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"Gasprom" registriert Tochterfirma in der Ukraine

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Gestern wurde eine neues Tochterunternehmen der russischen “Gasprom” in der Ukraine registriert. Bereits morgen soll die Gesellschaft mit beschränkter Haftung “Gasprom Sbyt Ukraina” die Lizenz zum Verkauf von bis zu 7,5 Mrd. m³ Gas im Land erhalten. Dies ist eine der Schlüsselbedingungen für die friedliche Gaseinigung zwischen der Ukraine und Russland. Doch bei damit wird der Konflikt wohl nicht enden, denn beide Seiten haben sich bislang noch nicht geeinigt wie mit der Frage der Tilgung von 2 Mrd. $ Schulden durch “Naftogas” umgegangen wird.

Darüber das gestern “Gasprom” in der Ukraine seine Tochterfirma “Gasprom Sbyt Ukraina” registrierte erzählte dem “Kommersant-Ukraine“ gestern ein Informant beim russischen Monopolisten. Am nächsten Donnerstag ist auf der Sitzung der Staatlichen Kommission zur Regulierung des Elektroenergiemarkte geplant, die Frage der Ausgabe einer Lizenz an dieses Unternehmen zu untersuchen, erzählte einer der Mitspieler auf dem Gasmarkt der Ukraine.

In der neuen Struktur wird fast das gesamte Kollektiv der Geschlossenen Aktiengesellschaft “UkrGas-Energo” (50% gehören “Naftogas Ukrainy” und 50% RosUkrEnergo, bei der “Gasprom” ebenfalls 50% hält). Insgesamt arbeiten in der Gesellschaft 60 Menschen. Doch das neue Unternehmen leiten wir nicht der Chef von “UkrGas-Energo”, Igor Woronin, sondern “ein neuer Mensch, welchen ‘Gasprom’ aus Moskau sendet”.

Bei “Gasprom”, “UkrGas-Energo” und “Naftogas” konnte man gestern nicht präzisieren, wer die Gesellschaft leiten wird. Doch ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ beim russischen Monopolisten erzählte, dass die neue Gesellschaft Anatolij Podmyschalskij leiten wird, der Chef der Leiterung “Gasproms” bei der Arbeit mit den GUS Staaten. Podmyschalskij war in letzter Zeit ein Schlüsselgesprächspartner mit der Ukraine von Seiten des Monopolisten.

Der direkte Zugang “Gasproms” auf den Gasbinnenmarkt der Ukraine war eine der Schlüsselbedingungen bei der Beilegung des Konfliktes zwischen Moskau und Kiew bei der Gaslieferung. Dabei soll “UkrGas-Energo”, über die bislang der Monopolist im Lande tätig war, liquidiert werden. Beide Seiten stimmen Schritt für Schritt weitere Parameter neuer Schemen in den gegenseitigen Beziehungen ab. Morgen sollen bei “Gasprom” Verhandlungen mit der Leitung der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” stattfinden, in deren Verlauf die Seiten planen Zusätze zu der Vereinbarung über die Entwicklung der Beziehungen im Gasbereich vom 12. März zu unterzeichnen. Es ist bereits eine vorläufige Vereinbarung darüber erreicht worden, dass die ukrainische Seite Garantien für die Bezahlung von 55 Mrd. Kubikmeter Gas in 2008 gibt und “Gasprom” stimmt den Bedingungen von “Naftogas” zu.

Wie dem “Kommersant-Ukraine“ ein Informant erzählte, welcher der ukrainischen Delegation nahe steht, wurde als Grundlage für die Zusätze ein Protokoll genommen, welches vom Ministerialkabinett Mitte März bestätigt wurde. In diesem wurden einige für die Ukraine prinzipielle Änderungen im Schema der Gaslieferungen für das Land aufgenommen. “Gasprom Sbyt Ukraina” besitzt das Recht nicht mehr als 7,5 Mrd. Kubikmeter Gas auf dem Binnenmarkt des Landes abzusetzen (in der Variante der Vereinbarung vom 12. März, die von “Gasprom” ausgearbeitet wurde, hieß es noch: “nicht weniger als 7,5 Mrd. Kubikmeter”). Vom 1. April an wird ein direkter Vertrag zwischen “Gasprom Export” und “Naftogas” bei der Lieferung von mittelasiatischem Gas in die Ukraine gelten. Die Abrechnung des Gases, welches im Januar-März verbraucht wurde, wird direkt mit RosUkrEnergo abgewickelt, abzüglich der Abrechnungen mit “UkrGas-Energo”. Gleichzeitig wird RosUkrEnergo gezwungen den Gastransit über die Ukraine vom 1. April an einzustellen. Dabei erkannte Premierministerin Julia Timoschenko den Fakt der Lieferung russischen Gases im Januar-Februar in Höhe von 1,4 Mrd. Kubikmeter an und bestätigte die Absicht für diese Menge den Preis von 314,7$ für tausend Kubikmeter zu bezahlen, jedoch nicht in der Form von Geld, sondern mit Gas aus den unterirdischen Gaslagern.

Im Übrigen drückt eine Reihe von Experten ihre Befürchtung aus, dass es auch dieses Mal nicht gelingt den Konflikt beizulegen. Die Registrierung von “Gasprom Sbyt Ukraina” in Kiew erwarteten Manager des russischen Monopolisten bereits am letzten Donnerstag, doch wurde diese verschoben. Wie der Leiter des Zentrum für Energieforschung, Konstantin Borodin, anmerkt, ist das Problem der Bezahlung von importiertem Gas im Januar-März in Höhe von 2 Mrd. $ nicht gelöst und “Naftogas” setzt die ganze Zeit die Entnahme von Gas fort. Außerdem droht “Naftogas” ein technisches Problem: das Ministerialkabinett vermochte es bislang nicht den Finanzplan der Staatlichen Aktiengesellschaft zu bestätigen. Der Meinung von Experten nach, kann das Unternehmen keine Bankgarantien bei vorliegenden Zahlungsverpflichtungen von mehr als 2 Mrd. $ finden. “Das Gasgeschäft kann man nicht führen, wenn keine Kreditmöglichkeiten bestehen, da das Gas unter Vorauszahlung gekauft wird. Daher ist die momentane Situation geeignet dafür um für “Naftogas” die Möglichkeit der Arbeit auf dem Markt der industriellen Verbraucher zu erschweren.”, sagte früher der Generaldirektor der ungarischen Magyar GT Janosch Petöfi. “Naftogas” erklärte die Absicht die Gaslieferung an Industrieverbraucher wieder aufzunehmen.

Informanten des “Kommersant-Ukraine“ bei “Gasprom” sagen, dass wenn die ukrainische Delegation keine Finanzgarantien für die Bezahlung mitbringt und die Tätigkeit von “Gasprom Sbyt Ukraina” nicht legalisiert, dann wird das alte System des Gasimports mit den Mittlern RosUkrEnergo und “UkrGas-Energo” beibehalten. Doch bei “Naftogas” versichert man, dass es mit “der Finanzierung keine Probleme gibt und wenn es notwendig wird Garantien folgen”.

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 910

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„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

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„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“