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Juschtschenko legt Berufung gegen Bandera-Urteil ein

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Der ehemalige Präsident Wiktor Juschtschenko hat gestern Berufung gegen das Urteil des Donezker Bezirksverwaltungsgericht (DBVG) eingelegt, welches seinen Erlass zur Verleihung des Titels „Held der Ukraine“ an einen der Gründer der Organisation Ukrainischer Nationalisten, Stepan Bandera, für ungesetzlich erklärte. Juschtschenko meint, dass Wladimir Olenzewitsch, auf dessen Klage hin das DBVG dieses Urteil fällte, die Rechtmäßigkeit des Erlasses nicht anfechten kann, da er nicht Subjekt des Erlasses ist. Olenzewitschs Worten nach ist der Beklagte in seiner Klage der amtierende Präsident Wiktor Janukowitsch.

Seine Berufung sandte Wiktor Juschtschenko an das Donezker Bezirksberufungsgericht. Am 25. Januar hatte der Donezker Anwalt, Wladimir Olenzewitsch, beim DBVG eine Klage zur Anerkennung des Erlasses von Präsident Wiktor Juschtschenko zur Verleihung des Titels „Held der Ukraine“ an Stepan Bandera als gesetzeswidrig und die Rücknahme desselben eingereicht. Seiner Meinung nach verstößt das Dokument gegen das Gesetz „Zu den staatlichen Auszeichnungen“, gemäß dem der Titel nur Bürgern der Ukraine verliehen werden kann, was Stepan Bandera niemals war, da er lange vor der Gründung des ukrainischen Staates starb. Am 2. April berücksichtigte das Gericht dieses Argument und kam der Klage von Olenzewitsch nach (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 7. April).

Die Berufung von Juschtschenko basiert darauf, dass das Urteil des DBVG unter Übertretung der geltenden Gesetze zustande kam. Insbesondere haben gemäß §171 des Verwaltungskodex nur Personen das Recht Erlasse des Präsidenten anzufechten, die Betroffene des Erlasses sind. „Als Person, die den Ukas ‘Zur Verleihung des Titel ‘Held der Ukraine’ an Stepan Bandera’ herausgab, versichere ich, dass das angefochtene Dokument nicht auf Wladimir Olenzewitsch angewandt wurde“, heißt es in der Erklärung des Ex-Präsidenten.

Außerdem ist das Urteil des Donezker Bezirksverwaltungsgerichts der Meinung von Wiktor Juschtschenko nach unter Verletzung der territorialen juristischen Zuständigkeit zustande kam. „Gemäß des Teils 3 § 19 des Verwaltungskodex nach, bearbeitet das Bezirksverwaltungsgericht, dessen territoriale juristische Zuständigkeit sich auf Kiew erstreckt, Beschwerden gegen normative-rechtliche Akte des Präsidenten“, heißt es in der Klageschrift.

Jurij Kljutschkowskij, Abgeordneter von „Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung“, nach sind in der Berufung des ehemaligen Staatsoberhauptes nicht die Hauptgesetzesverstöße angezeigt worden, die das DBVG zuließ. „Im Urteil des Donezker Gerichts wurde eine grobe Verletzung des materiellen Rechts zugelassen – es wurden die historischen Fakten nicht richtig interpretiert. Das Gericht berücksichtigte nicht, dass Stepan Bandera 1939 die Staatsbürgerschaft der UdSSR erhielt und dementsprechend die der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik und damit erstreckt sich auf ihn die Rechtsbeziehungen, die mit der Verleihung des Titels ‘Held der Ukraine’ verbunden sind“, erläuterte Kljutschkowskij.

Der Anwalt Wladimir Olenzewitsch vermutet, dass die Forderung von Wiktor Juschtschenko auf juristischen Spitzfindigkeiten beruht, die nur seine persönliche Meinung wiedergeben. „Wiktor Juschtschenko ist in dieser Sache eine physische Person und kein Subjekt von Rechtsbeziehungen. Beklagter in meiner Klage ist der amtierende Präsident Wiktor Janukowitsch, der bislang nicht versuchte das Urteil des Donezker Bezirksverwaltungsgerichts anzufechten“, erklärte Olenzewitsch. Vorher hatte die Stellvertreterin des Leiters der Präsidialadministration, Jelena Lukasch, mitgeteilt, dass die Administration bereit ist jedes Gerichtsurteil zu akzeptieren, die unabhängig davon umgesetzt wird, wer Präsident ist.

Julia Rjabtschun

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 500

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“