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Für die "UkrSalisnyzi" ist mehr Gewinn vorgesehen

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Das Ministerium für Transport und Kommunikation wechselt die Strategie für die Entwicklung der “UkrSalisnyzi”. Gestern wurde die Bestätigung des finanziellen Planes für 2008 verkündet, in dem eine Erweiterung der Gewinne auf 2,5 Mrd. Hrywnja (ca. 338 Mio. €) im Vergleich mit dem Nullgewinn aus dem letzten Jahr. Erreicht werden soll dies über eine Erhöhung der Tarife für den Gütertransport um mehr als 40%.

Den Worten des Ministers für Transport und Kommunikation, Iosif Winskij, nach, wurde der neue Finanzplan vor drei Tagen unterzeichnet. In diesem sind Erhöhungen der Abführungen ins Staatsbudget um das 2,5 fache – bis zu 9,5 Mrd Hrywnja (ca. 1,28 Mrd €) – vorgesehen. In diese Summe sind die Mehrwertsteuer, Ertragssteuern und Steuerabführungen auf Löhne und Versicherungen eingeschlossen. Gleichzeitig sind bis zu 2,5 Mrd. Hrywnja (ca. 338 Mio. €) für Rücklagen vorgesehen. Dem Finanzplan nach, wird der Gewinn bis zu 2,5 Mrd. Hrywnja (ca. 338 Mio. €) betragen, der für den Kauf von neuen Passagierwagons verwendet werden soll.

Der erwartete Gewinn der “UkrSalisnyzi” in 2008 übersteigt die Ziffern aus den letzten Jahren bei weitem. Wie Winskij mitteilte, beendete die “UkrSalisnyzi” 2007 mit einem Nullgewinn, bei einem geplanten 160 Mio. $. “Wir haben eine Strategie ausgearbeitet, wie wir eine faktische Sanierung des Unternehmens erreichen.”, erklärte der Minister. Seinen Worten nach, plant das Ministerium die Tarif-, Zukaufs- und Rücklagenpolitik zu ändern.

Details der neuen Strategie gibt die Leitung des Eisenbahntransports im Ministerium bisher nicht bekannt. Doch eine der Maßnahmen bei der Erhöhung des Einnahmeteils des Budgets der “UkrSalisnyzi” ist offensichtlich die Erhöhung der Tarife für Gütertransporte. “Bis zum Ende des Jahres ist es notwendig diese an das Niveau anzugleichen, welches in Russland existiert. Momentan betragen die ukrainischen Tarife nur 40-50% der russischen.”, sagte Iosif Winskij. In der Presseabteilung des Transportministeriums erläuterte man dem Kommersant-Ukraine, dass die Erhöhung der Tarife eine Forderung der Welthandelsorganisation sei: “Die WTO fordert von der Ukraine eine Angleichung der Preise für Transporte im Inneren, für den Im- und den Export. Dies führt zu einer Erhöhung der Tarife im Mittleren um 7-12%.”

Übrigens, bei der “UkrSalisnyzi” schließt man nicht aus, dass der Finanzplan in diesem Jahr nach unten korrigiert wird. “Nach seiner Bestätigung kommt er ins Ministerialkabinett. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Regierung den erwarteten Gewinn senkt, dbei den Nullgewinn des letzten Jahres berücksichtigend.”, teilte man dem “Kommersant-Ukraine“ im Pressedienst der “UkrSalisnyzi” mit.

Die Erhöhung der Tarife für Eisenbahntransporte führt zu einer Verringerung des Volumens, ist sich der Leiter der Presseabteilung des Mariupoler Hüttenkombinates namens Iljitsch, Sergej Magera, sicher: “Eine Teil der Lieferungen wird auf die Straße umverlegt. Doch selbst dann müssen die Metallurgen die Preise für ihre Produktion erhöhen.” Den Bewertungen des Direktors des Transportunternehmens “Logistic Technologis”, Oleg Ljutij, nach, wird die Verringerungs des Transportvolumens bei der Eisenbahn nicht mehr als 10% betragen. “Für viele Güterarten lohnt es sich nicht oder ist es unmöglich sie mit Lastwagen zu transportieren, daher wird die ‘UkrSalisnyzi’ praktisch in ganzem Maße ihre Transportvolumina sichern können und wird den erwarten Gewinn erhalten.”, denkt er.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 531

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