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„Aktion: Stopp der staatlichen Willkür in der Ukraine“ der Euromaidan Wache Berlin / „Alternative Botschaft“

Berlin, 17.02.2014

Hiermit möchten wir Sie zur Demonstration „Aktion: Stopp der staatlichen Willkür in der Ukraine“ der Euromaidan Wache Berlin / „Alternative Botschaft“ einladen.

Demonstration:
Montag, 17. Februar 2013
Beginn ab 16 Uhr am Bundeskanzleramt, in der Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin
Ende um 17 Uhr

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 17.02.2014 am Nachmittag ein Gespräch mit den beiden ukrainischen Oppositionspolitikern Vitali Klitschko und Arseni Jazenjuk führen. Wir appellieren an die Bundeskanzlerin, alle möglichen diplomatischen und wirtschaftlichen Instrumente in Gang zu setzen, um die staatliche Willkür in der Ukraine zu stoppen.

Bis jetzt wurden die meisten festgenommenen Demonstranten, die zu Geiseln der Regierung geworden sind, entlassen. Damit das Amnestiegesetz in Kraft tritt, wurden demzufolge am 16.02.2014 seitens der Oppositionellen das Rathaus in Kiew sowie die Gruschewski-Straße geräumt. Die entlassenen Demonstranten stehen aber unter Hausarrest. Etwa 2000 der eingeleiteten Strafverfahren sind immer noch offen. Bei vielen Demonstranten, die verhaftet wurden, hat man außerdem die Schwere der Beschuldigung erhöht, so dass Ihnen jetzt bis zu 15 Jahren Haft droht. Keiner der Sicherheitskräfte oder Polizeibeamten wurde bis jetzt für Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen. Die Aktivisten in den Regionen und in Kiew werden für ihre Unterstützung des Maidan von „Tituschkis“, den Kleinkriminellen, die von der Regierung kontrolliert werden, weiterhin verfolgt.

Wir, die Aktivisten der Euromaidan-Wache Berlin, wollen durch diese Aktion unsere Unterstützung für die Menschen in der Ukraine sowie unsere Empörung über die Straflosigkeit und die staatliche Willkür zum Ausdruck bringen und hoffen darauf, das unser visueller Appell aus den Fenstern des Bundeskanzleramtes gesehen wird. Als eine der Stimmen des Maidan in Europa wollen wir durch unsere Präsenz die Gesprächspartner im Bundeskanzleramt daran erinnern, dass es bei allen Verhandlungen und Konsultationen, die geführt werden, in erster Linie um das Schicksal der Menschen in der Ukraine, die für ihre Zukunft in einem freien Land kämpfen, geht. Es ist außerdem wichtig, dass das ursprüngliche Ziel und die Forderungen der Demonstranten auf dem Maidan bei der Suche nach einem politischen Kompromiss nicht in Vergessenheit geraten.

Um unsere Ziele erreichen zu können, rufen wir Sie als Pressevertreter zur tatkräftigen Unterstützung auf.

Pressekontakt:

Nataliya Schapeler

E-Mail: maidan.wache.berlin@gmail.com

Telefon: 0177 243 94 98

Euromaidan Wache Berlin / Alternative Botschaft: www.euromaidanberlin.wordpress.com

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