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Timoschenko droht Achmetow

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Dem Korrespondent Nr.34 vom 08. September 2007 ist der folgende Beitrag Julia Timoschenkos zu entnehmen.

Die durch Rinat Achmetow in ungerechter Weise privatisierten Unternehmen müssen in Staatseigentum zurückgeführt werden. Sogar wenn es dem Image der Ukraine und meinem persönlich schaden sollte.

Vor kurzem drohte Rinat Achmetow damit schlaue amerikanische
Spezialisten anzuheuern und für die Ukraine einen Entwicklungsplan für die nächsten 20 – 30 Jahre auszuarbeiten. Vom Vorhaben her (ich habe es selbst im Internet gelesen), sollte dies nicht weniger als ein “Marshallplan für die Ukraine” werden. Doch entweder sind dort hinter dem Ozean die Marshalls ausgegangen oder noch etwas schlimmeres ist eingetreten, ich weiß es nicht. Nur im Endeffekt wurde uns anstatt eines Marshallplans wie gewöhnlich ein “Plan eines Professors” untergeschoben.

Ich analysiere die etappenweise Ausführung des “Marshallplans” von Achmetow und ich überzeuge mich davon, dass ihn, wahrscheinlich, einheimische Spezialisten geschrieben haben (Marschälle oder Generale der System Capital Management – Holding), soweit keinem durchschnittlichen Manafort (Paul Manafort amerikanischer Berater der Partei der Regionen A.d.Ü.) in seinem amerikanischen Kopf niemals als ersten Punkt eines Planes die Aufgabe einfallen würde “dem Staat Dneproenergo abzunehmen”.

Die Geschichte der Machenschaften um Dneproenergo – 40% der Aktien kontrolliert gerade Achmetow, entspricht dem klassischen Schema, wo nicht nur einmal dem Staat Eigentum entwendet wurde. Zuerst wird das Unternehmen in den Bankrott geführt, danach taucht ein “guter” Kreditgeber auf (bei dem erwähnten Vorfall das Unternehmen Rinat Achmetows), welcher dann später dieses leckere, strategische Objekt erhält. Und jetzt entscheidet Achmetow, zu welchem Preis die Kilowattstunde Elektroenergie der Bevölkerung geliefert wird. Je schneller die Zähler sich drehen, um so schneller verbessert sich das Leben des Regionalen, welcher den größten Energieerzeuger im Osten des Landes kontrolliert.

Der reelle Wert für Dneproenergo, nach Expertenprognosen, ist 10 Mrd. Hrywnja (ca. 1,45 Mrd. Euro). Es sieht so aus, dass Rinat Achmetow, anerkannt als reichster Mensch der Ukraine, sich ernsthaft anschickt seine Position im weltweiten Rating zu verbessern.

Allgemein charakterisiert die Privatisierung von Dneproenergo hell die Handlungen der Mannschaft die unter dem Namen “Janukowitsch und Partner” firmiert. Offensichtlich hat das Forbes Journal nicht umsonst geschrieben, dass während der Zeit der Regierung Janukowitsch, die regierungsnahen Wirtschaftskreise ihre Umsätze um 17 Mrd. Dollar erhöht haben. Wenigstens ist jetzt verständlich, bei wem sich eine “Verbesserung des Lebens bereits heute” (Wahlslogan der Partei der Regionen) eingestellt hat.

Übrigens, Experten warnen davor, dass sich die Geschichte mit Dneproenergo wiederholen kann, nur der Name des Energieunternehmens wird ein anderer – Zentrenergo. Bei diesem Unternehmen, so zeigt es sich, existiert ebenso eine hohe Verschuldung. Nach den Wahlen könnte alle Elektroenergie in die Hände von Achmetow gelangen. In Wohltätigkeit beim Verkauf von Elektroenergie an die Bevölkerung wird er sich sicher nicht
betätigen.

Diese Menschen sind harte Pragmatiker. Sie verstehen, dass sie die letzten Tage und Wochen an der Macht sind. Sie haben erkannt, dass die Regierung Janukowitsch verurteilt ist, so wie das städtische Haus von Wasisualij Lochankin (literarische Figur im Roman “Das goldene Kalb” von Ilf und Petrow A.d.Ü.). Daher versuchen sie alles zu rauben, was nicht niet- und nagelfest ist. Ihr wirkliches Programm ist, mehr an sich zu reißen und soweit wie möglich davon zu rennen.

Für Achmetow Dneproenergo, Walja Semenjuk reichen für eine sichere und gemütliche Rente 1% von UkrTelekom, welche sie bereits seit einem Jahr hartnäckig zu verkaufen sucht, eine würdige Verkäuferin von turkmenischen Zuckermelonen auf dem Bessarabischen Markt (teuerster Markt in Kiew A.d.Ü.). Wiktor Fjodorowitsch (Janukowitsch) gefällt die staatliche Residenz Meshigorje – im selben Moment versucht er diese in die Bilanzen der staatlichen Firma NAK “Nedra Ukraine” mit dem Ziel einer weiteren Privatisierung zu übertragen, im übrigen gemeinsam mit den Überresten des gleichnamigen Klosters.

Rinat, wenn Sie die heimatliche Energie und alles was damit verbunden ist so erregt, wieso möchten Sie dann nicht z.B. das Tschernobyler Atomkraftwerk erwerben? Zugleich kann man dort übrigens auch die Datsche des Premiers errichten. Der Residenz Wiktor Janukowitschs eine Hülle. Oder ein Sarkophag. Klingt nicht schlecht? Dazu ist die Gegend wundervoll, keine Nachbarn, die Karauschen, so sagt man, kommen dort in Walhaigröße vor und Erdbeeren in der Größe von Melonen. Was halten Sie von diesem Vorschlag?

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Sie erinnern sich daran, wie auf mir herumgehackt wurde für die so genannte Reprivatisierung. Sogar heute wird noch gesagt: “Bei Gott – sprich nicht davon, erinnere nicht daran, deute nicht an.” Es sagt, dass wird das Ende deiner internationalen Reputation. Aber, ich, wissen Sie, denke folgendes: dieses Image Image ist seines (Achmetows). Alles, was frech dem Staat gestohlen wurde, soll dem Staat zurückgegeben werden!

Eine andere Politik erkenne ich nicht an. Wenn es jemandem nicht gefällt, kann er sich ja bei der UNO beschweren.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 788

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„Ich habe mal sie Einreise in die UA (aus Polen), am Grenzübergang Uhryniw gemacht. Inzwischen 3 Mal am Freitagabend 21 Uhr MEZ. Nur zwei bis drei PKW, was schon gut ist. Aber der Hit ist, dort gibt es...“

„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


“

„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


“

„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“