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Achmetow an Kriwoj Roger Eisenerzkombinat interessiert

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Wie dem Kommersant-Ukraine bekannt wurde, führt der Eigner von “System Capital Management” (SCM) Rinat Achmetow, Gespräche mit der “Gruppe Privat” von Igor Kolomojskij über den Kauf von mindestens 40% der Aktien des Kriwoj Roger Eisenerzkombinats (KRE), welche SCM die Kontrolle über das Unternehmen geben. Das Interesse basiert darauf, die unter Kontrolle von SCM stehende “Metinvest Holding”, welche die Metallverarbeitenden Aktiva der Gruppe vereint, einen ständigen Mangel an Handelserzen hat, welche wiederum “Privat” im Überfluss hat. Experten nach kann dieses Geschäft eine Summe von mehr als 370 Mio. Dollar umfassen.

Die Offene Aktiengesellschaft “Kriwoj Roger Eisenerzkombinat” ist der größte ukrainische Hersteller von Handelserzen (Sintermetalle). Im letzten Jahr wurden 7,1 Mio. t produziert. umfasste die Produktion – reiner Umsatz 876,951 Mio. Griwen (ca. 128,96 Mio. Euro), reiner Gewinn 45,074 Mio. Griwen (ca. 6,63 Mio. Euro). Früher gehörten 100% der Unternehmung der staatlichen Firma “Ukrrudprom”. Im August 2004 wurden 93,068% der Aktien vom Fonds für Staatseigentum an die Gesellschaft mit beschränkter Haftung “Solajm” (gehört zur Gruppe “Privat”) für 689,4 Mio. Griwen (ca. 101,8 Mio. Euro) verkauft. Anfang des letzten Jahres wurde SCM von Rinat Achmetow mittelbarer Eigner der Firma mit dem Erwerb von weniger als 10% der Aktien. Weitere 0,257% der Aktien sind im Besitz von Privatpersonen.

Der “Kommersant-Ukraine“ wurde über die Verhandlungen von einem Teilnehmer derselben in Kenntnis gesetzt. Dieser teilte mit, dass die Rede um den Erwerb eines Aktienpaketes nahe der Kontrollmehrheit geht. Die Verhandlungen stehen noch am Anfang und es wird erwartet, dass das Kartellamt im Laufe von zwei Wochen seine Entscheidung bekannt gibt. Die Verhandlungspartner sind sich noch nicht einig darüber, ob die Firma gleichberechtigt gesteuert wird, oder ob SCM das Kontrollpaket erhält. SCM ist bereits Anteilseigner, über den genauen Anteil wurde aber bisher nichts bekannt, der soll sich aber unter 10% bewegen. Auf diese Weise, muss SCM von “Privat” nicht weniger als 40% der Aktien erwerben, um die Kontrolle über KRE zu erlangen.

Nach Expertenmeinung, basiert das Interesse von SCM an KRE darauf, dass die “Metinvest Holding” Achmetows unter einem Mangel an Handelserzen leidet. SCM hat keine Sintermetalle/Handelserze, darum muss es diese “Privat” zukaufen. “Privat” dagegen hat diese Erze im Überfluss.”, sagt der Analyst von “Dragon Capital” Iwan Chartschuk.

Chartschuk merkt an, dass SCM mit diesem Geschäft sich Zugriff auf Sintermetalle verschaffen kann und “Privat” kann sich von den “Kopfschmerzen” befreien, “wohin mit den Überschüssen der Produktion”. Außer KRE kontrolliert “Privat” noch “Suchaja Balka” (stellt Sintermetalle her), darüber hinaus auf paritätischer Basis mit “Smart Group” kontrolliert es das Südliche Erzanreicherungskombinat. Den Daten von “Troika Dialog” werden innerhalb von “Privat” jährlich 11,5 Mio. t Eisenerz zuviel erzeugt.

Bei SCM und “Privat” wurden der Stand der Gespräche gestern nicht kommentiert. Dem Wissen des “Kommersant-Ukraine“ nach interessiert sich SCM aber bereits seit längerem für Aktiva im eisenerzverarbeitenden Bereich. So wollte sich SCM an der im Februar stattfindenden Versteigerung der staatlichen 6,68% Prozent des Kriwoj Roger Eisenkombinates beteiligen.

Aus den 6,68% Aktienanteil wurden nach einer Kapitalerhöhung – um das 2,7 fache auf 1,99 Mrd. Griwen (ca. 292,65 Mio. Euro) – 2,48%. Diese wurden letzten Freitag an die Börse gebracht und der Fonds für Staatseigentum erzielte dabei 98,897 Mio. Griwen (ca. 14,5 Mio. Euro). Die Gruppe “Privat” gab sich als Käufer zu erkennen.

Der Analyst von “Renaissance Capital” Faig Baramow bewertet dies als Verkauf zu Marktpreisen. Sergej Lexik von Galt and Taggart, geht davon aus, dass “Privat” den Preis der Aktie künstlich hochgetrieben hat. Somit würde, einschließlich der Prämie für die Übernahme der Kontrolle von 20 – 30%, der Erwerb von 40% des Kombinats SCM ungefähr 370 Mio. Dollar (276 Mio. Euro) kosten.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 670

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