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Hat Juschtschenko vier Monate um das Parlament aufzulösen?

Der Justizminister der Ukraine Mykola Onischtschuk ist der Meinung, dass der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko das Recht haben wird, die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) bis zum 23 August aufzulösen.

Wie ein Korrespondent der UNIAN berichtet, teilte er dies gestern in der Talk-Show „Swoboda na „Interi““ mit.

M. Onischtschuk sagte, dass der mögliche Zeitpunkt der Auflösung des Parlaments keinesfalls mit dem 25. Oktober in Verbindung gebracht werden soll. Seinen Worten nach, schreibt die ukrainische Verfassung einen sechs Monate langen Zeitraum vor, in dem das Parlament nicht aufgelöst werden darf, und zwar nicht vom Zeitpunkt der Festsetzung der Präsidentschaftswahlen an, sondern der Bevollmächtigung des Staatsoberhaupts.

„Deshalb ist dieses Datum – der Zeitpunkt der Auflösung des Parlaments im rechtlichen Sinne – der 23. August“, – betonte M. Onischtschuk.

Dabei sagte er, dass eine Auflösung des Parlaments nur bei Vorliegen der gesetzlichen Grundlagen erfolgen kann. M. Onischtschuk betonte, dass „wir in einem konstitutionellen Staat leben, und keiner willkürlich einfach das tun darf, was er gerade will“.

Über die Möglichkeit der Gründung der Koalition zwischen den Fraktionen der Partei der Regionen und „Block der Julija Tymoschenko“ sprechend, sagte M. Onischtschuk, dass formell eine Koalition durch beliebige politischen Mächte gebildet werden kann, wenn sie „eine Mehrheit bilden und die Verantwortung für die Formung der Regierung vor ihren Wählenden übernehmen würden“. „Das ist allerdings eine Frage der Zweckmäßigkeit, ob die Partei der Regionen diese neue politische Ausrichtung bekräftigen möchte“, – fügte der Justizminister hinzu. Seinen Worten nach, findet eine Diskussion über eine mögliche Koalition dieser zwei Parteien „auf einer Ebene der Zweckmäßigkeit“ statt.

Quelle: UNIAN

Übersetzerin:   Iryna Mosina  — Wörter: 274

Iryna Mosina stammt aus Mykolajiw erwarb einen Bachelor in Philologie an der Ukrainischen Staatlichen Petro-Mohyla-Universität in Mykolajiw, studiert momentan an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaft und trägt von Zeit zu Zeit zu den Ukraine-Nachrichten bei.

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Leserkommentare

«na ja, vermutlich hat jeder ein Brett vor dem Kopf. Alle diese Rankings und Auflistungen sind Teil von Interessen. Objektiv...»

«Würden sie die Links lesen,dann wüssten sie das im Pressefreiheitsindex die Ukraine Lichtjahre vor Russland liegen. Russland...»

«Sie wissen genau was ich meine. Ich meine die russischen Terroristen im Donbass. In der Ukraine stehen die Investoren Schlange....»

«Ich möchte doch daran erinnern, dass die Krim vor Katharina der Große ein unabhängiger Staat war . Die Krim wurde damals...»

«Komisch, da wäre die Ukraine ja älter als die Bundesrepublik Deutschland. ;)»

«Na wenn Sie sagen, dass die Krim der Ukraine gehört dann haben die 96% der Krinbewohner nix zu melden.»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

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