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Über die Hehler

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Während die Ukrainer ihr Blut für europäische Werte vergießen, hat sich Europa in ein Rattennest verwandelt, wo osteuropäische Diebe und Mörder mit Staatsämtern in völliger Sicherheit das Geraubte versaufen und verfressen. Europäische Werte sind teuer, wozu denn sollte Europa auf so eine fette Belohnung verzichten, denn, wie noch der Kaiser Vespasian sagte, «Pecunia non olet» (Geld stinkt nicht).

Das satte Europa hat längst vergessen, wie es selbst vor zwei Jahrhunderten auf den Barrikaden das Recht auf eben diese europäischen Werte erkämpfte und wie teuer es das Abweichen von diesen Werten in den beiden Weltkriegen des vorigen Jahrhunderts bezahlen musste. Wenn nun Hunderttausende von Ukrainern zur Verteidigung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte auf die Barrikaden gehen, erschrickt das satte Europa vor ihrem Extremismus. Es hat vergessen, dass die Werte, die Europa vereinen, keine Selbstverständlichkeit sind, sondern eine Errungenschaft. Es hat vergessen, dass diese Werte — die amerikanische «United States Declaration of Independence» und «Bill of Rights», oder die französische «Déclaration des Droits de l’ Homme et du Citoyen», — mit dem Blut der Helden im Kampf gegen die Tyrannei bezahlt wurden.

Heute sind die Urenkel dieser Helden bereit, einem beliebigen Tyrannen in Moskau, Minsk oder Kiew zu applaudieren, um sich durch ein patriarchales Bild des satten Wohlstands für Sklaven unter der weisen Führung eines aufgeklärten Sklavenhalters einlullen zu lassen. Entscheiden Sie sich doch: Brauchen Sie Ideale oder Illusionen?

Der Kampf um Europa findet jetzt in Kiew, in der Ukraine statt. Geht er verloren, wird das alte Europa Stück für Stück von jungen Raubtieren aufgekauft. Schon jetzt besitzen sie dort prachtvolle Landgüter, Banken und Unternehmen. Schon jetzt wissen Eure Kanzler, dass sie im Ruhestand an warmen gutbezahlten Stellen in den vom russischen Gasprom kontrollierten Konzernen landen. Wie ein Schimmelpilz bedeckten sie das alte Europa und verspeisen es häppchenweise. Geht unser Kampf für Europa hier verloren, werden ein paar Jahrzehnte später auch Sie den Ihren verlieren. Werte muss man verteidigen, sonst ent-werten sie sich.

Die Grenze Europas verläuft heute entlang der Kiewer Barrikaden. Der Tyrann war der erste, der Blut vergossen hat, und der Protest wird nicht mehr friedlich bleiben. Man kann nicht abseits stehen, man kann nicht neutral bleiben. Europa entscheidet sich jetzt, auf welcher Seite der Barrikaden es steht. Das alte Europa steht mit seinen Idealen auf dem Maidan. Wenn Europa neutral bleibt, befindet es sich auf der anderen Seite der Barrikaden, und Verbrecher und Tyrannen werden es bald besetzen. Schon jetzt haben sie dort gemütliche Lagerplätze. Sie werden kommen, denn es sieht so aus, als ob Europa sich zu verteidigen verlernt habe.

30. Januar 2014 // Andrej Plachonin

Übersetzerin Olha Sydor (kleine redaktionelle Anpassungen: Martin Dietze)

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“

„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“

„Bin am Montag 15.6.26 um 8 Uhr in Urgyniw ausgereist, das erste Mal an einem Montagmorgen ca. 15 Fahrzeuge vor mir, bin sonst der Erste oder Zweite, egal, nach ca 20 Minuten wurde dann die nächste Welle...“

„Derzeit, ist es überall sehr voll an den Grenzen Ukraine/ Polen. Zb. Krakovets 100 PKW ca. 10 h Wartezeit. Wollen Montag rüber, versuchen es sehr früh.“