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Europäisches Parlament beschloss harte Resolution zur Ukraine

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Gestern verabschiedete man im Europäischen Parlament eine harte Resolution zur Situation in der Ukraine. Das Europäische Parlament verurteilte das Urteil über die Führerin der Partei „Batkiwschtschyna/Vaterland“, Julia Timoschenko, verkündete die Notwendigkeit einer Revision und rief die Führung der Europäischen Union dazu auf, ein neues Treffen mit Präsident Wiktor Janukowitsch anzusetzen. Beim Außenministerium bezeichnet man die Resolution als erfolgreich, da im Dokument die europäische Perspektive Kiews anerkannt wird. Übrigens hat das Europäische Parlament auch in dieser Frage seine Position verschärft.

Die außerordentliche Entschließung des Europäischen Parlaments zur Situation in der Ukraine wurde gestern in Straßburg ohne Diskussion verabschiedet. Im Abschluss wurden in das Dokument unbedeutende Änderungen im Vergleich zu dem Entwurf eingetragen, der am Ende der Fraktionssitzung des Europäischen Parlaments am Dienstag beschlossen worden war (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine” vom 26. Oktober).

Die härtesten Formulierungen der Abschlussresolution betreffen die Situation um die Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko. Im Entwurf vom 25. Oktober (liegt dem “Kommersant-Ukraine” vor) waren einige politisch korrekte Botschaften an die ukrainischen Machthaber zur Notwendigkeit „von Maßnahmen anlässlich des Urteils über Julia Timoschenko“ enthalten gewesen. Gestern waren im Dokument, das zur Abstimmung gestellt wurde, konkretere Formulierungen enthalten: „Das Europäische Parlament ist der Ansicht, dass der Abschluss des Assoziierungsabkommens und seine Ratifizierung aufs Spiel gesetzt und gleichzeitig die Verwirklichung der europäischen Perspektive der Ukraine weiter hinausgeschoben würde, wenn das Urteil gegen Julija Tymoschenko nicht überprüft wird“

Die verabschiedete Entschließung ist präzedenzlos hart. In der Geschichte der bilateralen Beziehungen der Ukraine und der EU wurden niemals derartige Forderungen und Einschätzungen verlautbart. Unter anderem ist in ihr ein Punkt enthalten, dass das Europäische Parlament die „Verletzung der Menschenrechte und [… den] Missbrauch der Justiz, mit dem Ziel, die führende Politikerin der Opposition in der Ukraine politisch auszuschalten“ als erwiesen ansieht, man fordert Timoschenko die Möglichkeit „auf vollständige Teilnahme am politischen Prozess“ zu gewähren und zeigte sich „besorgt über Berichte über die Verschlechterung der Medienfreiheit und des Pluralismus in der Ukraine“.

Beim ukrainischen Außenministerium bekräftigte man derweil, dass man keine Probleme in der Verabschiedung des vorliegenden Dokuments durch das Europäische Parlament sieht. Außenminister Konstantin Grischtschenko hob bei seinem Kommentar zur Entschließung hervor, dass es in ihr auch positive Signale für Kiew gibt. Seiner Meinung nach ist die Anerkennung der europäischen Perspektive für die Ukraine durch das Europäische Parlament ein Signal für die Europäische Kommission und die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Notwendigkeit eben diese Position in das Assoziierungsabkommen aufzunehmen. „Das Außenministerium begrüßt, dass die Mitglieder des Europäischen Parlaments der Ukraine das Recht zuerkannt haben, sich auf den Paragraphen 49 des EU-Vertrages zu berufen, das hießt auf die Mitgliedschaft in der Europäischen Union Anspruch zu erheben … Das ist ein großer Sieg für die Ukraine“, erklärte der Leiter der Abteilung für Informationspolitik des Außenministeriums, Oleg Woloschin.

Das Dokument enthält wirklich die Position, an die Woloschin erinnerte, jedoch demonstriert auch dieser Punkt eine Verschlechterung der Beziehungen des Europäischen Parlaments zur ukrainischen Regierung. Vom Recht der Ukraine Anspruch auf eine Mitgliedschaft zu erheben, war bereits in der letztjährigen Entschließung des Europäischen Parlaments die Rede (siehe Ausgabe des “Kommersant-Ukraine” vom 26. November 2010). „Das Europäische Parlament unterstreicht, dass die Ukraine gemäß Artikel 49 des Vertrags über die Europäische Union so wie jeder europäische Staat, der sich auf die Grundsätze der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten sowie der Rechtsstaatlichkeit stützt, einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft stellen kann“, hieß es in diesem Dokument.

In der gestrigen Resolution erwies sich die Formulierung als geändert. Jetzt erkennt das Europäische Parlament die europäischen Bestrebungen Kiews unter der Bedingung an, „sofern sämtliche Kriterien, darunter die Achtung der Grundsätze der Demokratie, der Menschenrechte, der Grundfreiheiten und der Rechtsstaatlichkeit, erfüllt sind“ und damit stellt es die Haltung der Ukraine zu den oben aufgezählten europäischen Werten in Frage.

Beim Außenministerium hob man besonders den Punkt der Entschließung hervor, in dem der Aufruf an die Führung der EU enthalten ist, Präsident Wiktor Janukowitsch zu einem Besuch in Brüssel noch vor dem Dezembergipfel von der Ukraine und der EU einzuladen. In Kiew weiß man übrigens noch nicht, ob das Staatsoberhaupt diese Einladung annimmt, wenn sie eintrifft. „Wir haben unsererseits immer die Bereitschaft erklärt, diesen Besuch in dem Moment zu verwirklichen, wenn der Hauptteil der Verhandlungen zum Assoziierungsabkommen abgeschlossen ist“, erklärte Woloschin. Wie der “Kommersant-Ukraine” mitteilte, scheiterte die letzte Verhandlungsrunde (siehe gestriger “Kommersant-Ukraine”).

Der Stellvertreter des Leiters des Radaausschusses zu internationalen Angelegenheiten, Taras Tschornowil, warnt: „Unsere Beamten und Politiker hoffen vergeblich, dass die EU zu jedem Schritt bereit ist, nur um die Ukraine nicht in Richtung Russland zu stoßen“. „Das Beispiel von Belarus und Lukaschenko zeigt, dass dies nicht so ist“, erklärte er dem “Kommersant-Ukraine”. „Falls die derzeitigen Tendenzen in der Ukraine sich fortsetzen, werden die Europäer bereits in einem halben oder einem ganzen Jahr in Bezug auf uns abwinken. In der EU gibt es Länder, die befürchten, dass die Ukraine für sie zum Klotz am Bein wird und die meinen, dass man ihre Integration aufschieben muss. Sie werden gerade nicht weinen, wenn Kiew sich in Richtung Moskau bewegen wird“.

Sergej Sidorenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 848

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“