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Die „Hürden“ für den Gastransport nach Europa sind beseitigt worden

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Nach der Vereinbahrung zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko, dem tschechischen EU-Ratsvorsitzenden, der Eurokommission und der Russischen Föderation, wird eine gemeinsame Expertengruppe für die Beobachtung des Transportes des russischen Gases zu den europäischen Kunden zusammengestellt. Ziel der Vereinbahrung ist es, den Prozess des Gastransportes durch das ukrainische Territorium zu erneuern.
Der ukrainische Präsident beauftragte die Administration mit beiden Seiten zu verhandeln und die Realisation der getroffenen Vereinbahrung sicherzustellen. Diese Verhandlungen führten zur Unterzeichnung eines Dokuments für alle drei Parteien – eine gemeinsame technische Aufgabe.
Das Dokument (die Vereinbarung über eine Beobachtung des Gastransportes) wurde von Repräsentanten der EU-Kommission, der Regierung der Ukraine und der Regierung der Russischen Föderation unterzeichnet. Es wurde vereinbart, ab sofort einen gemeinsamen Mechanismus für die Experten-Beobachtung des Gastransportes durch das ukrainische Territorium zu erarbeiten.
Wie in dem Dokument festgehalten wurde, soll die Expertengruppe gemeinsam von der EU-Kommission, der ukrainischen und der russischen Regierungen zusammengestellt werden, wobei von jeder der Parteien nicht mehr als 25 Experten teilnehmen können. Diese gemeinsame Gruppe soll die Beobachtung auf dem ukrainischen, sowie auf dem russischen Territorium durchführen.
Diese Expertengruppe müsste den Transport des russischen Gases vom Territorium der Russischen Föderation aus durch den ganzen Korridor beobachten: Ukraine – Länder des Zentral – und Westeuropas und Balkanischer Region.
Vorgesehen ist die Beobachtung auf dem Territorium der Ukraine auf folgenden Gas-Mess-Stationen: Orlovka – Tekovo – Uzhgorod – Beregovo- Drozdowychi. Außerdem, worauf auch der ukrainische Präsident bestand, soll die Beobachtung auf den Gas-Mess-Stationen statt finden, die sich auf dem russischen Territorium befinden, und zwar: Sohlaniwka – Sudzha – Pysariwka – Walujki – Platowo.
Die Informationen über die Ergebnisse der Beobachtungen sollen in Echtzeit-Modus zu den kompetenten Organen nach Kiew, Brüssel und Moskau geliefert werden.
Die ukrainische Seite hat zu dem oben bezeichneten Dokument eine Erklärung hinzugefügt, in der eine konkrete Beschreibung des Inhaltes und der Form der Realisierung der Vereinbarung zu finden ist.
Wie der vom ukrainischen Präsidenten in den Fragen der internationalen Energiesicherheit bevollmächtigte Bogdan Sokolowskyj betonte, wurden heute durch das konsequente Vorgehen des ukrainischen Präsidenten, der Regierung und auch des Unternehmens „Naftogas Ukrainy“ die sogenannten „Hürden“ beseitigt, die wohl den Prozess des Gastransportes nach Europa blockiert haben; jetzt liegt die komplette Verantwortung für die Lieferung des Gases nach Europa auf der russischen Seite.
Der Meinung von B. Sokolowskyj nach, bedeutet eine tatsächliche Erstellung einer solchen Expertengruppe einen Anfang der praktischen Realisierung eines der Projekte, die vom Präsidenten der Ukraine Wiktor Juschtschenko in Jahren 2007-2008 initiiert wurden. Wie ein Projekt aus der „Krakiwska“ Initiative, die von den Präsidenten der Ukraine, Polen, Azerbajdzhan, Georgien und Litauen gegründet wurden (in diesem Projekt wurde die Erstellung eines gemeinsamen koordinations-logistischen Zentrums der Beobachtung und des Controllings der Energieressourcen im Kaspisch-Schwarzmeer-Baltischem Energieraum von Ost nach West vorgeschlagen).

Quelle: UNIAN:http://www.unian.net/ukr/news/news-294346.html

Übersetzerin:   Iryna Mosina — Wörter: 466

Iryna Mosina stammt aus Mykolajiw erwarb einen Bachelor in Philologie an der Ukrainischen Staatlichen Petro-Mohyla-Universität in Mykolajiw, studiert momentan an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaft und trägt von Zeit zu Zeit zu den Ukraine-Nachrichten bei.

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