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Statement des Vorsitzenden des Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zur Genehmigung von Nord Stream 2

2 Kommentare
Die Route der Erdgaspipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee.Quelle: Nord Stream 2

Statement des Vorsitzenden des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft Oliver Hermes, zur Genehmigung von Nord Stream 2 durch die dänische Regierung:

„Das grüne Licht der dänischen Behörden für Nord Stream 2 ist eine sehr gute Nachricht für die europäischen Verbraucher und sichert die Konkurrenzfähigkeit der europäischen Wirtschaft. Die zusätzlichen Gaslieferungen helfen uns, in Zeiten sinkender EU-Eigenförderung und steigender Nachfrage Energiepreise stabil zu halten. Erdgas als Brückenenergie spielt nach Atom- und Kohleausstieg eine entscheidende Rolle dabei, unsere ambitionierten Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nord Stream 2 wird dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten zur Versorgung Europas mit Erdgas schaffen, ohne dass andere Routen dadurch überflüssig werden. Jede zusätzliche Importoption erhöht den Wettbewerb auf dem europäischen Gasmarkt und kommt damit allen EU-Ländern und auch den Anrainerstaaten zugute.

Wir freuen uns, dass die dänischen Behörden letztlich nach Recht und Gesetz entschieden haben und ein genehmigungsfähiges Projekt nicht länger blockieren. Die Entscheidung für Nord Stream 2 ist keine Entscheidung gegen die Ukraine. Diese wird weiter als wichtiges Transitland für russisches Erdgas benötigt, um die steigende Nachfrage zu stillen und die Bezugswege zu diversifizieren. Deshalb benötigen wir bis Jahresende einen neuen Gas-Transitvertrag zwischen Russland und der Ukraine und begrüßen die intensiven Bemühungen von EU-Kommission und Bundesregierung die laufenden Verhandlungen um Erfolg zu führen.

Nord Stream 2 ist kein deutsch-russisches Vorhaben, sondern ein privatwirtschaftliches Projekt russischer und europäischer Energiekonzerne. Nord Stream 2 hat bereits sechs Milliarden Euro in die Pipeline investiert, an deren Bau mehr als 1.000 Unternehmen aus 25 Ländern beteiligt sind. Zur Finanzierung des Projektes tragen Unternehmen aus Russland, Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Frankreich bei.“

Andreas Metz
Leiter Presse und Kommunikation
Director Communications
Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V.
German Eastern Business Association
Breite Straße 29
10178 Berlin

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Kommentare

#2 von Walbre
So ist das leider mit der Lobbypolitik. Ex_Bundesschröder war offensichtlich sehr erfolgreich. Ex Außensiegfied Gabriel ist ja auch im Gespräch als Chef des Verbandes der dt. Automobilindustrie. Ist ja auch eine Form von Korruption, nur sieht nicht so aus.

#1 von Anonymous
Ich freue mich, dass ich mein gemütliches Leben fortführen darf.
Auch wenn die Ukrainer dafür auf ihre Freiheit und Selbstbestimmung verzichten müssen.
Hauptsache meine Bude ist warm, mein Bauch gefüllt und die Preise bleiben im Keller.
Was juckt mich die Goldene Regel.
Hoch lebe die EU !

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„...womit wir wieder beim Thema wären: Was ist so unwahrscheinlich an dem Gedanken daß Rußland so einen Träger direkt auf der Krim baut ? Werftkapazitäten dürfte es in Sewastopol oder Kertsch genug...“

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