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Gasprom droht mit Gasabschaltung

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Im Gaskrieg zwischen Russland und der Ukraine hat eine Periode der aktiven Kriegshandlungen begonnen. In Antwort auf den Schritt der Premierministerin Julia Timoschenko bei der Liquidierung der geltenden Lieferschema für Gas versprach “Gasprom” für den Tag vor dem für den 12. Februar anberaumten Besuch Wiktor Juschtschenkos die Gaslieferungen in die Ukraine zu unterbrechen. Dies wird nicht stattfinden, wenn Kiew die Garantie zu Zahlung der Schulden in Höhe von 1,5 Mrd. $ abgibt. Der russische Monopolist warnte die Europäische Union vor einem Schaden durch höhere Gewalt. Julia Timoschenko versprach “alle Probleme zu lösen“, dabei nicht präzisierend, welche sie meint. Im Herbst wurde ein ähnlich Konflikt innerhalb von wenigen Tagen entschieden, doch damals wurde die ukrainische Regierung von Wiktor Janukowitsch angeführt.

Gestern Abend trat der Stellvertreter des Leiters der Abteilung für Informationspolitik bei “Gasprom”, Sergej Kuprijanow, bei mehreren russischen Fernsehsendern mit der Erklärung auf, dass der Monopolist bereits am Montag der Ukraine das Gas abstellen könnte. Grund dafür sind die ausstehenden Zahlungen der Ukraine in Höhe von 1,5 Mrd. $. “Die Schulden für das seit 1. Januar geliefertem russischen Gas nähern sich den 500 Mio. $ und die allgemeinen überfälligen Zahlungen für die Lieferung von Gas an die Ukraine erreichten 1,5 Mrd. $.”, erklärte Kuprijanow. Seinen Worten nach, muss Kiew für die Fortsetzung der Lieferungen “unverzüglich entsprechende Verträge und Akte unterzeichnen” und die Schulden tilgen. “Wenn bis Montag die ukrainische Seite die Situation nicht klärt, dann sieht sich ‘Gasprom’ gezwungen, die Lieferungen von russischem Gas an die Ukraine zu unterbrechen.”, sagte Sergej Kuprijanow.

Die Erklärung von “Gasprom” folgte einem entschiedenen Angriff Julia Timoschenkos auf die Mittelsmänner bei der Gaslieferung an das Land – RosUkrEnergo (gehört zu 50% “Gasprom” und zu 50% den ukrainischen Unternehmern Dmitrij Firtasch und Iwan Fursin) und die Geschlossene Aktiengesellschaft “UkrGas-Energo” (gehört zu 50% RosUkrEnergo und der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”). Am Mittwoch erklärte Timoschenko ein weiteres Mal, dass die Regierung die Verträge “Naftogases” mit RosUkrEnergo und “UkrGas-Energo” kündigen wird. Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” forderte von der Regierung die Anordnung über die Gründung des Unternehmens “UkrGas-Energo” zurückzunehmen, was bei “Gasprom” zu einer starken Gereiztheit hervorrief.

Gestern gab der erste Vizepremier Alexander Turtschinow zu verstehen, dass man RosUkrEnergo zur Zahlung der Schulden verpflichtet. “Ich denke, wir werden RosUkrEnergo zwingen seine Schulden zu bezahlen.”, sagte er dem Fernsehsender “1+1”. Beim Pressedienst des Energieministeriums erklärte man dem “Kommersant-Ukraine“, dass die Rede über die gegenseitigen Beziehungen von Wirtschaftssubjekten geht, daher muss die Frage auf dieser Ebene reguliert werden. Julia Timoschenko selbst befand sich gestern den ganzen Tag in Odessa und regierte auf die Ankündigung “Gasproms” erst spät abends und sehr dürftig. “Alle diese Fragen werden gelöst. Es wird keine Probleme mit der Lieferung von Erdgas an die Ukraine geben.”, erklärte sie. Beim Pressedienst von “Gasprom” erklärte man wiederum, dass RosUkrEnergo nicht für die Schulden bezahlen kann aufgrund der Schulden “Naftogases” dieser gegenüber und daher sich der Monopolist in den Konflikt zwischen Lieferanten und Käufern einmischen muss.

“Wir sind bereit Gas direkt bei ‘Gasprom’ für 179,5$ zu kaufen. Einen anderen Preis diskutieren wir nicht.”, erläuterte der Direktor der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit bei “Naftogas”, Walentin Semljanskij. Doch soviel kostet das zentralasiatische Gas, welches RosUkrEnergo von ‘Gasprom’ kauft. Das russische Gas des Monopolisten liefert er in die Ukraine für 314,7$ für tausend Kubikmeter. Inoffiziell sagte man bei “Naftogas”: “In diesem Streit werden wir bis zum Ende durchhalten. Im Besitz der Monopolrechte für den Transit russischen Gases, ertragen wir die Sprache der Ultimaten nicht”. Die Europäische Union drückte bereits ihre Beunruhigung in Bezug auf den Konflikt aus. “Die Eurokommission hofft, dass die Entwicklung dieser Diskussion die Gaslieferungen an die EU nicht beeinflussen wird.”, erklärte der Pressesekretär des Europakommissars für Energiefragen Ferran Tarradellas Espuny.

Die Ukraine verbraucht 75-78 Mrd. Kubikmeter Gas, von denen sie 50-55 Mrd. importiert. Der Monopollieferant für Erdgas ist RosUkrEnergo, welche ihr Gas bei “GasProm Export” in Turkmenien, Kasachstan und Usbekistan kauft und diese der Geschlossenen Aktiengesellschaft “UkrGas-Energo” an der Grenze von Russland und der Ukraine verkauft. “UkrGas-Energo” verkauft 80% des Gases selbständig an Industriekunden und weitere 20% an Händler.

Experten sind nicht geneigt die Situation zu dramatisieren, welche sich innerhalb eines halben Jahres wiederholt. Bereits im Oktober verlangte “Gasprom” die Begleichung der Schuld. Der Konflikt wurde schnell beigelegt, doch damals war der Premier Wiktor Janukowitsch und andere Leute leiteten “Naftogas”. Der Direktor des Institutes für Nationale Strategien, Konstantin Bondarenko, geht davon aus, dass auch dieses mal alles vorbei geht: “Ein Gaskrieg ist für niemanden von Nutzen. Russland steht am Vorabend der Präsidentschaftswahlen und die Ukraine hat genug wirtschaftliche Probleme.” Der Experte vermutet, dass die Ukraine einem Mittler zustimmen wird, der von “Gasprom” vorgeschlagen wird. “Die Regierung Timoschenko handelt etwas übereilt oder radikal”, fügt Walerij Nesterow von “Troika Dialog” hinzu. “Das ist, wahrscheinlich, mehr ein Schauspiel für die Öffentlichkeit, als die Entscheidung von ernsthaften Problemen. Die Position ist berechnet und führt nicht zu einer ernsthaften Krisis. Im Herbst hat man sich innerhalb von ein, zwei Tagen geeinigt. Ich denke, so wird es auch diesmal sein.”

Der Direktor des Institutes für globale Strategien, Wadim Karasjow, merkt an, dass es in der Ukraine keine geschlossene Position bei der Frage eines Auswegs aus der Gaskrise gibt. Der Meinung des Experten nach, zielt Julia Timoschenko darauf ab, den Konflikt bis zum Ende zu führen, doch, wahrscheinlicher ist, dass sich der Präsident in die Situation einmischt, der in Moskau am 12. Februar eintrifft. Ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ im Präsidialamt bestätigte, dass Wiktor Juschtschenko “beabsichtigt den mit ‘Gasprom’ aufgetretenen Konflikt im Laufe persönlicher Verhandlungen mit russischen Regierung zu lösen.”

Natalja Grib, Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 1014

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“