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Regierung Timoschenko geht optimistisch an das Jahr 2009 heran

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Gestern hat die Regierung die makroökonomischen Prognosen für 2009 revidiert. Premierministerin Julia Timoschenko bestand darauf, dass die Wirtschaft der Ukraine unter den Krisenbedingungen um 0,4% wächst und die Inflation auf 9,5% zurückgeht. Wirtschaftsminister Bogdan Danilischin erklärte diesen Optimismus mit der Erwartung der Verbesserung der Situation auf den Weltmärkten und der Erhöhung der Nachfrage nach Metall und ebenfalls mit den Resultaten der systematischen Antikrisenmaßnahmen. Die Annahme dieser schwererfüllbaren Prognose erklärten Experten mit der erwarteten Auswechslung des Personalbestandes des ökonomischen Blockes der Regierung.

Gestern revidierte das Ministerialkabinett die Hauptprognosewerte der ökonomischen und sozialen Entwicklung der Ukraine in 2009. Den Worten des Wirtschaftsministers Bogan Danilischin nach, der neuen Prognose liegt ein optimistisches Szenario der Entwicklung der Wirtschaft zugrunde: das reale Bruttoinlandsprodukt der Ukraine wächst um 0,4% und geht nicht um 5% zurück, wie es die Experten des IWF erwarten; die Inflation beträgt, wie in den Septemberprognosen, 9,5% und der Herstellerpreisindex erhöht sich um 12%. Den Worten des Ministers nach, sind diese berichtigten Prognosen – die Folge der Umsetzung der systematischen Antikrisenmaßnahmen der Regierung. Beim Kabinett berechnete man die Makrowerte, indem man auf eine Verbesserung der Entwicklung der Weltmarktpreise und eine Erhöhung der Nachfrage nach Metall hofft. Von welchen Krisenmaßnahmen die Rede geht, weigerte sich Danilischin gestern dem “Kommersant-Ukraine“ zu erzählen. Der Finanzminister Wiktor Pinsenyk antwortete auf die Anrufe des “Kommersant-Ukraine“ nicht. Der Leiter des Dienstes der Gewährleistung der Verbindung mit der Werchowna Rada und dem Kabinett beim Präsidialamt, Jan Bernjasjuk, der bei der Kabinettssitzung anwesend war, kommentierte dem “Kommersant-Ukraine“ ebenfalls die Annahme der Makroprognosen nicht.

Eine negative Bewertung der Makroprognosen gab der Leiter des Hauptdienstes für sozioökonomische Entwicklungen beim Präsidialamt, Roman Shukowskij, der erklärte, dass die Regierung ein Einnahmenwachstum beim Haushalt auf 86 Mrd. Hrywnja (ca. 7,16 Mrd. €), die Höhe des Fonds aus Arbeitslöhnen auf 330 Mrd. Hrywnja (ca. 27,5 Mrd. €) und einen Hrywnjakurs bei 7,5 Hrywnja/$ einplant. Seiner Meinung nach, wird, wenn das Budget die traditionelle soziale Ausrichtung hat, der Einfluss der Krise sich nur verstärken und die Ausgabeposten werden nicht finanziert werden können. “Bereits im Dezember, den laufenden Daten nach, erfüllt der Zoll 50% der Einnahmen des Planes und die Steuerbehörde 3%”, konstatierte Shukowskij. “Falls das Sozialbudget in die Rada eingereicht wird, dann wird dieses davon zeugen, dass die Absicht existiert diese Ausgaben über Emissionen (von Staatsanleihen) zu finanzieren. Und falls dieses angenommen wird, werden wir dem Präsidenten empfehlen dieses nicht zu unterzeichnen”.

Der Meinung von Experten nach, stellt das Auftauchen dieser Makroprognose einen Versuch dar, keine Punkte in den Augen der potentiellen Wähler zu verlieren. “Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Gerüchte über einen Rücktritt des ökonomischen Blockes in der Regierung sich bestätigen: sie sitzen bereits auf gepackten Koffern und ihr Planungshorizont sind die nächsten paar Monate”, sagt der Analyst des Büros für ökonomische und soziale Forschungen, Wladislaw Komarow. Sogar auf ein kleines Wachstum zu hoffen ist dumm. Woher kommt der Verbrauch, wenn die Bevölkerung in einem Moment verarmt, die Kreditvergabe und der Investitionszufluss in Unternehmen aufhören”.

Dabei können sich die Experten nicht an eine Antikriseentscheidung der Regierung erinnern, die ihr einen Anlass für wenigstens ein kleines Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gegeben hätte. “Sogar bei einer Stabilisierung der Situation braucht man kein Wachstum zu erwarten, dann man nicht vergessen darf, dass wir eine der energieintensivsten Produktionen haben und es China gibt, das sogar aktiver wird”, denkt die Generaldirektorin des Institutes für Budget und sozioökonomische Forschungen, Irina Schtscherbina.

Daher, ein BIP-Wachstum erwartend, stimmt das Kabinett den Zoll und die Steuerbehörde von Anfang an auf hohe Pläne bei den Steuereinnahmen ein und die Steuerleute werden, entsprechend, Druck auf die Unternehmen ausüben, ist sich der Direktor der ökonomischen Abteilung des Rasumkowzentrums, Wassilij Jurtschischin, sicher. Dieser Optimismus kann, der Meinung der Ökonomen nach, zu einem Defizit an Mitteln für die Wahrung der Sozialposten bereits im I. Quartal führen. Jurtschischin vermutet, dass auf Rechnung einer höheren Inflation die fehlenden Einnahmen aus dem Rückgang des realen BIPs kompensiert werden.

Natalja Neprjachina

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 677

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“