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Nikopoler Eisenwerk bleibt vorerst privatisiert

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Das Konsortium “Pridneprowje” von Wiktor Pintschuk und die Gruppe “Privat” von Igor Kolomojskij haben eine neue Variante gefunden, den Prozess der Rückgabe von 50% + 1 Aktie des Nikopoler Eisenwerks in Staatseigentum hinauszuzögern. Gestern wurde dem Kommersant-Ukraine bekannt, dass das Aktienpaket in sechs Teile gesplittet wurde, welche wiederum unterschiedlichen Personen zur Aufbewahrung und Registrierung übergeben wurden. Diese stehen den Firmen “Interpipe”, “Privat” und der Firma VS Energy von Alexander Babakow und Michail Spektor nahe. Experten gehen davon aus, dass auf diese Weise die Rückgabe in Staatseigentum von den Firmen “Interpipe” und “Privat” unmöglich gemacht wurde.

Die offene Aktionärsgesellschaft “Nikopoler Werk für Eisenlegierungen” gehört zu den weltgrößten Herstellern von Eisenlegierungen (10% des Weltmarktes). In 2006 betrug der Gewinn des Werkes 1,152 Mrd. Griwen (169 Mio. Euro). Dabei wurden 628 T. t Silizium-Mangan, 260,6 T. t Ferromangan und 4,3 T. t anderer Legierungen hergestellt. Nach Einschätzung von Branchenexperten betrug dabei der Erlös etwa 368 Mio Euro. 2003 wurden 50% + 1 Aktie aus Staatsbesitz verkauft für 410,5 Mio. Griwen (60,4 Mio. Euro) an das Konsortium “Pridneprowje”, welches zur Gruppe “Interpipe” des Unternehmers Wiktor Pintschuk gehört. Danach konnte die Gruppe ihren Anteil auf 73% aufstocken. Weitere 26% gehören der Gruppe “Privat”.

Gestern teilte die staatliche Kommission für Wertpapiere und Wertpapierbörsen mit, dass bereits am 22. Februar ein Verbot des Verkaufes, des Kaufes, der Überschreibung von Aktien des Nikopoler Eisenwerkes, welche momentan der Gruppe “Pridneprowje” gehören, erlassen wurde. Dies geschah auf Initiative von Walentina Semenjuk, der Vorsitzenden des Fonds für Staatseigentum, und einer Anordnung der Generalstaatsanwaltschaft mit dem Ziel der Wahrung von staatlichen Interessen. Diese Entscheidung wurde erlassen, um die Aktionärsversammlung am 17. Mai zu verhindern. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ mitgeteilt wurde, sollte auf dieser das Stammkapital mehr als verfünffacht werden. Gestern teilte Walentin Semenjuk mit, dass sie dies nicht zulassen wird.

Die Mitteilung der Kommission enthält Informationen darüber, wo sich momentan die Aktien der Firma befinden. Früher informierte der “Kommersant-Ukraine“, dass die Anteile von der “Ukrsozbank” auf ein Konto der Firma “Profit” übertragen wurden, welche der Gruppe “Privat” zugerechnet wird. Jedoch ist den Daten der staatlichen Kommission nach das Aktienpaket gesplittet worden. Jeweils 9% der Aktien liegen bei den Konten von “Pridneprowje” bei der “Perwuij Inwestizionuij Bank”, “Fond Market”, der Firma “Bearn”, “Kapital Standard” und “Gambit” Weitere 5% der Aktien befinden sich bei “Slawutitsch – Kapital”.

Marktteilnehmer verbinden die Firmen “Bearn”, “Kapital-Standard”, “Gambit”, “Slawutitsch – Kapital” mit der Gruppe “Privat”. Das Haupt des Aufsichtsgremiums von “Slawutitsch – Kapital”, Gennadij Korban, gab unumwunden zu, die Interessen von “Privat” zu vertreten. “Bearn” war früher beteiligt an “Dneprwagonmasch”, welche von “Privat” kontrolliert wird. “Fond Market” wird kontrolliert von Interpipe und ist in dem selben Büro in Kiew registriert wie Interpipe. Die Hauptaktionäre der “Perwuij Inwestizionuij Bank” sind die Firmen “Shitomiroblenergo” und “Odessaoblenergo”, welche wiederum von VS Energy von Alexander Babakow und Michail Spektor kontrolliert werden. Wie der “Kommersant-Ukraine“ bereits am 20. April mitteilte, stellt Babakow den Garanten für den korrekten Ablauf der Beziehungen zwischen Pintschuk und Kolomojskij dar. Kommentare von den Firmen “Privat” und “Interpipe” konnten gestern trotzdem nicht eingeholt werden.

Der Meinung des Präsidenten der “Vereinigten juristischen Gruppen”, Andrej Schumilow, nach, stellt die Verteilung der Aktien in kleine Pakete einen Versuch dar, sich gegenüber Bestrebungen staatlicher Seite das Werk über die Gerichte zu reverstaatlichen abzusichern. Dies ist ein Mechanismus, um die Übergabe der Aktien auf unbestimmte Zeit hinauszuzögern., so Schumilow.

Nach Meinung von Experten ist diese Vorgehensweise in der Ukraine sehr verbreitet. Normalerweise wird dies praktiziert, um feindliche Übernahmen zu verhindern. Außerdem, den Worten des Partners der juristischen Firma “Rechtspartner” Andrej Domanskij nach, stellt die Teilung des Kontrollpaketes in mehrere Teile eine Vorbereitung der anstehenden Aktionärsversammlung dar, auf der eine Stammkapitalerhöhung um mehr als das Fünffache beschlossen werden soll. “Interpipe” und “Privat” können so den Anteil des umstrittenen Paketes auf unter 10% drücken.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 726

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“