FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Wege aus der Krise für das ukrainische Bildungswesen

0 Kommentare

Am 23. Oktober gab es eine parlamentarische Anhörung zum Thema „Zugänglichkeit und Qualität von Schulbildung: Bestandsaufnahme und Wege zur Verbesserung“. Die Organisatoren der Anhörung, der Ausschuss für Wissenschafts- und Bildungsfragen, hatte mich als Redner eingeladen, doch nach einer Einmischung der Leitung der Werchowna Rada1 und des Bildungsministeriums wurde mir das Rederecht verwehrt.

Während der Anhörung versuchte die Regierung, auf manipulative Art und Weise und durch „richtige“ Auswahl der Redner die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass im ukrainischen Schulwesen alles in Ordnung sei. Dabei ist das ganz und gar nicht der Fall! Wer in der Ukraine als Lehrer arbeitet, ist arm, selbst wenn er zwei volle Gehälter bezieht. Arm sind auch die meisten Eltern und Kinder. Das Inventar der Schulen verfällt, Besserung ist nicht in Sicht. Es wundert mich, dass jemand eine objektive Bewertung der Lage des ukrainischen Bildungswesens als persönliche Kritik auffassen kann und sich wohl für den Nabel des ganzen Landes hält. Dabei ist eine ehrliche Einschätzung der Lage Voraussetzung dafür, dass die richtigen Maßnahmen getroffen werden können. Lügen und Propaganda in eigener Sache dagegen führen zu Stillstand.

Der Verein „Öffentlicher Rat der Bildungsschaffenden und Wissenschaftler der Ukraine“ hat seine Vorschläge für einen Weg aus der Krise für das ukrainische Bildungswesen in den Ausschuss eingebracht. Die meisten dieser Vorschläge sind in das Arbeitsdokument der parlamentarischen Anhörung eingeflossen. Der geneigte Leser möge sich außerdem mit meinem zurückgehaltenen Redebeitrag bekannt machen, der die Regierung so geängstigt hat.

Vor einiger Zeit war ich beim Fernsehsender Inter bei einer Talkshow zu Gast, auf der ein Schüler-Eltern-Lehrer-Konflikt thematisiert wurde (Negatives über Schulen zu berichten ist ja bereits Usus). Der Lehrer, der längst das Pensionsalter erreicht hat, arbeitet aus Angst vor den materiellen Konsequenzen des Ruhestands immer noch und verliert dabei langsam die Nerven. Die arbeitslose Mutter bewirtschaftet ihren einen Hektar großen Gemüsegarten und kämpft erbittert um den Lebensunterhalt. Der Vater ist Gastarbeiter im Ausland. Dem Kind mangelt es an Aufmerksamkeit. Der Pädagoge, die Eltern und der Schüler, sie alle sind hilflos, allein gelassen von Staat und Gesellschaft. Das ist der Grund für den Konflikt! So etwas soll nicht sein! Der Lehrer, die Schüler und die Eltern sollen sich als Menschen fühlen können. Deswegen muss man für sie, wie Väterchen Marx das einst formulierte, humane Lebensumstände schaffen. Darum soll es bei der heutigen Anhörung gehen.

Minus 634 Schulen in nur fünf Jahren

Liebe Kollegen! Schon der große Johann Amos Comenius sagte seinerzeit: „Wenn wir also wohlgeordnete und blühende Kirchen und Staaten und Hauswesen haben wollen, so lasst uns vor allem die Schulen ordnen und zur Blüte bringen, auf dass sie zu wahren und lebendigen Menschenwerkstätten werden, zu Pflanzschulen der Kirchen, Staaten und Hauswesen. So erst werden wir unser Ziel erreichen, auf andere Weise niemals.“

Was bei uns abläuft, das fällt unter „auf andere Weise“. In den Jahren der Unabhängigkeit haben wir mehr als zweitausend Schulen verloren, allein 634 in den letzten fünf Jahren. Gebaut wurden in denselben fünf Jahren lediglich 94 Schulen. Über eineinhalbtausend Bildungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten usw.) sind baufällig.

Die Situation zum Jahresende ist angespannt wie noch nie. Zum 1. Oktober sind die Deckungsmittel von Steueramt, Zoll, Nationalbank u. a. bereits zu mehr als 90 Prozent ausgeschöpft. Aber es liegen noch ganze drei Monate vor uns! Das Parlament muss unverzüglich einen Nachtragshaushalt verabschieden, andernfalls steht das Bildungswesen ohne Finanzierung da.

Es ist zur fatalen Gewohnheit geworden, das Bildungswesen Jahr für Jahr in Höhe von ca. 30 Mrd. UAH (etwa 2,7 Mrd. Euro) unterzufinanzieren. Deswegen haben wir den gemeinsamen Willen, in unseren Entscheidungen festzuschreiben, dass im Jahr 2014 die Ausgaben für Bildung nicht weniger als acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen dürfen (derzeit etwas über sechs Prozent). Das Finanzministerium muss das Zustandekommen dieser Zahl – und wir reden von ca. 120 Mrd. UAH (knapp 11 Mrd. Euro) – unbedingt transparent machen und nicht einfach heimlich, still und leise irgendeine willkürliche Zahl festsetzen.

Nun zum eigentlichen Thema: Wie gut ist unserer Schulbildung, wie gut bereiten wir die Kinder auf den Ernst des Lebens vor, wie entwickeln wir ihre Kompetenzen? Zugegeben, das Bildungsministerium unternimmt bestimmte Schritte in dieser Richtung. Die Bildungsstandards werden geändert, es gibt Versuche, den Unterricht von Informatik und Fremdsprachen zu verbessern. Aber ein Qualitätssprung im ukrainischen Bildungswesen findet nicht statt. Die Verweise des Bildungsministeriums auf das Ranking der Ukraine im Human Development Index sind dabei wenig überzeugend. Denn zu Zeiten der Sowjetunion war dieses Ranking deutlich besser. Auch Russland und die meisten europäischen Länder schneiden deutlich besser ab als wir.

Ein gutes Standard-Lehrbuch für jede Klasse

Sorgen bereiten auch die Situation mit den Lehrbüchern und technischen Hilfsmitteln (die zu 80 Prozent nicht mehr einsatztauglich sind), das Fehlen entsprechender einheimischer Produzenten, der mangelnde Zugang der Schulen zum Internet, die sinkende Anspruchshaltung an das Bildungsniveau in vielen Lehrerkollegien, die Kommerzialisierung des Schulwesens, der unbefriedigende soziale Status der Lehrer und die Verschlechterung des Gesundheitszustands und die schlechte Ernährung der Kinder.

In erster Linie, ja geradezu brandeilig, benötigen wir unserer Meinung ein nationales Programm zu Bildungsinhalten, das ich persönlich „Jaroslaw der Weise“ nennen würde. Das Programm muss die Bemühungen der Gelehrten der Nationalen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der pädagogischen Wissenschaften, der Universitäten, des Bildungsministeriums, der Wirtschaft und der besten Lehrer und Wissenschaftler bündeln. Es ist offenkundig, dass allein das Institut für innovative Bildungstechnologien und –inhalte diese Aufgabe nicht aus eigener Kraft lösen kann.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Vielleicht benötigen wir für jedes Fach ein hochwertiges staatliches Standard-Lehrbuch mit einem Satz an methodischen Materialien, und im Übrigen kann es ja alternative Lehrbücher geben, wobei wünschenswert wäre, dass diese besser sind und nicht schlechter. Natürlich müssen solche Lehrbücher auch für spezialisierte Schulen mit vertieftem Unterricht bestimmter Fächer erarbeitet werden. Die Akademie der pädagogischen Wissenschaften und die pädagogischen Universitäten müssen sich umorientieren – weg von einem Berg an Dissertationen hin zu zeitgemäßen Unterrichtsinhalten, -formen und -methoden. Der gesamte Bildungsweg an den pädagogischen Universitäten muss von Grund auf neu strukturiert werden.

Ungute Qualitätsdifferenzen

Eine besorgniserregende Tendenz darf nicht unerwähnt bleiben – das Risiko eines Auseinanderdriftens der Qualität des an verschiedenen Schulen oder in verschiedenen Klassen vermittelten Wissens. Solche Unterschiede rufen negative Reaktionen bei den Eltern hervor. In vielen Bildungseinrichtungen ist der Anspruch gesunken, einige Pädagogen sitzen die Stunden einfach nur ab. Sie arbeiten nicht mit den Kindern, überprüfen nicht die Hausaufgaben, schauen nicht einmal in die Hefte der Kinder hinein. Es ist daher höchste Zeit, die unabhängigen externen Prüfungen auch schon nach der Grundschule einzuführen. Jedes Kollegium muss sich bei seiner Beurteilung an den Ergebnissen dieser Prüfungen messen lassen.

Der Paragraf 572 des Gesetzes „Über die Bildung“ muss unverzüglich reanimiert werden. Dieser Paragraf wurde 2002 eingeführt, in einem Jahr, das noch schwieriger war als das heurige. Im Jahr 2005 haben wir ihn erneuert und fast fünf Milliarden UAH (ca. 450 Mio. Euro) an Schulden an die Pädagogen ausbezahlt. Ich denke, es ist an der Zeit, das Gehaltssystem zu reformieren und ein einheitliches Tarifschema mit leistungsabhängiger Vergütung einzuführen. Der leistungsabhängige Gehaltsanteil muss dabei mindestens 30 Prozent betragen. Die Mittel dafür nimmt man zweckmäßigerweise aus den Wuchergewinnen der Oligarchen und auch aus dem Topf, der für die Winterolympiade 2022 vorgesehen ist.

Die Stadträte und die Verwaltungen müssen sich den Schulen zuwenden, sie nicht allein als Instrumente des Verwaltungsapparats betrachten. Die Schulentwicklungsfonds müssen wiederbelebt werden. Ihnen sind mindestens fünf Prozent des Haushalts zuzuweisen, darüber hinaus Sponsorenmittel. Wir sollten auch die Idee der Einführung einer Bildungssteuer wieder aufnehmen. Die Abgeordneten in den Stadträten dürfen keinen Haushalt genehmen, der nicht mindestens zwei bis drei Lehrerwohnungen, Fachzeitschriften-Abonnements, Internet, Sport, Verpflegung der Kinder usw. enthält. Pädagogen und Eltern müssen sich ein prinzipielles Urteil über die Tätigkeit der einzelnen Abgeordneten und Fraktionen bilden.

Was nun die moralischen Aspekte des ukrainischen Bildungswesens anbelangt, so scheint mir, dass die Diskrepanz in den Bildungs- und Erziehungsprozessen negative Züge annimmt. Die amtierende Regierung möchte den Bildungsprozess politisieren, während in der Erziehungsarbeit der regionale Aspekt an Bedeutung gewinnt. Im Westen gilt die eine Wahrheit, im Osten eine andere. So geht das nicht! Wir benötigen ein allgemeines nationales Programm zur patriotischen Erziehung, das den gesamten Komplex aller didaktischen Mittel einbezieht.

Der Ehrentitel „Volkslehrer“

Nun zum Ansehen des Lehrerberufs. Ich bin der Meinung, dass die Pädagogen nicht nur materielle, sondern auch moralische Anreize verdient haben. Der Verein „Öffentlicher Rat der Bildungsschaffenden und Wissenschaftler der Ukraine“ ist gegen die Verringerung der Anzahl an Auszeichnungen für Leistungen im Bildungsbereich wie der Makarenko-, Rusowa-, Sacharenko-, Tkatschenko- oder Mohyla-Ehrenmedaillen. Die Bildungsschaffenden sind die größte Armee der Ukraine, und wir dürfen nicht zulassen, dass man unter dem Vorwand der Neuordnung der amtlichen Auszeichnungen alles zusammenstreicht und uns mit Holzfällern und Veterinären gleichsetzt. Außerdem werden diese Auszeichnungen in der Regel aus Sponsorenmitteln finanziert.

Und schließlich möchte ich noch das Thema der Transparenz und Gerechtigkeit bei der Verleihung des Ehrentitels „Volkslehrer“ und der staatlichen Prämien im Bildungsbereich ansprechen. Ich war einer der Initiatoren der Einführung dieser Auszeichnungen. Der Plan war, dass alles offen und publik ablaufen und die ganze Ukraine ihre besten Lehrer kennenlernen sollte. Das muss von unten ausgehen, von den Schulen, Kindergärten und Hochschulen, in geheimer Abstimmung der Pädagogen und der Öffentlichkeit. Die Medien müssen breit über das Auswahlverfahren berichten. Die Verleihung der Prämien muss öffentlich erfolgen, und zwar am Tag des Lehrers3 und in dem besten Saal, den der Staat dafür bieten kann. Ich habe im Übrigen nichts gegen die derzeitigen Laureaten der staatlichen Prämien, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie in der Bevölkerung oder auch nur in Bildungskreisen weithin bekannt sind. Und ob es wohl Zufall ist, dass sich unter den Laureaten nicht ein Lehrer oder Schulleiter findet?

Ich unterstütze die Empfehlungen der Parlamentsanhörung und rufe dazu auf, sie zu einem Wegweiser für die nächsten Jahre zu machen.

25. Oktober 2013 // Stanislaw Nikolaenko, ehemaliger Minister für Bildung und Wissenschaft der Ukraine

Quelle: Lb.ua

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

1 „Oberster Rat“, das ukrainische Parlament

2 Staatliche Garantien für Bildungsschaffende, insbes. Gehalt

3 Im posstsowjetischen Raum ist dies der 1. September, der traditionell mit einer Eröffnungszeremonie zum Schuljahresbeginn und persönlichen Glückwünschen für alle Bildungsschaffenden begangen wird

Übersetzer:    — Wörter: 1645

Diplom-Physiker, Fachübersetzer für IT, Wissenschaft und Technik (BDÜ), Ehrenvorstand des Trägervereins der Deutschen Schule Kiew

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 5.0/7 (bei 1 abgegebenen Bewertung)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wer hat Interesse an einer Eskalation in der Ostukraine? (Mehrfachantwort möglich)
InterviewRussland
die USA
der „kollektive Westen“
Kyjiw / Kiew
die Separatisten in Donezk und Luhansk / Lugansk
die Medien
„Ukraine-Experten“
Weiß nicht ...

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)25 °C  Ushhorod16 °C  
Lwiw (Lemberg)14 °C  Iwano-Frankiwsk12 °C  
Rachiw16 °C  Jassinja9 °C  
Ternopil13 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)13 °C  
Luzk17 °C  Riwne17 °C  
Chmelnyzkyj17 °C  Winnyzja19 °C  
Schytomyr21 °C  Tschernihiw (Tschernigow)23 °C  
Tscherkassy23 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)21 °C  
Poltawa25 °C  Sumy24 °C  
Odessa21 °C  Mykolajiw (Nikolajew)22 °C  
Cherson23 °C  Charkiw (Charkow)26 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)25 °C  Saporischschja (Saporoschje)27 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)24 °C  Donezk26 °C  
Luhansk (Lugansk)24 °C  Simferopol20 °C  
Sewastopol21 °C  Jalta21 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Liebe Forumgemeinde, hier mein "Erlebnisbericht" zu diesem Thema... 1. Durch ihre Cousine, ich war damals mit ihr liirt , lernte ich meine spätere ukrainische Frau in "OK" (russischer Gegenpart zu Facebook)...“

„Ich sag mal so, es widerspricht sich etwas in sich, falls der Monat verstreicht, ist die Entscheidung zur Ausbürgerung obsolet, d.h. für mich man bleibt Ukrainerin. Dann müsste man ja sonst keine Maßnahmen...“

„Hallo Herr Ahrens, ich schätze selbstverständlich Ihre Einschätzung als erfahrener Jurist. Der nachfolgende Text, der bereits mal in diesem Forum veröffentlicht wurde, irritiert mich. Insbesondere...“

„Wie gesagt ist die Ausbürgerung als Verwaltungsakt erst mit der Übergabe der Bescheinigung über die Entlassung abgeschlossen. Diese Ausbürgerungsbescheinigung kann man aber erst erhalten, nachdem man...“

„Danke für Ihre Antwort Herr Ahrens. Genau der Punkt wird massiv anders vom Konsulat kommuniziert. Ihre Einschätzung hilft uns natürlich nur, wenn der besagte Brief z.B. 2 Tage vor dem Urlaub ankommt....“

„Also das Ausbürgerungsverfahren dauert in der Regel Länger als ein Jahr. Wenn die Entscheidung über die Entlassung aus der ukr.Staatsangehörigkeit getroffen ist, bekommt man per Post einen Brief mit...“

„Ja, die Einbürgerungszusicherung liegt vor. Aber laut Ausländeramt werden alle Unterlagen abermals geprüft nach Abgabe der Entlassungsurkunde. Das dauert wohl! Und na ja, wir waren ja immerhin so schlau...“

„Mein Gedankengang war, mit der Entlassungsurkunde zum Bürgeramt, normalerweise wird ja dann der deutsche Personalausweis und der Reisepass beantragt, das dauert dann ein bisschen, mein letzter Reisepass...“

„Hallo Bernd, vielen Dank für die ausführliche Antwort. In diesem Forum wurde auch schon mal zum Thema Ausbürgerung geschrieben. Genauso wie es da steht, so wurde aus mündlich aus dem Konsulat kommuniziert....“

„Hallo Pilotos13, grundsätzlich kann ich Dir zur eigentlichen Frage keine zuverlässige Antwort geben, ungeschickt ist die Flugreise, da man ein Dokument braucht, mit dem PKW wäre ich einfach losgefahren....“

„Hallo zusammen! Meine Frau hat bereits vor ca. 1,5 Jahren den Antrag auf Entlassung aus der Ukrainischer Staatsbürgerschaft gestellt. Die Verzögerung bei der Bearbeitung, die ja eigentlich nicht länger...“

„na das wird doch immer besser, zumindest in Bezug auf die Ukraine. Und die in UA begnügen sich also künftig auch mit dem Schnelltest statt des überteuerten PCR? Sehr erfreuliche Entwicklungen, muss...“

„Es ist schön zu sehen das etwas getan wird, sollte die Strecke einmal komplett saniert sein... das kann dauern..., dann ist es natürlich ein Genuss dort zu reisen. Und auf den Bildern kann man schon...“

„Es ist schön zu sehen das etwas getan wird, sollte die Strecke einmal komplett saniert sein... das kann dauern..., dann ist es natürlich ein Genuss dort zu reisen. Und auf den Bildern kann man schon...“

„Ach ja, an diesem Grenzübergang gibt es keinen Schwerlastverkehr, keine LKW, im Prinzip also, PKW`s, Lieferwagen und ab und zu ein Reisebus. Reisebusse sind aber eher selten, wiederum sind das wohl Kenner,...“

„Die Straßen auf der ungarischen Seite bis zum Grenzübergang sind 1a mit Sternchen, aber anschließend bekommt man allein was die Straßenbeschaffenheit in der Ukraine angeht einen "Kulturschock", obwohl...“

„Lushanka ist der Name für den Grenzübergang auf ukrainischer Seite, also somit Beregsurani für die Ungarn und Lushanka für die Ukrainer.“

„Beregsurany - Lushanka, -Berehowe hätte ich Dir als Grenzübergang auch empfohlen, "klein aber fein". War "mein" Grenzübergang die letzten 15 Jahren. Da bin ich noch nicht rüber, ist aber auch eine...“

„Weis ja nicht ob du das alles an einem Tag fahren willst. Ich würde da irgendwo zumindest bei der Howerla einen Tag Rast machen. Sehr schön da hoch auf den Berg obwohl es teils sehr voll werden kann....“

„Beregsurany - Lushanka, -Berehowe hätte ich Dir als Grenzübergang auch empfohlen, "klein aber fein". War "mein" Grenzübergang die letzten 15 Jahren.“

„Hallo, vielen Dank für die vielen Beiträge, habe jetzt beschlossen über Ungarn - Beregsurany zu fahren. Mit der schlechten Strasse ab und an ist nicht tragisch, will ja kein Wettrennen fahren sondern...“

„Es gäbe ja auch die Möglichkeit (im Fall der Fälle), den Text der Bescheinigungen via Handy in Englisch, besser in Ukrainisch zu übersetzen, oder...???“

„Den gelben Impfausweis gibt es allerdings auch in nur Deutsch, ohne Englisch. Da steht aber wenigstens auf der Impfmarke in Englisch Aber irgendwann soll ja eh der EU-Impfnachweis kommen“

„Kurz aus der Praxis, bin letzten Freitag 4.6.2021 in Kiew-Borysipil eingereist, noch vor obiger Verordnung, hatte aber ganz bewusst dieses Mal meinen Impfausweis, den gelben Internationalen, mit dabei....“

„Ach ja, noch als Ergänzung, Alu-Felge und den Stoßdämpfer habe ich nahe Rachiw auf der obigen Strecke ruiniert. 2016.“

„Der Link ging vorhin nicht, jetzt geht er wieder. Na mal abwarten und Tee trinken. Bei Auswärtigen Amt steht noch gar nix und auf ... ist es auch nicht zu lesen. Ist auf jeden Fall eine gute Nachricht...“

„Berichte über die gesamte Länge von Mukatschewo - Iwano-Frankiwsk - Lwiw. Das wäre ja die andere Strecke welche auch der Routenplaner ausgibt. Glaube von Mukatschewo nördlich bin ich bisher noch gar...“

„Ich hatte ja wohl schon geschrieben dass ich nicht wirklich von der schlechten Strecke abrate da sie landschaftlich sehr schön ist. Habe so den Verdacht dass es Absicht ist das man Straßen in Naturgebiete...“

„Hatte mir einmal eine Alufelge angekratzt an hohem Bordstein dort, das ist aber sozusagen persönliche Dummheit. Und dann bin ich mal vor einem Geschäft mit der Schürze vorn aufgesessen beim Wenden weil...“

„...einem Nachweis in englischer Sprache... Wo steht das eigentlich? Also das mit Englisch. Finde ich nirgends. Glaube unsere gelben Impfausweise beinhalten nicht alle Englisch, werden aber sonst von alles...“

„Ach ja, man sollte definitiv am Tag reisen und bei trockner Fahrbahn, beides ist mir schon zum Verhängnis geworden, man hat dann die Schlaglöcher einfach nicht mehr sicher im Griff. Beim ersten Mal in...“

„Hallo Frank, dann ist es wohl so wie ich es wahrnehme weiterhin eine "sportliche" Veranstaltung durch die Karpaten zu reisen und die Streckenteile die ich kenne haben sich wohl nicht zum Besseren gewendet....“

„Super, na endlich. Dachte schon, als Genesener mit Impfung brauche ich zusätzlich noch immer einen Test...“