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Tomasz Konicz: Ukrainischer Bezirk will 1943 formierte SS-Division »Galizien« offiziell rehabilitieren

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Der ukrainische Geschichtsrevisionismus treibt immer abscheulichere Blüten. Der Rat des westukrainischen Bezirks Ternopil wandte sich am vergangenen Dienstag an den ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko mit offiziellen Antrag, die hauptsächlich aus ukrainischen Faschisten ab dem Juli 1943 formierte SS-Division »Galizien« zu rehabilitieren. Ab 1944 war diese faschistische Militäreinheit aktiv an deutschen Vernichtungsaktionen in Polen, der Ukraine, Belorußland, der Slowakei und Jugoslawien beteiligt, wo sie zahlreiche Massaker beging.

Die von der neofaschistischen Partei »Swoboda« getragene Initiative zielt darauf ab, die ukrainischen SS-Männer als »Kämpfer um die Freiheit der Ukraine« anzuerkennen, was gleichbedeutend mit der Anerkennung eines Veteranenstatus wäre. Die faschistischen Kräfte in der westlichen Ukraine fühlen sich gerade im Aufwind, konnte doch »Swoboda« am 15. März bei vorgezogenen Regionalwahlen in der Region Ternopil überraschend einen Erdrutschsieg verzeichnen und 35 Prozent aller Wählerstimmen auf sich vereinigen. Der Anführer dieser Gruppierung, Oleh Tjahnibok, ist ein alter Bekannter Juschtschenkos, da er bis 2004 in der Präsidentenpartei »Unsere Ukraine« tätig war und erst nach massiver antisemitischer Hetze aus dieser ausgeschlossen wurde.

Im westukrainischen Lwiw ging die nationalistische Stadtverwaltung Mitte April dazu über, die ukrainischen Kollaborateure Nazideutschlands auf Plakaten zu ehren, auf denen der SS-Division Galizien unterstellt wurde, die Ukraine „verteidigt“ zu haben. Bereits am 5. März hatten die Stadtoberen ein Denkmal für den Nazi-Kollaborateur und Führer der »Ukrainischen Aufstandsarmee« (UPA), Roman Schuchewitsch, aufstellen lassen, der im Juli 1941 an der Spitze des Kollaborateursbataillons »Nachtigall« das bestialische Pogrom an der jüdischen Bevölkerung Lwiws in Kooperation mit Wehrmachtseinheiten organisiert hatte. Im Oktober 2007 wurde Schuchewitsch auf Erlaß Juschtschenkos der Titel eines »Helden der Ukraine« zuerkannt. Die Chancen stehen somit nicht schlecht, daß auch die SS-Männer der Division »Galizien« von Juschtschenko als »Kämpfer um die Freiheit der Ukraine« anerkannt werden.

Im Antifaschismus hat der ukrainische Präsident unterdessen ein neues Feindbild gefunden. Nachdem sich am 17. April mehrere Antifaschisten in Odessa erfolgreich gegen einen Überfall zahlenmäßig weit überlegener Neonazis zu Wehr setzten konnten, in dessen Verlauf ein Angreifer ums Leben kam, wies Juschtschenko den ukrainischen Geheimdienst SBU an, verstärkt gegen antifaschistische Strukturen vorzugehen. Die ukrainische Presse ignoriert bei ihrer Berichterstattung hartnäckig die Notwehrsituation der angegriffenen Antifas und spricht von »pro-russischen Militanten«, die einen »Aktivisten einer patriotischen Zivilorganisation« ermordet hätten. Folglich soll der SBU laut Juschtschenko die »extremistischen antifaschistischen Organisationen« auf etwaige Koordinierung mit »ausländischen, antiukrainischen« Kräften beleuchten.

Viele politische Kräfte in der Ukraine stellen sich diesem geschichtsrevisionistischen und neofaschistischen Kesseltreiben entgegen. Der ukrainische Parlamentspräsident Wladimir Litwin hat sich gegen die Politik von Präsident Viktor Juschtschenko zur Rehabilitierung der Veteranen der UPA gewandt. In einem offenen Brief appellierten Vertreter etlicher zivilgesellschaftlicher Organisationen an den Generalsekretär der Vereinigten Nationen und den ukrainischen Staatschef, die Stadtverwaltung Lwiws wegen ihrer geschichtsrevisionistischen Umtriebe zu verurteilen und zu bestrafen. Die Initiatoren des Schreibens erinnern daran, daß die ukrainischen Nazikollaborateure der SS-Division »Galizien« bei ihrer Vereidigung dem »deutschen Führer Adolf Hitler« ewige Treue geschworen haben.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 477

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“