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Kolesnikow würde Tymoschenko notfalls zum Rücktritt zwingen

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Bei der Partei der Regionen fordert man, dass Julia Tymoschenko freiwillig zurücktritt.

“Falls sie (Tymoschenko) eine politische Zukunft haben möchte, ist sie verpflichtet freiwillig zurückzutreten. Wenn sie nicht geht, dann wird man sie zum Rücktritt zwingen. Das kann bereits in nächster Zeit geschehen”, sagte der “Regionale” Boris Kolesnikow (stellvertretender Fraktionsvorsitzender) im Interview mit Sehodnja.

Auf die Frage, ob eine Koalition zwischen der Partei der Regionen, dem Block Lytwyn, den Kommunisten und einzelnen Abgeordneten aus dem “Jedynij Zentr” möglich ist, antwortete er:

“Wir möchten, dass die Koalition im Rahmen des geltenden Gesetzes zustande kommt, dass heißt auf der Basis von Fraktionen”.

Gleichzeitig dementierte Kolesnikow die Information darüber, dass die Partei der Regionen bereits Verhandlungen über eine Koalition mit dem Block “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung” führt.

“Nein, führen wir nicht. Doch ich möchte unterstreichen, dass die Koalition einen Antikrisencharakter tragen muss und keinen ideologischen. Daher muss alles beiseite gelegt werden, was uns trennt und unverzüglich an die Bildung einer Regierung gegangen werden, die unser Land aus der Krise zieht”, sagte er.

Auf die Frage, ob er Premier unter Präsident Janukowytsch werden könnte, antwortete Kolesnikow:

“(Erst) nachdem wir (“Schachtar/Schachtjor) die Championsleague gewinnen”.

Auf die Frage, ob die Mitglieder der jetzigen Regierung, darunter Jurij Luzenko, Olexandr Turtschynow oder Julia Tymoschenko, zur strafrechtlichen Verantwortung gezogen werden, antwortet Kolesnikow:

“Hören Sie, ich bin weder Staatsanwalt noch Ermittler. Ich weiß es nicht. Um jemanden zur Verantwortung zu ziehen, muss man Straftaten nachweisen. Also ist es sinnlos dies (hier) zu diskutieren.”

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 266

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