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Regierung Timoschenko geht ans Eingemachte

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Die Regierung ist zur aktiven Verwendung von IWF-Mitteln übergegangen. Gestern hat das Finanzministerium die Monetarisierung von weiteren 800 Millionen Sonderziehungsrechten des IWF über eine Summe von 1,28 Mrd. $ angekündigt. Das erlaubt es der Ukraine in den nächsten zwei Monaten für das russische Gas zu zahlen, doch erhöht es die Staatsschulden, heben Experten hervor. Außerdem könnte das Kabinett Staatsanleihen in Landeswährung aus dem Fonds von “Naftogas” nehmen und diese in das Kapital der Staatsbanken aufnehmen, was die Zentralbank eher monetarisiert.

Heute tauchen auf den Konten des Ministerkabinetts vermittels Monetarisierung von 800 Millionen Sonderziehungsrechten 1,28 Mrd. $ auf, teilte der kommissarische Finanzminister, Igor Umanskij, mit. “Einen Teil haben wir bereits auf unseren Konten erhalten und den anderen erwarten wir am Freitag bis Ende des Tages”, sagte er. Auf diese Weise erhielt das Kabinett 1,76 Mrd. $ von den 2,1 Mrd. $, die seit Ende August der Ukraine am IWF-Kapital gehören. Die erste Tranche von 480 Mio. $ hatte die Regierung am 6. November dafür monetarisiert, um für das im Oktober importierte Gas zu zahlen.

Den Worten des Leiters der Beratergruppe des Zentralbankpräsidenten, Walerij Litwizkij, nach, sieht das Schema folgendermaßen aus: das Finanzministerium als Verfügungsberechtigter über die SDR beantrage bei der Geschäftsführung des IWF die Konvertierung der Maßeinheiten in US-Dollar, wonach sich das Kabinett an die NBU mit der Bitte um Tausch der eingehenden Dollar in Hrywnja wandte. Gemäß dem Schema, welches am 6. November Anwendung fand, kaufte das Kabinett, indem es ein Repogeschäft mit der Oschtschadbank durchführte, Staatsanleihen in Landeswährung aus dem Kapital der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” über 3,3 Mrd. Hrywnja (ca. 375 Mio. €;im Kapital waren Anleihen über 18,6 Mrd. Hrywnja deponiert) auf. Den Angaben der NBU (Nationalbank der Ukraine) nach, hat sich vom 2. zum 8. November die Menge an Staatsanleihen bei ukrainischen Unternehmen, einschließlich von “Naftogas”, um 3,337 Mrd. Hrywnja verringert.

Wie Sergej Kruglik, Direktor der Abteilung für außerökonomische Beziehungen der NBU, sagte, verkaufte die NBU auf Antrag von “Naftogas” dem Unternehmen Devisen für diese Summe. “Weder Hrywnja, noch Devisen kamen auf den offenen Markt und konnten die Stabilität des Hrywnjakurses beeinflussen”, unterstrich man bei der NBU. Das Handelsvolumen am Interbankenmarkt lag am 6. November bei 1,08 Mrd. $ (täglich im Mittleren nicht mehr als 200 Mio. $), doch die Kassenwarte (der Banken) bemerkten keine großen Devisenvolumina. Litwizkij erläuterte dies mit der zweifachen Buchung ein und derselben Devisen, dabei den Verkauf von Dollar durch das Finanzministerium und deren Kauf durch “Naftogas” meinend.

Das ist ein Schema – vorteilhaft für “Naftogas”, mit welchem “Naftogas” die Möglichkeit erhielt den Gasimport nicht aus Mitteln der (eigenen) wirtschaftlichen Tätigkeit zahlen zu müssen, sondern über Staatsschulden. Bemerkenswert ist, dass Umanskij am Mittwoch die Bezahlung der Schulden von “Naftogas” über IWF Gelder dementierte: “Sonderziehungsrechte wurden für die Tilgung der Schulden ‘Naftogases’ bei ‘Gasprom’ nicht verwendet”. Sein Stellvertreter, Alexander Sawtschenko, erläuterte diesen Widerspruch damit, dass das Kabinett die Hrywnja aus dem Verkauf der Sonderziehungsrechte auf das Konto des Finanzamtes überwies. Auf diese Weise können 10,24 Mrd. Hrywnja aus der Monetarisierung der 800 Mio. Sonderziehungsrechte sowohl an “Naftogas” – für die Bezahlung des Gasimports im November-Dezember, als auch in Budgetprogramme gehen.

Experten bekräftigen, dass das Kabinett Sonderziehungsrechte verkauft, da es keine anderen Einkünfte hat. “Die Sonderziehungsrechte wurde vorher nicht verwendet, daher ist es die letzte Reservequelle für den Erhalt von Geld von außen”, sagt der Chef der Finanzmarktanalyseabteilung der ING Bank Ukraina, Alexander Petscherizyn. “Die Sonderziehungsrechte verkaufend, erhöht die Regierung den Staatsschuld. Und Staatsanleihen bei “Naftogas” aufkaufend, erhöht dies zum Zweiten die Binnenschulden”, betont der Berater des Vorstandsvorsitzenden der UkrGasBank, Alexander Ochrimenko. Seinen Worten nach, kann die Regierung die Staatsanleihen nicht vorzeitig aufkaufen, da sie keine Budgetüberschüsse hat, folglich muss sie die Staatsanleihen in Landeswährung verkaufen. Doch da die Rendite dieser Anleihen niedrig ist, 9,5% im Vergleich zum mittleren Marktzins von 23%, wird dies niemand kaufen wollen und daher werden wahrscheinlich mit ihnen Staatsbanken kapitalisiert, beispielsweise die Rodovid Bank. Dabei ist der Zinssatz für die Nutzung der IWF-Gelder um einiges niedriger als 9,5%.

Gegen die Erhöhung der Staatsschulden tritt Wiktor Juschtschenko auf. Allein in acht Monaten stiegen die Staatsschulden von 80 Mrd. Hrywnja auf 230 Mrd. Hrywnja, doch im nächsten Jahr werden für die Bedienung dieser mehr Mittel notwendig sein, als für die Finanzierung von Bildung, Gesundheitsvorsorge und Verteidigung zusammen, sagt Juschtschenko. In jedem Fall reicht das IWF Geld nicht lange. “Im Winter steigt der Gasverbrauch, daher muss mehr bezahlt werden”, ist sich Ochrimenko sicher. Die Reserve der Ukraine beim IWF beträgt bereits nur noch 340 Mio. $.

Rusland Tschornyj, Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 796

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“