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"Swoboda" fordert Juschtschenko dazu auf, Bandera den Titel "Held der Ukraine" zu verleihen

Die Allukrainische Vereinigung “Swoboda” (ähnlich dt. NPD) ruft Präsident Wiktor Juschtschenko dazu auf, Stepan Bandera den Titel “Held der Ukraine” zu verleihen und den Kampf der OUN-UPA (Organisation Ukrainischer Nationalisten – Ukrainische Aufstandsarmee) als nationalen Freiheitskampf anzuerkennen.

Dies teilte Oleh Tjahnybok, der Vorsitzende von “Swoboda”, Journalisten mit.

“Swoboda” forderte in einem Schreiben an den Präsidenten der Ukraine den Führer der OUN, Stepan Bandera, den Titel “Held der Ukraine” zu verleihen, den Kampf der OUN-UPA als Freiheitskampf der ukrainischen Nation anzuerkennnen und den 14. Oktober, den Tag der Gründung der UPA, zum Staatsfeiertag zu erklären. Er sagte, “dass der Präsident einfach verpflichtet ist, dies zu tun”.

Tjahnybok erinnerte daran, dass Juschtschenko in seinem Wahlkampf 2004 die Absicht verkündet hat, im Falle seines Sieges, Bandera den Titel “Held der Ukraine” zu verleihen.

Der Meinung des Führers von “Swoboda” nach, hatte der Präsident nach seinem Machtantritt alle Möglichkeiten dies zu tun. “Wenn dies im Frühling 2005 getan worden wäre, dann wären keine Problem aufgetreten”, sagte er. Tjahnybok meint, dass, wenn man das hohe Unterstützungsniveau für Juschtschenko am Anfang seiner Präsidentschaft berücksichtigt, hätten die Ukrainer so oder so die Verleihung des Titels eines “Helden der Ukraine” an Bandera unterstützt. Seiner Meinung nach könnte der Präsident mit diesem Schritt eine Grundlage der nationalen Idee für die Ukrainer schaffen. Dabei ist er überzeugt davon, dass sogar wenn die existierende Staatsmacht diese Anerkennung nicht vollzieht, dies früher oder später getan werden wird.

Quelle: Ukrajinski Nowyny

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 261

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