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Zum Tod von Oles Busina: ein unbequemer, aber aufrichtiger Mensch

Oles BusinaOles Busina - Foto: http://www.buzina.org/cherniy-chetverg/1504-eta-petlia.html
Es hat sich so ergeben, dass ich mit dem Ermordeten persönlich bekannt war. Ich sage nicht, dass Oles und seine Veröffentlichungen mich in Begeisterung versetzten und ich in allem mit ihnen einverstanden war, jedoch rief er eindeutig Achtung hervor. Im Gespräch war Busina äußerst, ja äußerst kantig. Er konnte seinen Gesprächspartner auslachen, wenn dieser eine offenkundig aussichtslose Position einnahm, schlecht mit Fakten umging oder den Gesprächsfaden verlor. Doch konnte er bisweilen auch der Position des Gegners zustimmen.

Ebenso unbequeme war er in seinen Büchern und Artikeln. Nicht nur unbequem für die ukrainische nationale Idee, sondern überhaupt. Einfach deswegen, da er sich immer seiner Sache sicher war, sich nicht verstellte, keine Aufträge ausführte.

Er er war ein sehr aufrichtiger Mensch, doch war er auch ein Fanatiker. Eigentlich ist sein rekordhaft kurzer Aufenthalt auf dem Posten des Chefredakteurs von «Segodnja» sehr bezeichnend. Ein Mensch, der das Geld liebt, hält sich an seinem Sessel fest. Ein Mensch, der buchstäblich seine Idee lebt, trennt sich leicht von Posten, Geld, Privilegien. Und manchmal auch vom Leben …

Er liebte es zu provozieren und zu überhöhen, offensichtlich träumte er davon zum ukrainischen Wiktor Suworow zu werden – zum Stürzer von Autoritäten und Aufdecker von Mythen. In vielem wurde er dazu. Ich hab sein Buch «Die geheime Geschichte der Ukraine-Rus» in den Händen vieler Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Überzeugungen gesehen. Bei weitem nicht alle unterstützen jetzt die russische Sicht unseres Daseins, doch haben ihn alle mit Begeisterung gelesen. Denn Busina war talentiert und aufrichtig. Aufrichtig sogar in seinen Irrungen. Obgleich es wohl nicht an mir liegt, zu urteilen, worin er sich irrte. Ich kann es nicht ertragen, wenn nach dem tragischen Tod eines bekannten Menschen damit begonnen wird, haltlose Versionen darüber zu errichten, wer von den Weltgrößen an seinem Tod beteiligt war.

Mehr noch mag ich keine Menschen, die mit Vergnügen Dreck über den Verstorbenen auskübeln. Ihr eigenartiges Tabu haben dafür schon die Römer verhängt – Aut bene, aut nihil! Leider Gottes vergisst man bei uns in der Hitze des Gefechts ab und zu auch das … Das schrecklichste am Geschehenen ist, dass Busina niemanden besonders störte. Er hat keine Korruptionsschemen aufgedeckt, hat nicht auf die Rolle eines Ideologen Anspruch erhoben, keine Karriere auf fremden Blut aufgebaut. Nicht einmal in der Zone der Antiterroroperation war er. Er sagte und schrieb einfach nur das, was er dachte.

Ich weiß nicht, was das wirkliche Motiv seiner Mörder war, doch vieles spricht dafür, dass Oles nur für Worte erschossen wurde. Irgendeinem Schuft erschien das von ihm ausgesprochene oder geschriebene als hinreichender Grund dafür, um dieses schreckliche Verbrechen zu planen und auszuführen, dabei einen kantigen, fanatischen, doch ehrlichen Menschen umbringend.

Eigentlich ist das eine Herausforderung. Eine Herausforderung nicht nur für den ukrainischen Staat, der die Meinungsfreiheit als einen Grundstein der Herrschaft des Volkes deklariert, sondern für alle von uns, unabhängig davon, welchen Ideen wir anhängen: «Ich bin nicht einverstanden mit nicht einem der Worte, die Sie sagen, doch ich bin bereit für Ihr Recht das zu sagen zu sterben.» Mögest du in Frieden ruhen, Oles!

17. April 2015 // Oleg Konstantinow, Chefredakteur der Odessaer Nachrichtenseite Dumskaja

Quelle: Westi

Der provokative und offen prorussisch auftretende Schriftsteller und Journalist Oles Busina wurde am 16. April in Kiew von Unbekannten vor seinem Haus erschossen. Er wurde 45 Jahre alt und hinterlässt Frau und Tochter.
Sein letztes Interview am 13. April beim Kiewer Radio Westi.

Eine Collage als Nachruf:

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 563

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“