitgliedschaft, davon kann ja gar keine Rede sein. Aber aus welchem Grund wird die Ukraine nicht in die Freihandelszone aufgenommen und auf welchem Grund wird ihr kein Assoziierungsvertrag angeboten?

Und was werden der Nachfolger von Herr Verheugen und Herr Füle im Jahr 2018 denken, wenn Frau Tymoschenko in die Freiheit entlassen wird? Was wird ihnen dann einfallen, um die Ukraine aus der EU auszuschließen?

Nicht weniger, einiger westlicher politischer Kreise und ukrainischer Massenmedien und ihrem Aktionismus nach zu urteilen: Wir übernehmen ihre politische Linie unkritisch (oder für Geld); und sie geben uns dann zu verstehen, der Ukraine unter Janukowytsch „drohen Sanktionen“, sie „gleitet in die Isolation ab,“ sowie „niemand will sich mit Wiktor Janukowytsch treffen.“

Das glauben nur Leute mit schwachen Nerven.

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Jacques Faure, der ehemalige französische Botschafter in der Ukraine, hat am 3. November 2011 bekanntgegeben: „Es kann recht schnell geschehen, dass Sanktionen verhängt werden, aber dass diese wieder aufgehoben werden, das ist wiederum nicht so einfach.“ Von Sanktionen gegen die Ukraine sprechen mit Vorliebe diejenigen, die für Sanktionen sind. In der Vergangenheit haben dies vor allem Personen, die dem Westen stark zugeneigt waren, getan: Herr Juschtschenko und Frau Tymoschenko.

Was die Position der Ukraine in der Welt betrifft, ihre Außenpolitik, ihre Isolation oder Nicht-Isolation – um diese Diskussion zu führen, sind ein Maximum an Information und ein Minimum an Emotionen vonnöten.

Hier es nötig, die Anzahl der Leute in Relation zu setzen, die entschlossen sind, die Situation zu dramatisieren. Also, lassen Sie uns die Problematik zusammen durchgehen.

Ukraine-USA. USA-Ukraine

Hier läuft alles schief, sagt die ukrainische Opposition. Am 2. Februar 2012 gab der Spezialist in Sachen Außenpolitik vom Block Julia Tymoschenko, Hryhorij Nemyrja, bekannt: „Die US-Regierung hat die Kontakte zur Ukraine auf höherer Ebene faktisch eingefroren – und zwar bis die politischen Gefangenen frei sind“. Nachweise, dass Herr Nemyrja befugt ist, die US-Regierung und ihre Interessen zu vertreten – solche Nachweise habe ich nicht gefunden.

Warum tut das Nemyrja? Am 2. Februar macht er Bemerkungen dazu, dass die „Beziehungen eingefroren sind“. Zwei Tage später, am 4. Februar, führt Präsident Janukowytsch in München ein einhalbstündiges Gespräch mit der Außenministerin Hillary Clinton. Nach weiteren drei Tagen trifft sich ihr Berater Phil Gordon mit Offiziellen in Kiew. Seine Worte sind hart, aber die Tatsache, dass ein Treffen stattgefunden hat, widerspricht Nemyrjas Behauptung, dass die Beziehungen eingefroren seien.

Das ist ein Beweis dafür, dass die Beziehungen nicht zum Stillstand gekommen sind. Was kann ich Ihnen dazu sagen?

Am 26. und 27. März wird Wiktor Janukowytsch am Sicherheitsgipfel in Seoul anwesend sein. Er wurde vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama eingeladen und zwar schon im April 2010 – auf dem „Kernkraft“-Gipfel in Washington. Danach erhielt der ukrainische Präsident eine weitere, zweite Einladung – vom Präsidenten der Republik Korea Lee Myung-Bak.

Zwischen dem Gipfel in Washington und in Seoul wurden. Zum Beispiel das internationale Forum zu technischen Aspekten der Kernkraft – und zu Maßnahmen gegen Kernkraftterrorismus. Zum Beispiel fanden am 7. Februar 2011 Gespräche statt zwischen dem Außenminister Kostjantyn Hryschtschenko und der Assistentin der amerikanischen Außenministerin, Rosa Guttmüller. Bei diesen Konsultationen ging es darum, wie die Abmachungen zwischen Janukowytsch und Obama umgesetzt werden könnten – betreffend der Abgabe des ukrainischen hochangereicherten Urans im Austausch für Neutronenbeschleuniger für Charkov. Am 16./17. Januar 2012 fand in Neu-Delhi ein Treffen von nationalen Koordinatoren statt, welche den Seouler Gipfel vorbereiteten. Für die ukrainische Seite nahm der stellvertretende Außenminister Pawlo Klymkyn teil.

Dass sich Janukowytsch und Obama an diesem Gipfel über den Weg gelaufen sind, war so unvermeidlich wie ein Sonnenaufgang. Entspricht das dem Einfrieren der Beziehungen, von dem Nemyrja spricht?

Als ob die Demokraten nicht davon träumen würden, dass Janukowytsch zu einem Paria für die ganze zivilisierte Welt wird – aber die wichtigsten Staatschefs unterhalten weiterhin gute Beziehungen zu dem ukrainischen Präsidenten.

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In diesem Jahr wird noch ein zweites Treffen zwischen Janukowytsch und Obama stattfinden. Im Mai nimmt Wiktor Janukowytsch am NATO-Treffen in Chicago teil, zu diesem Treffen wurde er von dem Generalsekretär der NATO Anders Fogh Rasmussen eingeladen.

Die Ukraine hat in den Jahren 2010–2012 aktiv mit der NATO zusammengearbeitet. Das ist der Verdienst unseres Botschafters bei der NATO, dem ehemaligen Botschafter der Ukraine in Deutschland, Ihor Dolhow.

Weitere drei Beispiele dafür, dass von einer Isolation der Ukraine keine Rede sein kann:

Zum ersten – Afghanistan. 2011 hat Kostjantyn Hryschtschenko die Ukraine an der NATO Sitzung in Lissabon vertreten und verkündet, dass unser Land bereit sei, afghanische Sicherheitskräfte auszubilden. Zur Zeit sind 20 ukrainische Militärs in Afghanistan, um dieser Aufgabe genüge zu tun. Sie sind alle in die Expertengruppe der armenischen Luftstreitkräfte integriert und zwar in Kandahar, unter litauischer Führung, als Teil der NATO-Trainingsmission in Afghanistan.

Als zweites – Libyen. Das ukrainische Landungsschiff „Kostjantyn Olschanskyj“ hat viele Menschen aus dem Land herausgebracht, und zwar nicht nur Ukrainer – diese Tatsache wurde vom Westen völlig ignoriert.

Und Drittens: Die Ukraine nimmt Teil an Friedensmissionen unter NATO-Flagge. Die Ukraine ist ein verlässlicher Partner der NATO, die an den meisten NATO-Operationen teilnimmt. Sieben ukrainische Instruktoren sind Bestandteil der NATO-Trainingsmission im Irak. 134 Ukrainer sind in die Friedensmission im Kosovo eingebunden. Im August / September 2011 hat die Korvette „Luzk“ im Rahmen der Anti-Terror Operation der NATO „Operation Active Endeavour“ Patrouillen im Mittelmeer durchgeführt. Die Ukraine beteiligt sich an der NATO-Operation „Ocean Shield“ im Kampf gegen Piraterie am Horn von Afrika.

Die Ukraine und die Europäische Union

Die EU hat zwei Bedingungen gestellt: Dass das Wahlgesetz unter Zustimmung der Regierung und der Opposition verabschiedet wird und die Freilassung von Frau Tymoschenko.

Das betreffende Gesetz wurde bereits angenommen, das hatte die EU vergessen. Nach der Teilnahme von Frau Tymoschenko bei den Parlamentswahlen 2012 ging es noch darum, die Wahlen als „demokratisch“ oder „nichtdemokratisch“ zu bezeichnen.

Aber wenn nun Frau Tymoschenko bis 2018 „sitzt“, gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass die Wahlen ohne sie als „demokratisch“ bezeichnet werden.

Aber ich denke nicht, dass es zu einer Verschlechterung der gegenseitigen Beziehungen kommen wird. Da es keine Gründe dafür gibt. Natürlich kann die Geschichte über die „schwerwiegende Krankheit von Tymoschenko“ hochgespielt werden. Genauso wie 2004 die Mär über die „Vergiftung des Präsidentschaftskandidaten Juschtschenko“ verbreitet wurde.

Es gibt noch zwei weitere Schauplätze:

Ein Konsortium für den Gastransfer EU-Ukraine-Russland. Der Energieminister Jurij Bojko hat Ende Januar in Davos erste Gespräche mit dem Eurokommissar für Energiefragen Günther Oettinger geführt. Mit diesem Politiker hat der Präsident auch neulich in München gesprochen. Aber ob so ein Konsortium zustande kommt, das hängt natürlich von der Position ab, die Russland einnimmt.

Ein weiterer ist die Visum-Vereinfachung mit der EU. Das erscheint nicht nur wahrscheinlich, sondern auch möglich. Die Ukraine hat im Moment die zwei ersten Etappen des Planes der Europäischen Kommission zur Erlangung der Visafreiheit erfolgreich absolviert.

Man muss dazu sagen, dass die Vereinfachung des Visa-Regime mit allen Ländern noch ein „Kriegsschauplatz“ ist, den das Außenministerium ganz geplant angeht. Letztes Jahr hat die Ukraine mit folgenden Ländern Abkommen zur gegenseitigen Visafreiheit unterschrieben und ratifiziert: Brasilien, Hongkong, Israel, Kasachstan, Montenegro, Mazedonien. Die Gebühren für Langzeitvisa mit Litauen und der Slowakei wurden geändert. Zur Unterschrift bereit stehen Abkommen für die Vereinfachung des Visaregimes mit Bosnien und Herzegowina, Ägypten, Tunesien; entsprechende Abkommen werden mit Argentinien. Brunei, Indonesien, Island, Kuwait, Libyen, OAS, Oman OAP, Serbien, Singapur, Uruguay, Kroatien und der Schweiz vorbereitet.

Bilaterale Beziehungen mit den EU-Ländern

Die Beziehungen Polen-Ukraine möchte ich gesondert hervorheben. Im Hinblick auf die besondere Art der Kontakte zwischen der Ukraine und Polen, wird der Austausch auf höchster politischer Ebene weiterbestehen. Wie viele Treffen auf der Ebene von Regierungschefs, Präsidenten, Ministerpräsidenten, Außenministern stattfinden werden, das wage ich nicht vorherzusagen. Wenn ich von der Anzahl in den letzten eineinhalb Jahren ausgehe, dann denke ich viele.

Und nebenbei – ich habe letztes Jahr im Mai darüber auf LB.ua geschrieben – wird in Kiew ein Gipfel der Führer zentralasiatischer und osteuropäischer Länder stattfinden.

Ein zweiter strategischer Partner ist Litauen. Am 2. Februar 2012 hat unser Botschafter in Litauen W. Showtenko Gespräche über einen möglichen Besuch des ukrainischen Präsidenten geführt.

Der dritte Partner ist Bulgarien. Im Oktober des letzten Jahres hat der ukrainische Botschafter in Bulgarien über die Möglichkeit eines offiziellen Besuches zwischen Wiktor Janukowytsch und dem bulgarischen Präsidenten Plewneliew gesprochen.

Der vierte Partner ist Zypern. Am 15. Dezember 2011 hat Herr Lytwyn, unser Parlamentssprecher, der gerade in Nikosia weilte, über einen zukünftigen Besuch von Wiktor Janukowytsch in diesem Land gesprochen .

Fünftens Spanien. Gemäß meinem Gesprächspartner ist ein Besuch des Präsidenten in Madrid vorgesehen. Am 11. März 2011 hat der ukrainische Außenminister diesbezüglich Gespräche geführt.

Sechstens Portugal. Am Nachbarschafts-Gipfel in Warschau letztes Jahr im September wurde eine prinzipielle Übereinkunft getroffen, dass der Premier nach Kiew kommen wolle. Logischerweise sollte darauf ein Besuch des Präsidenten in Lissabon erfolgen.

Quellen im Außenministerium bestätigen, dass weitere Treffen des ukrainischen Präsidenten in Großbritannien und Italien in Planung sind, aber von genauen Terminen nicht gesprochen werden könne.

Das Außenministerium richtet die Außenpolitik der Ukraine nicht ausschließlich auf Europa aus. Kostjantyn Hryschtschenko hat am Vortrag „Die Ukraine: von einem post-sowjetischen zu einem europäischen Staat“ am 18. März 2011 davon gesprochen, dass die Ukraine verstärkt neue „Märkte“ ins Auge fasst: China, die Türkei und Brasilien. Im Laufe des ersten Jahres der Präsidentschaft von Wiktor Janukowytsch hat er viel beachtete Besuche in Peking und Ankara durchgeführt. An der Reihe sind auch Südostasien, Lateinamerika, Katar und Kuwait – heute bedeutende Finanzzentren.

Ukraine – Indien

Die Prioritäten sind klar – aber ich würde an erste Stelle trotzdem Indien setzen. In den letzten Jahren waren dort keine Führungspersonen der Ukraine. Und dabei ist Indien eines der dynamischsten Länder der Welt.

Am 2. November 2011 hat der indische Botschafter in der Ukraine Kumar Chander dem stellvertretenden Außenminister der Ukraine ein besonderes Schreiben übergeben. Nach meinen Informationen, haben sie zuerst über den zukünftigen Besuch des ukrainischen Präsidenten in Indien gesprochen. Am 25. November 2011 besuchte Kostjantyn Hryschtschenko Delhi, um die Details zu besprechen.

Die Ukraine und die arabische Welt

Aus ukrainischen und ausländischen diplomatischen Kreisen wird verlautet, dass vier Besuche des Präsidenten in dieser Region anstehen.

Im August 2010 hat unser Botschafter in über einen geplanten Besuch des Präsidenten in der örtlichen Zeitung Al’-Chiwar informiert.

Im Mai 2011 übergab der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate Wiktor Janukowytsch eine Einladung, das Land zu besuchen.

Am 13. Dezember 2011 hat der Botschafter der Ukraine in Jordanien Pasko Gespräche in Amman über einen Besuch unseres Präsidenten geführt.

Am 2. Februar 2012 hat der Botschafter in Marokko, Kowal, Gespräche darüber geführt, wie ein möglicher Besuch des Präsidenten in dem Land aussehen könnte.

Ich betone, dass das keine vollständige Aufzählung ist. Es fanden weitere offizielle Besuche von Delegationen aus Kuwait und Katar statt. Außenminister Kostjantyn Hryschtschenko hat in diesem Jahr viele Treffen mit Vertretern der arabischen Staaten gehabt, mit ukrainischen Geschäftsleuten, die an Investitionen auf diesem Markt interessiert sind. Das heißt, dass noch weitere Besuche stattfinden werden.

Die Ukraine und Südostasien

Korea. Zuerst, der Gipfel in Seoul, von dem ich bereits gesprochen habe. Ich nehme an, dass Wiktor Janukowytsch 2012 im Rahmen des Gipfels noch weitere Verhandlungen führen wird.
Gemäss dem Protokoll wird unser Botschafter vor Ort, Wolodymyr Balschow ein Abkommen zu Bildungsfragen vorlegen.

Malaysia. Ein offizieller Besuch des Präsidenten ist möglich. Die Aktivitäten des Botschafters Ihor Hymennyj lassen vermuten, dass Naftohas Ukrajiny und die malaysische staatliche Gasfirma „Petronas“ zusammen planen, das ukrainische Schwarzmeerschelf zu erschließen. Dazu wurde die gemeinsame Produktion von Luftfahrttechnik auf Basis der ANTK Antonow angesprochen. Aus der Zusammenarbeit mit der Nationalen Weltraumbehörde des Landes hat die Ukraine schon erfolgreich zwei malaysische Satelliten in den Weltall geschickt (2000 und 2009). Dazu werden Angestellte im Gesundheitswesen ausgebildet.

Brunei. Dieses Land hat der Präsident im letzten Jahr besucht. Am 15. Juli 2011 hat der Botschafter die Einladung von Wiktor Janukowytsch an den Sultan von Brunei bestätigt.

Bangladesch. Am 16. und 17. August 2011 hat in diesem Land eine Landwirtschaftsdelegation gearbeitet. Dazu wurde auch ein gegenseitiger Besuch der beiden Präsidenten angeregt.

Die Ukraine und Lateinamerika

Wir planen auch hier Besuche: in Chile, Peru und Mexiko. Es ist bekannt, dass unser Präsident den Präsidenten von Peru Ollanta Humala eingeladen hat.

Schlussfolgerungen

Ist das jetzt wenig oder viel der Planung für dieses Jahr?

Das ist sehr viel.

Präsident Wiktor Janukowytsch nimmt 2012 an viel mehr internationalen Anlässen teil als 2011. Letztes Jahr hat er 24 Besuche in andere Länder absolviert. Und dieses Jahr – sind nach meinen Informationen 21 vorgesehen. Aber das ist zum Beispiel ohne die Russland-Besuche, die schwer einzuplanen sind. Und wie viele unabdingbare Besuche wird es geben? (Auch ohne Besuche in Zentralasien, ich weiß, dass diese geplant sind, aber ich konnte keine genauen Informationen bekommen).

Aber geht es überhaupt um die Anzahl?

Nein, es geht um die Qualität. Die Ukraine fängt nun auch an, sich für den Nahen Osten zu interessieren, für Lateinamerika, Indien und verstärkt auch für Südostasien. Der Präsident holt nun das alles auf, für das unser vorheriges Regime keine Zeit hatte.

Ist das Isolation oder eine eigenständige Außenpolitik?

20. Februar 2012 // Wjatscheslaw Pichowschek

Quelle: Lewyj Bereg

Übersetzerin: Nicole Gallina

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“