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In eigener Sache zum Jahreswechsel 2016/2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch 2016 war mit dem fortgesetzten Krieg in der Ostukraine, dem Abgang von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, der neuen Regierung von Wolodymyr Hrojsman und der Verstaatlichung der Privatbank ein ereignisreiches Jahr in der Ukraine und der Jahreswechsel bietet die Gelegenheit Bilanz zu ziehen. Trotz der erwähnten Ereignisse ging das Interesse an der Ukraine weiter zurück und die Besucherzahl der Website pendelte sich auf dem Niveau von vor 2014 ein. Über das ganze Jahr hinweg gesehen, besuchten etwa noch 180 000 Menschen die Seite. Der besucherstärkste Tag war 2016 mit dem 15. August ein Montag, nachdem Moskau Kiew die Entsendung von Saboteuren auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim vorwarf. Unter den Besuchern dominierten mit fast 77 Prozent weiter diejenigen aus der Bundesrepublik. Die Ukraine folgte weiterhin an zweiter Stelle, danach kamen Österreicher und Schweizer.

Den langjährig geschürten Erwartungen geschuldet war der populärste Artikel 2016 das Informationsblatt des ukrainischen Außenministeriums zum Stand der Verhandlungen mit der Europäischen Union über die Aufhebung der Visapflicht: Zehn Fakten über die Visafreiheit mit der EU. Zum meist gesuchten Schlagwort avancierte ebenfalls die Visafreiheit. In den Umfragen erwies sich die traditionelle Januarbefragung zu den Aussichten für das Jahr am zugkräftigsten. 70 Prozent der 533 Teilnehmer waren jedoch in Bezug auf die Aussichten für 2016 für die Ukraine pessimistisch eingestellt. Für die knapp 200 Beiträge waren wieder mehr als 30 Übersetzerinnen und Übersetzer und Autorinnen und Autoren verantwortlich. Auf diesem Wege allen noch einmal ein gesonderter Dank.

Auch verbunden mit dem neuen Design stieg der Anteil der mobilen Nutzer mit Smartphones und Tabletcomputern weiter. Fast 40 Prozent der Besucher kommen inzwischen mit einem mobilen Gerät auf die Seite. Infolge der Modernisierung der Seite wird die Verbindung jetzt auch mit einem SSL-Zertifikat abgesichert. Die Zahl der Kommentare ließ abgesehen von einigen sehr polarisierenden Artikeln mit im Schnitt 13 pro Monat zu wünschen übrig. Für Anregungen oder Kritik in diesem Bereich sind wir selbstverständlich offen.

Wie gehabt suchen wir auch ständig nach neuen Beiträgen und neuen Mitgliedern für das Übersetzerteam. Kontaktmöglichkeiten und die Voraussetzungen finden Sie weiter im Bereich Mitarbeit.

Der Weiterbetrieb der Seite ist natürlich mit Kosten verbunden. Alle Übersetzerinnen und Übersetzer beteiligen sich freiwillig und ehrenamtlich. Bisher gestatten es die Werbeeinnahmen auch nur für den doch erheblichen Zeitaufwand des Übersetzens eine geringe Aufwandsentschädigung zu zahlen. Daher möchten wir auf diesem Wege diejenigen, die am Fortbestehen der Seite Interesse haben, darum bitten, doch vielleicht eine Spende für die Übersetzungstätigkeit in Betracht zu ziehen. Möglichkeiten uns Geld zukommen zu lassen, finden Sie weiterhin auf der Spendenseite.

In diesem Sinne wünscht das Team von Ukraine-Nachrichten Ihnen einen guten Start ins neue Jahr 2017!

P.S. Nachfolgend finden Sie noch eine kleine Übersicht der erwähnten Statistiken.

Herkunftsländer

PositionHerkunftslandProzent
1.Deutschland76,62
2.Ukraine5,45
3.Österreich4,49
4.Schweiz3,22
5.Russland2,83

Die populärste Umfrage vom Januar 2016: Wird das Jahr 2016 für die Ukraine besser als 2015 werden?

OptionProzentTeilnehmer
Ja!27142
Nein!70372
Weiß nicht319
Stimmen insgesamt533

Populärste Artikel

PositionBeitragstitel
1.Zehn Fakten über die Visafreiheit mit der EU
2.Der russische Aufmarsch auf der Krim und an den Grenzen der Ukraine
3.Ukrainische Durchschnittslöhne stiegen im Januar auf 4.362 Hrywnja
4.Wer zahlt wie viel für den ukrainischen Regime Change?
5.Nachrichten von der hybriden Kriegsfront: Wie geht es weiter im Donbass

Populärste Stichworte

PositionStichwort
1.Visafreiheit
2.Einkommen
3.EU-Beitritt
4.Donbass
5.Import

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„Und falls Du meine vorherige Aussage nicht einordnen kannst, in der Ukraine ist Krieg, da wartet ganz bestimmt keiner auf Dich mit Deinem Autoproblem.“

„ADAC BINDET SICH AN DIE PERSON NICHT AN DAS FAHRZEUG, einfach mal beim ADAC fragen.“

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„Hallo, ich habe hier einen Mercedes Vaneo, mit dem ich von D nach Ghana fahren möchte ... Hintergrund ist, dass wir, meine Frau (Fahranfängerin) und ich in Accra einen Damensalon eröffnen und meine...“

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„Flugzeugträger sind militärisch weitgehend überholt, aber ich habe das Thema ja auch nicht aufgebracht. Und ja, ich selbst war in beiden genannten Orten schon zu Sowjetzeiten und weiß daß die Russen...“

„Dieses Thema hat Putin aufgebracht, aber ohne Zeitplan und vor allem nach dem Sieg Russlands! Die Flugzeugträger waren schon vor dem Krieg in der Ukraine in Planung, aber durch die eigene wirtschaftliche...“

„Flugzeugträger sind militärisch weitgehend überholt, aber ich habe das Thema ja auch nicht aufgebracht. Und ja, ich selbst war in beiden genannten Orten schon zu Sowjetzeiten und weiß daß die Russen...“

„Was sollte ein Flugzeugträger dort auch bringen? Die Russen haben genug Landebahnen in Reichweite der Ukraine bzw. auch in der Ukraine, grundsätzlich gibt es ja auch keinen Mangel an Fluggeräten, macht...“

„...womit wir wieder beim Thema wären: Was ist so unwahrscheinlich an dem Gedanken daß Rußland so einen Träger direkt auf der Krim baut ? Werftkapazitäten dürfte es in Sewastopol oder Kertsch genug...“

„...womit wir wieder beim Thema wären: Was ist so unwahrscheinlich an dem Gedanken daß Rußland so einen Träger direkt auf der Krim baut ? Werftkapazitäten dürfte es in Sewastopol oder Kertsch genug...“

„Flugzeugträger müssten den Bosporus passieren oder in einer Werft im Schwsrzen Meer, wenn es so was gibt. Ich sage mal 0% Wahrscheinlichkeit, Propaganda.“

„Die Krim soll nach Putin noch mehr militarisiert werden. Man plant Flugzeugträger dorthin zu bringen, aber so weit wird es wahrscheinlich nicht kommen! Die Krim ist Russland wichtiger als der Donbass....“

„Das wird ein schlimmer Krieg dort sein, denn Russland will die Krim noch mehr als Marinestützpunkt ausbauen, deshalb zeihen sich dort schon russische Truppen zusammen.Selinky fangt das schon klug an,...“

„Na ja, Poroschenko hatte wohl mehr Zeit das zu richten, eine komplette Amtszeit. Die grösste Armee in Europa, gemessen an der Zahl der Soldaten. Waffen wären dringend notwendig gewesen, wenn das Geld...“

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