Die russische “Gasprom” untersucht die Möglichkeit die Möglichkeit der Lieferung von Gas in die Ukraine, falls die ukrainische Seite die Gasversorgung der Slowakei aus eigenen unterirdischen Gasspeichern in analoger Höhe sicherstellt.
Davon wurden die “Ukrainski Nowyny” vom Pressedienst “Gasproms” informiert.
Der Premierminister der Slowakei, Rober Fico, schlug im Laufe des Treffens mit dem Vorstandsvorsitzenden von “Gasprom”, Alexej Miller, vor diese Austauschoperation in die Tat umzusetzen.
Die Rede geht davon, dass “Gasprom” der Ukraine Gas für den Binnenbedarf in Höhe von 20 Mio. Kubikmeter am Tag liefert, die für die Slowakei notwendig sind und die Ukraine, da ihre unterirdischen Speicher unweit der Grenze zur Slowakei liegen, gibt die analoge Gasmenge an die Verbraucher in der Slowakei ab.
“‘Gasprom’ ist mit diesem Austausch einverstanden. Dafür muss die Ukraine das Ventil zu ihrem Territorium öffnen. Das Wort liegt bei der Ukraine. Wir haben uns ebenfalls geeinigt, dass wir darüber nachdenken, wie wir ein ähnliches Schema in Bezug auf Moldawien umsetzen”, sagte Miller.
Er informierte gleichfalls darüber, dass Austauschoperationen mit Bulgarien nicht möglich sind, da die Ukraine in dieser Richtung keine unterirdischen Gasspeicher besitzt.
Wie die Agentur mitteilte, bat die Slowakei am 14. Januar die Ukraine ukrainisches Gas in die Slowakei aus den unterirdischen Gasspeichern der Menge von 20 Mio. Kubikmeter täglich zu liefern, andernfalls wird nach Ablauf von 12 Tagen, wenn das Gas aus eigenen Reserven endet, das Land von einer präzedenzlosen Krise erfasst werden (26. – 27. Januar).
Am 1. Januar hatte “Gasprom” die Gaslieferungen an die Ukraine eingestellt und beschuldigte “Naftogas Ukrainy” der ungerechtfertigten Entnahme von Transitgas.
Am 5. Januar begann “Gasprom” die Gaslieferung für den Transit nach Europa um die Megen zu kürzen, die angeblich von der ukrainischen Seite entnommen wurde.
Von 7:45 Uhr (Kiewer Zeit) des 7. Januar an, unterbrach “Gasprom” vollständig die Gaslieferungen in das Gastransportsystem der Ukraine.
Am 13. und 14. Januar beantragte “Gasprom” die Wiederaufnahme des Transits über die Gasmesstation “Sudsha” (Kursker Oblast, Russland) zur Gasmesstation “Orlowka” (Oblast Odessa, Ukraine).
“Naftagos Ukrainy” bat “Gasprom” darum die Gaslieferung nicht über “Sudsha”, sondern über “Walujki” (Oblast Belgorod, Russland) und “Pissarewka” (Oblast Woronesh, Russland) zu beginnen, doch “Gasprom” verweigerte die Bitte.
Im Fall des Gastransits auf der Route “Sudsha” – “Orlowka” bleiben aufgrund der notwendigen umgekehrten Funktion des Gastransportsystems die Oblaste Lugansk, Donezk, Odessa und teilweise Dnepropetrowsk ohne Gas.
Quelle: Ukrainski Nowyny


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„Falls dann da eine Erweiterung der APP kommt oder was neues, werde ich natürlich ausprobieren und dann berichten. Hab mir jetzt mal die APP geholt, derzeit funktionieren ja nur Busse und LKW, im Grunde...“
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„Ich vermute Geldmacherei! Immerhin kostet die bescheuerte Karte über 1000 Hrivnas+ Krankenversicherung für 2000 Hrivnas und ungefähr 300 Euro Absicherung beim Ernstfall, die aber kein Arzt der Ukraine...“
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Bernd D-UA in Hilfe und Rat • Re: Mit ukrainischer Frau unter einem Dach
„Weshalb wollt ihr zusammenziehen, wenn Deine Rente nicht reicht? Du kannst diese Frau nicht ernähren? Dann ist sie doch bisher besser dran, hat ihr Bürgergeld und Wohnraum etc., Krankenversicherung hat...“
ukra in Hilfe und Rat • Re: Mit ukrainischer Frau unter einem Dach
„Sie kann als Untermieterin bei Dir einziehen dadurch bildet Ihr keine Bedarfsgemeinschaft. Nur Ihr BG wird gekürzt, wie viel weiß ich nicht. Erkundige Dich mal in diese Richtung.“