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Schwedische Firmen werden Müllverwertungsanlagen in der Ukraine errichten

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Die schwedischen Unternehmen EcoEnergy und BiogasProm versprachen gestern 700 Mio. € in den Bau von Müllverwertungsanlagen in neun Städten der Ukraine zu investieren. Sie planen die Investitionen mit Hilfe der Verarbeitung von Abfällen zu Biogas, Wärme- und Elektroenergie reinzuholen. Jedoch legten die Unternehmen keine Garantien des Vorhandenseins der 700 Mio. € vor, dabei versprechend, weitere drei Investoren in Schweden zu finden. Marktteilnehmer schließen nicht aus, dass die ausländischen Subunternehmer beabsichtigen die Anlagen auf Rechnung von Mitteln, welche die Ukraine aus dem Verkauf von CO~2 Quoten erhält, zu errichten.

Gestern unterzeichneten die Unternehmen EcoEnergy Scandinavia AB und BiogasProm AB mit den Bürgermeistern von neun ukrainischen Städten ein Memorandum zur Zusammenarbeit im Bereich der Verarbeitung von Haushaltsabfällen, obgleich anfänglich zur Unterzeichnung des Abkommens 14 Bürgermeister eingeladen wurden. Die Investoren versprachen in diesem Jahr mit dem Bau müllverarbeitender Fabriken in Donezk und Charkow zu beginnen, teilte der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden von EcoEnergy Jorden Anderson mit. Ferner könnten solche Fabriken in Butscha, Wladimir-Wolynskij, Konotop, Luzk, Mirgorod, Schostka, Nowograd-Wolynskij, Nowaja Kachowka und Starkonstantinow errichtet werden. Die versprochenen Investitionen betragen 700 Mio. €. Das Projekt soll sich dank der Zweitverwertung von Glas und Papier, der Produktion von Biogas, Wärmeenergie und Elektroenergie aus Abfällen rentieren. Ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ beim Ministerium für Fragen der kommunalen Wohnungswirtschaft erzählte, dass das Ministerkabinett sich für Empfehlungen zur Arbeit mit den schwedischen Investoren nicht an sie gewandt hat. “Ich denke, die schwedischen Unternehmen werden Verbrennungsanlagen bauen und nutzen, wo Energie aus Müll hergestellt wird. Ihre Einkünfte werden sie auf Kosten der Investitionskomponente erhalten, die den kürzlich gutgeheißenen Tarifen für kommunale Dienstleistungen zu Grund liegen”, konkretisierte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“.

Das Unternehmen BiogasProm AB wurde erst im Jahre 2008 gegründet. Deren offizielle Webpräsenz befindet sich seit Februar, wo das Unternehmen erstmals ein Interesse an der Ukraine zeigte, im Zustand der Ausarbeitung. Der Direktor der BiogasProm AB, Valentin Makogon, antwortete gestern nicht auf die E-Mail des “Kommersant-Ukraine“. Der zweite Partner – EcoEnergy – arbeitet bereits länger. Das Unternehmen wurde im Jahre 1995 gegründet und später von dem schwedischen Privatfonds für Direktinvestitionen GKL Growth Capital aufgekauft. In der Zeit ihrer Existenz hat EcoEnergy 11 Fabriken zur Herstellung von Biotreibstoffen errichtet.

Auf der Seite des Wagniskapitalfonds wird angegeben, dass EcoEnergy Fabriken kleinerer Kapazität projektiert und errichtet. Das Unternehmen ist auf Lieferungen von schlüsselfertiger Ausrüstung und Technologie zur Verarbeitung von Abfällen für Wärmeenergie spezialisiert. “Wir planen in der zweiten Hälfte dieses Jahres mit dem Bauer zweier Fabriken mit einer Verarbeitungskapazität von 400.000 t und 500.000 t Müll zu beginnen”, sagte dem “Kommersant-Ukraine“, Jorden Anderson. “Wir führen Verhandlungen mit anderen schwedischen Unternehmen, die qualifizierte Arbeiter, Baumaterialien und Ausrüstung stellen können”, Anderson konnte dem “Kommersant-Ukraine“ nicht erklären, wo EcoEnergy die für den Bau notwendigen 700 Mio. € finden wird, doch sagte er, dass das Unternehmen noch drei weitere Investoren hinzuziehen wird.

Im Mai hatte das Ministerkabinett über die Absicht informiert, Verträge zum Verkauf von Abgasquoten über 150 Mio. t Treibhausgasen mit der Schweiz und Neuseeland zu unterzeichnen. Die angeworbenen Mittel sollten in den Bau von Müllverarbeitungsanlagen in der Ukraine fließen (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 26. Mai). “Möglich ist, dass die Mittel, welche aus den Verträgen zum Verkauf dieser Quoten erlöst werden, für den Kauf von Ausrüstungen, die für die Errichtung von Unternehmen zur Verarbeitung von Abfällen benötigt werden, eben von diesen schwedischen Unternehmen verwendet werden”, sagt der Generaldirektor von “AMTechnologies-Ukraina” (Lieferant von Ausrüstung für die Nutzung und Verarbeitung von Abfällen), Wadim Charitonow. “Unser Unternehmen wollte sich ebenfalls an Bauprojekten für Müllverarbeitungsanlagen beteiligen. Doch das Kabinett lädt ukrainische Unternehmen selten zur Zusammenarbeit ein, es vorziehend Ausländern alle Bedingungen für die Arbeit zu schaffen”, sagte der Direktor der “Spezkomuntech”, Witalij Balaschow.

Marija Zaturjan

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 642

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“