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Die Verschuldung der Schwarzmeerflotte-Unternehmen bildet die Hälfte der Gesamtverschuldung in Sewastopol

Die Schulden der Schwarzmeerflotte-Unternehmen der Russischen Föderation gegenüber der Hauptverwaltung des Rentenfonds in Sewastopol bilden schon die Hälfte der Gesamtverschuldung der Stadt.

Wie ein Korrespondent der UNIAN berichtete, meldete dies heute der Vorsitzende der staatlichen Sewastopoler Stadtverwaltung Sergij Kunizyn auf der Sitzung der Verwaltung.

„Die Bauverwaltung (die Bauverwaltung der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation, die schon seit dem letzten Jahr das Unternehmen mit der höchsten Verschuldung gegenüber dem Rentenfonds der Ukraine ist – UNIAN) kann überhaupt geschlossen werden, wir haben Informationen, dass zum Ende April das Unternehmen liquidiert wird, werden dann die Schulden bleiben?“, – sagte S. Kunizyn.

Außerdem teilte er mit, dass die Schulden der Bauverwaltung und des 13-ten Werks der Schwarzmeerflotte bei den Gehältern über 7 Millionen Hrywnja (ca. 636 Mio. €) betragen.

„Es geht nicht mehr um Politik, das sind unsere Leute, aus Sewastopol, deren Familien, deren Wohlstand. Das ist unser größter Schmerz. Die Situation, wenn das so ausgedrückt werden kann, bleibt nicht mehr in Rahmen, und wir müssen alle Hebel betätigen“, – betonte S. Kunizyn.

Die Vorsitzende der Hauptverwaltung des Rentenfonds der Ukraine in Sewastopol Tetjana Krawzowa teilte außerdem mit, dass die Verschuldungssituation der Bauverwaltung und einer Reihe anderer Unternehmen der russischen Schwarzmeerflotte sich nicht geändert hat.

Ihren Worten nach, „beschäftigen sich mit diesem Problem in der Ukraine mittlerweile schon zwei Ministerien – der Arbeit und der sozialen Politik und Ministerium der Auslandsangelegenheiten“.

„Die Bauverwaltung der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation schuldet dem Rentenfonds 4 Millionen Hrywnja (ca. 363 Mio. €), darüber hinaus gibt es Verschuldungen des 13-ten Werks. Wir haben schon Telegramme gesendet, Kiew und Moskau kommunizieren, aber niemand zahlt die Schulden zurück“, – sagte T. Krawzowa.

Quelle: UNIAN

Übersetzerin:   Iryna Mosina — Wörter: 272

Iryna Mosina stammt aus Mykolajiw erwarb einen Bachelor in Philologie an der Ukrainischen Staatlichen Petro-Mohyla-Universität in Mykolajiw, studiert momentan an der Universität Stuttgart technisch orientierte Betriebswirtschaft und trägt von Zeit zu Zeit zu den Ukraine-Nachrichten bei.

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Leserkommentare

kauschat in Unser Sudetenland

«Interessanter Vergleich: tatsächlich so einige Parallelen. Noch hat "der Westen" nicht die Annektion auch offiziell akzeptiert....»

Wolfgang Krause in Wir müssen hier leben

«Verglichen mit anderen Kommentaren ist dieser erfreulicherweise so geschrieben das er den Versuch wagt unterschiedliche Meinungen...»

Густаво Фан Хоовен in Wir müssen hier leben

«Zunächst vermittelt der Artikel den Eindruck einer neutralen Zustandsbeschreibung. Die Bezeichnungen "pro-sowjetisch" und...»

«Ich finde den Kommentar des Übersetzers nicht ganz glücklich, da er dazu einlädt, Dinge zu "vereinfachen". Ob die Antwort...»

«Würden sich die Menschen der Ukraine doch auf die Machnobewegung besinnen, die ganze Welt könnte Hoffnung schöpfen. Der...»

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

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