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Mariupoler Metallkombinat steht vor unfreundlicher Übernahme

Der Unternehmenskonflikt um das Iljitsch-Metallkombinat klingt nicht ab. Gestern beschuldigte die Unternehmensleitung Vertreter des zypriotischen Unternehmens Formigos Holding und Revain des Versuchs der gewaltsamen Übernahme des Unternehmensregistrators. Im Betrieb schließt man jetzt nicht aus, dass sich hinter den „russischen Investoren“, in deren Namen am Vortag die Vertreter der Formigos Holding und von Revain auftraten, die gleichen Unternehmen verbergen, die Anfang des Jahres 50% der Aktien der Industrieunion Donbass erwarben.

Im Pressezentrum des Mariupoler Metallkombinats namens Iljitsch (MMK im. Iljitsch) meldete man gestern den Wechsel der Leitung der „Ukrainischen Registrierungsgesellschaft“. „In Kiew fand eine Übernahme der ‘Ukrainischen Registrierungsgesellschaft’ statt, welche das Register der Aktien der OAO (Offene Aktiengesellschaft) ‘MMK im Iljitscha“ und der SAO (Geschlossene Aktiengesellschaft) ‘Iljitsch-Stal’ führt. Eine Gruppe Unbekannter blockiert den Mitarbeitern den Zugang zu den Arbeitsplätzen und der Direktor der „Ukrainischen Registrierungsgesellschaft“ informierte, dass an seinen Platz bereits ein neuer Leiter ernannt wurde“, heißt es in der Mitteilung. Dabei betont man im Pressezentrum, dass das MMK im. Iljitsch ein Schreiben an Präsident Wiktor Janukowitsch vorbereitet, dessen Text in der nächsten Zeit veröffentlicht wird.

Nach der Erklärung des Pressezentrums beschuldigte der Generaldirektor des Kombinats, Wladimir Bojko, den Leiter des Staatlichen Komitees für Unternehmertum, Michail Brodskij, der Begünstigung der Raiderattacke auf das Unternehmen. „Die Regierung sollte sich in die Vorgänge einmischen, um zu klären, wer hinter all dem steht, darunter auch in der Stadt. Denn irgendjemand half Brodskij, der vorgestern vorbei kam und Ilja Gorn (nach Mariupol) mitbrachte, den man angeblich bereits vor einem Jahr zum neuen Vorstandsvorsitzenden des MMK im. Iljitsch ernannt hatte“, sagte Bojko auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Mariupol. Er teilte ebenfalls mit, dass am Mittwoch auf dem Konto der SAO „Iljitsch-Stal“ 239 Mio. Hrywnja (ca. 24,6 Mio. €) von vier Unternehmen eingingen, die das Unternehmen sofort wieder zurücksandte: „Die Zahlungsanweisungen wurden über die russische Wneschtorgbank durchgeführt. Nach dem ich mich mit den Dokumenten vertraut gemacht habe, erkläre ich offiziell: das sind hundertprozentige Fälschungen und eine Raiderattacke auf das Kombinat im. Iljitscha, vor deren Vorbereitung ich im Verlaufe eines Jahres mehrfach gewarnt habe. Es ist eine durchdachte Aktion, die gestartet wurde“.

Brodskij dementiert nicht, dass er Gorn half die operative Leitung des MMK im. Iljitscha zu übernehmen. „Wir haben die Richtigkeit der Ausfertigung aller Dokumente überprüft und auf der Grundlage dessen kann ich mitteilen, dass es alle Beweise dafür gibt, dass Bojko vor einem Jahr, auf dem Höhepunkt der ökonomischen Krise, die Aktien der SAO ‘Iljitsch-Stal’ an russische Investoren verkauft hat“, erklärte der Leiter des Staatlichen Komitees für Unternehmertum. „Daher würde ich Bojko raten sich nicht falschen Anschuldigungen hinzugeben und vor Gericht zu gehen und zu beweisen, dass er seine Unterschrift unter die Dokumente zum Verkauf von ‘Iljitsch-Stal’ nicht anerkennt“, fügte Michail Brodskij hinzu.

Erinnern wir daran, dass gestern die Vertreter zweier Offshoreunternehmen – Formigos Holding und Revain – den Kauf von 100% der Aktien von „Iljitsch-Stal“, die 90% der Aktien des MMK besitzt, im Interesse russischer finanzindustrieller Gruppen verkündeten. Jedoch dementierte der Vorstandsvorsitzende des Metallkombinates, Wladimir Bojko, kategorisch die Tatsache des Geschäftsabschlusses (siehe gestriger “Kommersant-Ukraine”).

Ein hochgestellter Informant im MMK im. Iljitscha teilte dem “Kommersant-Ukraine” mit, dass die Hauptversion der Vorgänge, die im Unternehmen geprüft wird, darin besteht, dass hinter den zypriotischen Unternehmen die Käufer der 50% der Aktien der ISD (Industrieunion Donbass) stehen – ein Pool russischer Metallinvestoren unter Führung von Alexnadr Katunin. „Wir können nicht authentisch bestätigen, doch alles führt dazu, dass es eben jene Leute sind, welche die ISD gekauft haben und derzeit Verhandlungen über den Kauf von ‘Saporoshstal’ führen“, erklärte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine”. Dabei schloss er nicht aus, dass hinter Formigos und Revain auch die „Privat-Gruppe“ stehen könnte. „Doch dann machen sie es sehr verfahren“. Kommentare von Katutin zu erlangen, gelang gestern nicht. Ein Informant aus dem Umfeld des Unternehmers Igor Kolomojskij („Privat-Gruppe“) dementierte kategorisch eine Beteiligung an der vorliegenden Situation.

Andrej Gerus, Analyst bei der Investmentfirma Concorde Capital, meint, dass der derzeitige Konflikt um das MMK im. Iljitscha nach dem „schlechtesten“ Szenario abgewickelt wird. „Ich habe den Eindruck, dass wir in die 90er zurückgekehrt sind“, sagt er. „Daher steht hinter dem kaum jemand der großen und seriösen ukrainischen Geschäftsmännder. Der Imageschaden wäre für sie teurer als , als das Kombinat kosten würde“. Und Maxim Schein von „BrokerCreditService“ vermutet, dass die unfreundliche Übernahme dieser Größenordnung davon zeugen könnte, dass „es in der Ukraine einfach unmöglich ist ruhig Geschäfte zu betreiben“.

Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 751

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“