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Sawik Schuster kündigt bei "Inter", da angeblich von Seiten des Präsidialamts Druck ausgeübt wird

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In Journalistenkreisen ging das Gerücht um, dass Sawik Schuster mit seiner Talkshow “Swoboda Sawika Schustera” vom Kanal “Inter” weggeht. Indirekt wurde der Abgang von Wladimir Dolin, dem Chefredakteur von “Swoboda …”, bestätigt. “Beim Sender arbeitete Sawik als Angestellter und jetzt kündigt er und gründet sein eigenes Produktionsstudio ‘Sawik Schuster Studios’. Denken Sie selbst nach, ob er da bleibt und dort arbeitet oder nicht.” Dolin fing nicht an zu konkretisieren, ob danach “Swoboda” bei einem anderen Sender gezeigt wird. “Unser Studio stellt ein Produkt her und verkaufen werden wir dies dem Sender, der die besten Bedingungen bietet.”, antwortete der Chefredakteur.

Übrigens, unter der Bedingung der Anonymität, erzählte ein anderer Mitarbeiter der “Sawik Schuster Studios” detailliert von den weiteren Plänen Sawik Schusters. Seinen Worten nach, wird eine politische Talkshow ähnlich “Swoboda” mit Schuster als Moderator höchstwahrscheinlich beim Fernsehsender “Ukraina” herausgebracht werden. “Der Vertrag mit der TRK ‘Ukraina’ ist bislang nicht unterzeichnet, doch das Projekt ist bereits fertig. Dabei betrifft dies nicht nur “Swoboda …”, sondern noch ein weiteres Projekt, welches Sawik für diesen Kanal machen wird.”, sagt der Informant.

Die Information wurde bei “Ukraina” weder bestätigt noch dementiert. “In der neuen Telesaison, die im Herbst beginnt, werden neue Sendungen und neue Moderatoren beim Sender auftauchen. Wir führen gerade Verhandlungen, sowohl mit Produktionsstudios als auch mit bekannten Fernsehmoderatoren, doch konkretisieren, mit wem genau, werde ich dies nicht.”, sagte die Pressesprecherin von “Ukraina”, Anna Ostaptschuk.

Bei “Inter” wird der Weggang von Schuster nicht dementiert. “Sawik befindet sich gerade im Urlaub. Die Möglichkeit seines Weggangs vom Fernsehsender ‘Inter’ kommentieren wir bislang nicht.”, teilte Irina Pawlyk mit, die Leiterin des Pressedienstes des Senders. Nebenbei bemerkt, den Angaben in der Presse nach, betrug das Gehalt von Schuster bei “Inter” 50.000 Dollar im Monat.

Ebenfalls, nach einigen Angaben, führte Schuster Verhandlungen mit dem Besitzer des “Pjatyj Kanal”, Pjotr Poroschenko, doch sich konnten sich auf nichts einigen (einigen Informanten nach, schlug Poroschenko Schuster vor Generalproducer des Senders zu werden, doch dieser verzichtete; nach anderen Angaben, diskutieren sie die Vorbereitung neuer Programme, doch nicht politischer Art).

Wegen Shwanija?

Den Angaben eines Informanten bei den “Sawik Schuster Studios” nach, war der Hauptgrund der Kündigung Schusters bei “Inter” dessen Konflikt mit der Leitung des Fernsehsenders. Diese versuchte angeblich die Politik bei “Swoboda” zu kontrollieren. “Auf ‘Inter’ übte das Präsidialamt Druck aus, aufgrund der Themen des Programms und aufgrund dessen wen man für die Sendung einladen kann und wen nicht. Beispielsweise, Michail Brodskij, Dawid Shwanija und der Berater der Premierin Oleg Medwedjew wurden zu Persona non grata bei der Sendung. Sawik hat die Entscheidung zu gehen bereits vor langer Zeit getroffen und die Situation mit Shwanija, der nicht ins Studio eingeladen werden durfte, wurde bloß zum letzten Tropfen.”, erzählte der Informant.

Die Leitung von “Inter” weigerte sich die Situation zu kommentieren.

Quelle: Segodnya

Swoboda Sawika Schustera

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 520

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