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Die Solarwirtschaft der Ukraine, die uns lockt

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ukrainisches Solarpanel Kirowograd
In Alexandrija, in der Region Kirowograd, ist ein Solarkraftwerk in Bau. Die erste Fabrik der Ukraine, in der Solarpanels der neuen Generation hergestellt werden, kommt als nächstes dran. Die Idee dazu ist ursprünglich dem ukrainischen Erfinder Sergej Kaminskij gekommen, einem Dozenten der „Kleinen Akademie der Wissenschaften“ (im Ukrainischen/Russischen mit MAN abgekürzt, A.d.Ü.). Derzeit arbeitet ein Wissenschaftlerteam an der Umsetzung des Projekts, zu dem auch Dozenten und Studenten der MAN gehören. Die Forscher haben bereits jetzt ein Unternehmen hierfür gegründet, das auf den Namen „Saubere Energietechnologien“ hört und mit dem Bau der Fabrik und des Kraftwerks beauftragt sein wird.

Die Forscher sagen, die Panels würden deshalb einer neuen Generation angehören, weil zu ihrer Produktion keine Energie aus fossilen oder anderen brennbaren Rohstoffen verwendet werden soll. „Bei der Herstellung von Solarzellen aus Silizium, die heute am meisten verbreitet sind, wird toxisches Material verwendet. Außerdem sind sie nicht so leicht wiederverwertbar. Für die Herstellung solcher Solarzellen wird viel Energie benötigt, die man aus der Kohlenverbrennung gewinnt. Die Entscheidung ist deshalb durchaus strittig, ob es Sinn macht, Kohle zu verbrennen, um angeblich umweltfreundliche Solarpanels herzustellen“, erläutert Sergej Kaminskij.

Die Forscher haben mehrere Panel-Arten entwickelt. Eine davon stellt einen Polymerfilm dar, ein anderer Typ verwendet Glas als Träger, vom Äußeren erinnert sie an Silizium-Solarzellen. Die Forscher tüfteln zudem an einer Solarzellenart, die man wie Farbe auftragen könnte und mit der sich größere Oberflächen in Stromgeneratoren verwandeln ließen. Eine weitere Idee der Erfinder zu diesem Material ist, dass die Farbe nicht nur als Solarzelle Strom generieren, sondern auch als Wärmeisolator für Häuser dienen soll, womit ein anderes drängendes Problem der Ukraine angegangen werden würde. Außerdem könnte eine solche Farbe Wärmeenergie akkumulieren. Alle diese Solarzellenarten werden aktuell in einer darauf spezialisierten Forschungseinrichtung getestet. Nach den Tests werden die Forscher entscheiden können, welche der Technologien sich bewährt und entsprechend in Produktion geht. Sergej Kaminskij rechnet damit, dass die Tests noch im April abgeschlossen werden.

Um ein Kilowatt Strom zu generieren, muss eine Solarzelle ca. 15 bis 19 Quadratmeter groß sein. Den Berechnungen der Forscher zufolge kann ein Quadratmeter Solarzelle im Sommer ca. 50 bis 60 Watt Strom liefern. Der einzige Nachteil dieser Solarzellen gegenüber ihren Counterparts aus Silizium, ist der Wirkungsgrad. Der beträgt im Moment ca. fünf Prozent. Doch bereits in diesem Jahr planen die Forscher, die Zehnprozentmarke zu knacken. Eine Grundlage dafür gäbe es. Was den Preis anbelangt, so kosten diese vor Ort entwickelten Solarzellen um ein vier- bis siebenfaches weniger, als die importierte Ware.

Die Forscher rechnen mit einer 15-jährigen Lebensdauer der von ihnen entwickelten Zellen. Wenn man die Elektrolyten aber nach dieser Zeitspanne auswechselt, hält die Solarzelle noch weitere fünf bis zehn Jahre durch.

Über eine Inbetriebnahme des Solarkraftwerks kann man erst sprechen, wenn die Produktion der Solarzellen angelaufen ist. Organisation, Produktionsvorbereitung, Zertifizierung, etc. werden aber schon heute geklärt.

Nicht uninteressant ist auch, dass die Erfinder alle Arbeiten komplett auf eigene Kosten durchgeführt hatten, ohne Investoren hinzuzuziehen, obwohl es diverse Kooperationsvorschläge zu diesem Projekt gibt. „Wir haben Verhandlungen mit Investoren bis zur Inbetriebnahme eines ca. zehn Kilowatt-starken Prototyps des Solarkraftwerks eingefroren. Dieses erste Solarkraftwerk wird im Normalmodus laufen, man wird es besichtigen und seine Parameter und Funktionsweise kennenlernen können, und dann kann man eine Entscheidung über eventuelle Investitionen treffen“, unterstreicht Kaminskij.

Natürlich ist auch die Frage interessant, was passiert, wenn es mal keine Sonne gibt. Herr Kaminskij erklärt, dass die Stromausbeute auch tagsüber fallen kann, wenn es Wolken am Himmel gibt. Es sei deshalb wichtig, für ein zentralisiertes Stromumverteilungssystem im Land zu sorgen. Tagsüber würden so z.B. die Solarzellen angezapft und bei Nacht würde der Strom aus dem allgemeinen Stromnetz entnommen werden.

Der nächste Schritt in der Arbeit der Forscher wird sein, Energie aus der Atmosphäre zu bändigen. „Vielleicht haben Sie über Samuil Krugljak gehört, er ist ein Abgänger unserer Akademie. Im letzten Jahr hat er auf der GENIUS Olympiad in den USA den dritten Platz belegt… Der Junge hat mit unserer Hilfe eine Anlage bauen können, die es ermöglicht, mithilfe einer künstlichen, ionisierten Wolke aus der Atmosphäre Stromenergie zu generieren“, bemerkt Kaminskij.

Dem Erfinder zufolge wäre die Kombination von Strom aus Solarzellen und einem Atmosphärenkraftwerk eine gute technische Lösung. Wenn es Wolken am Himmel gibt, wäre die Atmosphärenanlage in Betrieb und wenn die Sonne herauskommt, könnte man das Solarkraftwerk nutzen. Bei einer solchen Konstellation wäre eine tatsächliche Autonomie und Unabhängigkeit in der Stromversorgung erreichbar.

Für dieses Frühjahr noch ist geplant, die erste Partie an Solarzellen zu produzieren; eine Massenproduktion kann gegen Herbst begonnen werden, hoffen die Forscher.

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8. April 2016 // Jelena Terlezkaja

Quelle: Serkalo Nedeli

Aus dem Russischen von Trajectus: Gerichtlich beeidigte Russisch-Übersetzer in Nürnberg

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“