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Monopol-Ukraine

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Von nun an lebt die Ukraine in einer neuen politischen Realität. In der es keinen Platz für das System der Checks and Balances gibt, jedoch wurde der Boden für das schnelle Erscheinen eines autoritären Regimes bereitet.

Jetzt kann der Staat aus einem Arbeitszimmer gelenkt werden, dem des Präsidenten. Das Ministerkabinett verwandelt sich faktisch in eine Unterabteilung des Büros des Staatsoberhaupts und das Parlament riskiert „zu einem Platz nicht für Diskussionen“ [Verweis auf eine Äußerung von Parlamentssprecher Boris Gryslow im Jahre 2003 im russischen Parlament, A.d.Ü.] zu werden, was einzelne Vertreter des Teams von Selenskyj bereits andeuteten.

Eben das Vorhandensein eines Systems von Checks and Balances in der Regierungskonstruktion hat die Ukraine nicht nur einmal vorm Abgleiten in den Autoritarismus bewahrt und behinderte die Verabschiedung von für das Land gefährlichen Beschlüssen. So hinderte eben der Widerstand des Parlaments den Präsidenten [Petro Poroschenko] an der Verankerung des besonderen Status „einzelner Kreise der Gebiete Donezk und Luhansk“ [juristische Bezeichnung für die Separatistengebiete in der Ostukraine, A.d.Ü.] in der Verfassung und an der Implementierung von Minsk in vollem Umfang. Im Parlament der neuen Legislaturperiode wird man jede Entscheidung – außer von Verfassungsänderungen – allein mit den Kräften der präsidialen politischen Kraft verabschieden können, ohne irgendwelche Aufmerksamkeit den schwachen Protesten aus den zurechtgestutzten Sektoren der übrigen Fraktionen zu widmen. Und bei den Verfassungsnormen helfen, wenn es notwendig wird, gern die Parlamentsfraktionen mit ihren Stimmen, deren Leiter sich bereits in der Schlange angestellt haben, um sich als Juniorpartner anzubieten.

Und man braucht sich nicht mit Illusionen zu trösten, dass vor uns ein aufgeklärter Autoritarismus nach dem Vorbild von Singapur stehen wird. Nein, die ukrainische Variante des Rings der Allmacht geriet in die Hände von Leuten, die wahrscheinlich nicht mit schlechten Absichten kamen, dagegen mit einem offensichtlichen Mangel an Verständnis des Kerns der Probleme, vor denen das Land steht, und dem Fehlen von wenigstens irgendeiner Strategie.

Dagegen mit einer klaren ausdrücklichen Neigung zu manuellen Regierungsmethoden und einer ebenso merklichen Intoleranz gegenüber Kritik oder einfach einer anderen Sicht. Welche Ideen ihnen in den Sinn kommen und welch interessante Schritte die Szenaristen von 95 Kwartal [Produktionsfirma von Selenskyj, A.d.Ü.] sich ausdenken, die ihre Fantasien bezüglich der Politik in das reale Leben übertragen, weiß derzeit niemand. Die amtierende Regierung ist von ihrem Wesen her reaktiv – sie ist fähig auf äußere Herausforderungen oder Reize zu reagieren, jedoch zeigt sie bisher in keiner Weise die Fähigkeit, selbstständig die Tagesordnung zu gestalten oder strategische Initiativen anzubieten. Wenn man natürlich nicht solch großartige Ideen wie die Verlegung des Büros des Präsidenten in das ehemalige Lenin-Museum oder die Austragung von Olympia in der Ukraine dazu zählt.

Leider erlaubt es die Zusammensetzung der Fraktion von Sluha narodu [Diener des Volkes] nicht zu hoffen, dass das System der Gegengewichte im Inneren eben dieser präsidialen politischen Kraft geboren werden kann. Das Team der Diener sind komplett junge Leute, lustige und aufgeweckte, doch das ist offensichtlich nicht ausreichend, um eine eigene Position und den Mut diese zu vertreten zu haben, zumal es darum geht demjenigen zu opponieren, der die Fahrkarte in die helle Zukunft schenkte.

Eine weitere gefährliche Folge des Machtmonopols ist das Fehlen von Konkurrenz in der Politik. In der ukrainischen Variante war auch diese Konkurrenz äußerst selten ein Wettstreit der Ideen und Strategien, eher von Interessen und Ambitionen, dagegen belebte sich sogar in dieser Form das erwähnte System der Balances (eben diese notwendige äußerste Sicherung vor dem Autoritarismus), und ebenso irgendwie mischte sie das Wasser in unserem politischen Hauptquartier, was es ihm nicht gestattete sich in einen Sumpf zu verwandeln. Wie schnell wir zur Situation des trüben Schlamms kommen, in der es nur für einige große Reptilien komfortabel ist? Besonders in der Situation, in der das Monopol einer politischen Kraft alle Altvorderen an den Rand drängt, wie auch die alternativen „neuen Gesichter“. Ich hege den Verdacht, dass es nur sehr wenig Zeit braucht.

22. Juli 2019 // Oleh Basar

Quelle: Lewyj Bereg

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 649

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„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“

„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“