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Odessa: Demonstranten fordern Einstellung des Verfahrens wegen der Straßenblockade

Etwa 1.500 Menschen forderten heute von der Odessaer Oblastverwaltung die Einstellung des Strafverfahrens, welches aufgrund des Faktes der Blockade der Straße “Kiew-Odessa” gegen Fernfahrer und Unternehmer eingeleitet wurde und ebenfalls den Druck der Rechtsschutzorgane auf den Führer der Partei “Rodina/Heimat”, Igor Markow, einzustellen.

Die Aktion unter der Bezeichnung “Sage ‘Nein’ zu politischen Repressionen” fand neben dem Gebäude der Oblastverwaltung auf dem Prospekt Nr. 4 statt.

Sie begann etwa um 9:00 Uhr und zog sich mehr als sechs Stunden, ihr Initiator war die politische Partei “Rodina”.

An der Aktion nahmen Fernfahrer, Unternehmer der Märkte “Sewernyj”, “Kujalnik”, “Malinowskij” und “Sedmoj Kilometr”, Mitarbeiter des Iltschewsker und des Odessaer Handelshafens, Erzieher des Kinderzentrums “Raduga”, der Odessaer Oblastorganisation der Ukrainischen Organisation der Afghanistanveteranen und der Interbrigadisten, Mitarbeiter des Odessaer Fernsehsenders “ATB”, der unter der Kontrolle von Markow steht, und andere teil.

Den Teilnehmern der Aktion schlossen sich ebenfalls Bürger an, die auf den Aufruf, der im Programm von “ATB” gemacht wurde, reagierten.

Die Leute hielten Flaggen der Partei “Rodina” in den Händen, Plakaten mit den Bezeichnungen der Unternehmen die sie vertreten, auf der Kleidung vieler waren weiße Aufkleber mit der roten Aufschrift “Alle können sie nicht umsetzen”, einige hatten rote Armbinden.

Auf der Versammlung traten Vertreter von unterschiedlichen Protestgruppen auf.

Der Vertreter von “Rodina” erklärte insbesondere, dass die Rechtsschutzorgane Druck auf Markow in Verbindung damit ausüben, dass die Partei am 2. und 3. März die Protestaktion auf der Straße “Kiew-Odessa” organisierte.

Seinen Worten nach, wurde gegen Markow ein Verfahren aufgrund des Verdachts eingeleitet, dass der Führer von “Rodina” im Jahr 2007 der Organisator der Verprügelung von ukrainischen Nationalisten war.

Wie den “Ukrajinski Nowyny” ein Vertreter der Hauptverwaltung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten in der Odessaer Oblast erläuterte, wurde Markow zu einer Befragung als Zeuge in der Sache der Verprügelung ukrainischer Nationalisten einberufen, die im Jahr 2007 statt fand.

Wie die Agentur mitteilte, hatten am 2-3. März mehr als 1.000 Menschen die Straße “Odessa-Kiew” mit der Forderung die Tarife für Transporte, die Transportgebühren, die Zinsen für Bankkredite, Zölle und Strafen zu senken blockiert.

Aufgrund der Blockade der Straße leitete die Miliz ein Strafverfahren nach Teil 1 des Artikels 279 des Strafgesetzbuches (der Blockierung von Transportverbindungen) ein.

Quelle: Ukrajinski Nowyny

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 410

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Leserkommentare

kauschat in Unser Sudetenland

«Interessanter Vergleich: tatsächlich so einige Parallelen. Noch hat "der Westen" nicht die Annektion auch offiziell akzeptiert....»

Wolfgang Krause in Wir müssen hier leben

«Verglichen mit anderen Kommentaren ist dieser erfreulicherweise so geschrieben das er den Versuch wagt unterschiedliche Meinungen...»

Густаво Фан Хоовен in Wir müssen hier leben

«Zunächst vermittelt der Artikel den Eindruck einer neutralen Zustandsbeschreibung. Die Bezeichnungen "pro-sowjetisch" und...»

«Ich finde den Kommentar des Übersetzers nicht ganz glücklich, da er dazu einlädt, Dinge zu "vereinfachen". Ob die Antwort...»

«Würden sich die Menschen der Ukraine doch auf die Machnobewegung besinnen, die ganze Welt könnte Hoffnung schöpfen. Der...»

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

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