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"Kyiv Post" Eigner denkt über Verkauf nach

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Gestern ist der Eigentümer der “Kyiv Post”, Mohammad Zahoor , der Forderung der streikenden Journalisten nachgekommen und hat den entlassenen Chefredakteur Brian Bonner wieder zurückgeholt, der jetzt lediglich eines der Mitglieder eines Redaktionsrates ist. In der “Kyiv Post” sieht man diese Entscheidung als „Teilkompromiss an“. Zur gleichen Zeit teilte Zahoor dem “Kommersant-Ukraine” mit, dass er bereit ist die Zeitung zu verkaufen, da sie ihm keinen Gewinn einbringt. Er ist bereit sich von der “Kyiv Post” für 2,4 Mio. $.

Der Besitzer der ISTIL Group und des Zeitung “Kyiv Post”, Mohammad Zahoor, traf sich gestern in der Redaktion der Zeitung mit den Journalisten, die am vergangenen Freitag einen Streik ausgerufen hatten. Bekanntlich hat das Kollektiv der “Kyiv Post” die Arbeit eingestellt, dabei vom Herausgeber Mohammad Zahoor fordernd, die Einmischung in die redaktionelle Politik einzustellen und den Chefredakteur Brian Bonner wieder in seinen Posten einzusetzen. Anlass für diese Entlassung von Bonner wurde seine Weigerung auf Bitte des Herausgebers das Interview mit dem Minister für Agrarpolitik und Lebensmittel, Nikolaj Prisjashnjuk, (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine” vom 18. April) zu entfernen.

„Zahoor kam in guter Laune, doch nahm er seine Sonnenbrille nicht ab, war wortkarg und bezeichnete die Geschehnisse als Missverständnis“, erzählte dem “Kommersant-Ukraine” einer der Journalisten der “Kyiv Post” die Einzelheiten des Treffens. „Er erzählte, dass er sich nicht mehr in die redaktionelle Politik einmischen wird, eine entsprechende Erklärung vorbereitet und diese in den Räumen der Redaktion aufhängt“. Bei dem Treffen war Brian Bonner ebenfalls anwesend, der, wie Zahoor dem Kollektiv mitteilte, zur Arbeit zurückkehrt.

Das Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Zeitungskollektiv und Mohammad Zahoor bezeichnete die Stellvertreterin des Chefredakteurs der “Kyiv Post”, Jekaterina Gortschinskaja, als „Teilkompromiss“. „Einerseits wurde Bonner wiedereingesetzt, doch nicht auf den Posten des Chefredakteurs. Alles Entscheidungen werden jetzt von einem Redaktionsrat getroffen, in den, neben Bonner, die Stellvertreter des Chefredakteurs – ich und Roman Oleartschik und ebenfalls der Redakteur der Rubrik „Business“, James Marson aufgenommen wurden“, erklärte Gortschinskaja dem “Kommersant-Ukraine”.

Jedoch kann man den Konflikt kaum als erledigt betrachten. Zahoor beabsichtigt die Zeitung zu verkaufen. „Ich bin ein Geschäftsmann und kein Politiker. Dieses Geschäft (die “Kyiv Post”) bringt mir keine politischen Dividenden, sondern nur monatliche Verluste von 80.000$. Wir subventionieren die “Kyiv Post” bislang, doch kann das nicht ewig gehen“, erklärte Mohammad Zahoor dem “Kommersant-Ukraine”. Seinen Worten nach ist er bereit die Zeitung für 2,4 Mio. $ zu verkaufen. Diese Ziffer legte er ausgehend von der Summe fest, die er bezahlte als er die “Kyiv Post” 2009 kaufte und den in die Entwicklung getätigten Investitionen. „Ich habe der Redaktion vorgeschlagen mir bis zum 1. September einen Geschäftsplan zur weiteren Entwicklung vorzulegen oder die Zeitung aufzukaufen. Falls die Zeitung bis zu diesem Zeitpunkt gewinnbringend wird, werden wir zu der Frage des Verkaufs nicht zurückkehren, falls nicht – werden wir einen Käufer suchen“, fügte Zahoor hinzu.

Die Situation um die “Kyiv Post” wurde gestern auch auf der Sitzung des Ausschusses der Werchowna Rada zu Fragen der Meinungs- und Informationsfreiheit diskutiert. „Wir haben ein Schema aufgedeckt, nachdem Regierungsvertreter Druck auf die Medien ausüben. Ein Geschäftsmann hat, außer Zeitungen, einige Unternehmen in seinem Besitz. Wenn jemandem aus der Regierung eine Publikation nicht gefällt, wird der Besitzer angerufen und gebeten die Materialien zu entfernen. Der Eigentümer entscheidet, dass für ihn einfacher ist den Redakteur zu entfernen, als Probleme mit der Regierung zu bekommen und sein ganzes Geschäft zu gefährden. Das ist auch Zensur und dies muss per Gesetz bestraft werden“, erklärte der Leiter des Ausschusses, Andrej Schewtschenko („BJuT-Batkiwschtschyna“). Er ist überzeugt davon, dass die obige Tatsache der Einmischung in die Redaktionspolitik, als Verstoß gewertet werden kann, der in Absatz 1 des Artikels 171 des Strafgesetzbuches („vorsätzliche Behinderung der beruflichen Tätigkeit von Journalisten“) vorgesehen ist. Die maximale Strafe ist eine Freiheitsbeschränkung von bis zu drei Jahren.

Julia Rjabtschun

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 661

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“