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"UkrNafta" verkauft kein Benzin mehr

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Gestern stellte der Eigentümer des größten Tankstellennetzes der Ukraine – “UkrNafta” – den Verkauf von Treibstoff ein. Als Grund nannte man bei der Firma das unvollständige Gesetz über Angebote für Käufe für staatliche Mittel. Doch Marktteilnehmer verbinden die Verkaufsunterbrechung für Erdölprodukte mit der Verringerung der verarbeiteten Volumina bei dem Hauptkraftstofflieferanten für die Tankstellen von “UkrNafta” der Geschlossenen Aktiengesellschaft “Ukrtatnafta”. Die Unterbrechung des Kraftstoffverkaufs an 563 Tankstellen des Unternehmens kann, der Meinung von Experten nach, zu einem Preiswachstum für Erdölprodukte im Land von 12-15% führen.

Die Offene Aktiengesellschaft “UkrNafta” ist das größte Erdölunternehmen der Ukraine. Förder 4,2 Mio. t Erdöl und 3,35 Mrd. m³ Gas im Jahr. Besitz das größte Tankstellennetz im Land (563 Tankstellen). Der Marktanteil beträgt 11%. Zum Vergleich: Der naheste Konkurrent – das WOG Netz – besitzt 290 Tankstellen. Umsatz in 2007 – 13,609 Mrd. Hrywnja (1,84 Mrd. €), Reingewinn 1,238 Mrd. Hrywnja (ca. 167Mio. €). 50% + 1 Aktie von “UkrNAfta” gehören der staatlichen “Naftogas Ukrainy”, 42% der Gruppe “Privat”, etwa 8% den Aktionären der UkrSibbank und Aktienfonds.

Darüber, dass “UkrNafta” den Verkauf von Kraftstoffen im eigenen Tankstellennetz, informierte gestern der Pressedienst des Unternehmens. Bei “UkrNafta” erklärte man es damit, dass das Unternehmen keine Treibstoffe kaufen kann, aufgrund der Unvollständigkeit des Gesetzes “Über den Kauf von Waren, Arbeit und Dienstleistungen für staatliche Mittel”. Gemäß dem Gesetz sollte das Unternehmen Treibstoffe per Ausschreibung einkaufen, dabei sollte der Lieferant den Preis für die Erdölprodukte vor dem Angebot bestimmen. “Doch große Lieferanten weigerten sich den Preis für die Zustellung zu fixieren, so dass der Preis für Treibstoff jeden Tag wächst.”, sagt der Finanzdirektor des Unternehmens Wladimir Pustowarow.

Ungeachtet dessen, dass es “UkrNafta” trotzdem gelang einen Lieferanten zu finden, welcher zustimmte Treibstoff zu einem vorher festgelegten Preis zu verkaufen. In diesem Fall musste dem Geschäft von einer überamtlichen Kommission für staatliche Einkäufe zugestimmt werden. Doch, wie Pustowarow bestätigt, weigerte sich die Kommission dem Vertrag zuzustimmen.

Dabei schiebt das Mitglied der überamtlichen Kommission für Staatseinkäufe, der Leiter der Ausschreibungskammer Wladimir Laba, alle Verantwortung für die sich verschlechternde Situation zu “UkrNafta”. “Sie haben den Antrag erst am 8. Februar eingereicht, innerhalb einer Woche haben wir ihn zur Prüfung angenommen und sind ihm bereits am 21. Februar nachgekommen, indem wir die Durchführung einer Ausschreibung mit einem Verkäufer zustimmten.”, erläuterte Laba. “Der Antrag ‘UkrNaftas’ ist ein Versuch die Schuld für die eigene Ungeschicktheit auf uns zu schieben.”

Der Generaldirektor von “Galitsch Petrol”, Bogdan Radko, verbindet den Verkaufsstop für Treibstoff an den Tankstellen “UkrNafta” mit der Verringerung der verarbeiteten Volumina bei dem Hauptkraftstofflieferanten “UkrTatNafta”. “Nachdem die Gruppe ‘Privat’ die Kontrolle über die Krementschuger Raffinerie erhalten hat, stellte ‘Tatneft’ die Rohstofflieferung ein und das Volumen der Verarbeitung verringerte sich.”, stimmt der Generaldirektor von “Donezkoilservice”, Wiktor Martirosjan, zu. Im September 2007 war Pawel Owtscharenko der Vorstandsvorsitzende von “UkrTatNafta”. Damals beschuldigte der erste Vize-Premier “TatNefta”, Nail Maganow, ihn in Verbindungen mit der Gruppe “Privat” (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 14. Februar 2007). Seit Anfang Februar verarbeitete die Krementschuger Raffinerie lediglich 199.000 t Erdöl, wobei es bis September letzten Jahres bis zu 500.000 t Erdöl im Monat waren, merkt der Stellvertreter des Generaldirektors der Gesellschaft “Ukrneftechimpererabotka” Witalij Dawij. Auf diese Weise, ungeachtet des Lieferbeginns von Erdöl aus dem Irak über das Schwarze Meer, halbierte sich die
verarbeitete Menge.

Der Verkaufsstop an den Tankstellen von “UkrNafta” kann zu einem landesweiten Anstieg des Preises für Erdölprodukte führen, denkt der stellvertretende Direktor des Zentrums “Psicheja” Gennadij Rjabzew. “Wenn die ukrainischen Tankstellen, auf die 11% Marktanteil bei Treibstoffen im Land entfallen, den Verkauf von Erdölprodukten einstellen, dann werden die Kunden bei anderen Tankstellen einkaufen. Die Besitzer der letzteren, an ihrer Stelle, beginnen Treibstoffvorräte bei Raffinerien und Importern zu erwerben.”, stimmt der Analyst des Unternehmens UPECO, Sergej Kujo, zu. “Der Mechanismus ist der gleiche wie bei einer Bankenkrisis: Es beginnt ein Agiotagehandel, der unbedingt ein Preiswachstum nach sich zieht.” Im Resultat kann Treibstoff um 12-15% teurer werden, denkt Radko. Gestern betrug der Preis für Benzin Ai-95 5,26 Hrywnja/l (ca. 71 Cent), Ai-92 4,92 Hrywnja/l (ca. 66 Cent), A-76 4,71 Hrywnja/l (ca. 64 Cent), Diesel 5,11 Hrywnja/l (ca. 69 Cent).

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 760

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“