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Julia Timoschenko und Wiktor Juschtschenko besuchten die Oblast Tscherniwzi

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Präsident Wiktor Juschtschenko und Premierministerin Julia Timoschenko verbrachten den gestrigen Tag in der Tscherniwzer Oblast, sich dabei mit den vom Hochwasser betroffenen Einwohnern der Bukowina austauschend. Der Präsident widmete seine Zeit Besuchen der Ortschaften und die Premierin konzentrierte sich auf die Arbeit in Tscherniwzi. Am Abend trafen sich die Spitzenpolitiker des Staates mit der Leitung der betroffenen Oblaste.

Dass Wiktor Juschtschenko beabsichtigt Tscherniwzi zu besuchen und an der Konferenz des operativen Stabes zur Überwindung der Folgen des Hochwassers teilzunehmen, wurde Ende letzter Woche bekannt, obgleich das Präsidialamt diese Information offiziell erst gestern morgen bestätigte. Julia Timoschenko informierte ebenfalls vorher über ihre Teilnahme an dieser Konferenz. Derweil entschied sich der Pressedienst den Familiennamen der Premierin in diesem Kontext nicht zu erwähnen, lediglich mitteilend, dass Juschtschenko sich in Tscherniwzi “mit Ministern und Gouverneuren” trifft.

Die Reise in der Bukowina begann Wiktor Juschtschenko in der Gebietshauptstadt; vor seiner Ankunft wurde die Zeremonie der Verschickung von Kindern zur Erholung auf die Krim organisiert. Und damit das Ereignis größer wirkt, wurden auf den Theaterplatz in Tscherniwzi auch Schüler aus der Oblast gebracht.

“Dass, was hier vor sich ging, erscheint als die größte Notlage nach Tschernobyl, welche unser Volk heimgesucht hat […] Und Ihr musstet innerhalb von wenigen erwachsen werden.”, teilte den Juschtschenko den versammelten Kindern mit. In seiner Rede kommentierte er ebenfalls den Preisanstieg für Produkte des täglichen Bedarfs und von Baumaterialien, versprechend “augenblicklich zu reagieren”, wenn es Zeugnisse für das Auftauchen von Spekulanten gibt.

Seinen Auftritt beendend, begab sich Juschtschenko in den Wyshnizkij Rajon. Das Staatsoberhaupt besuchte zweimal den Bereich der Naturkatastrophe, wobei er in sechs Oblaste gelangte, am 27. Juli und am 3. August (ohne Presse) und die Premierin bereiste die Oblaste in der ganzen Woche und jedes Mal in Begleitung von Pressevertretern. Gestern begann das Präsidialamt das Versäumte nachzuholen. Die Oblastverwaltung von Tscherniwzi brachte Journalisten nach Wyshnizja, doch das Sahnehäubchen des Arbeitsbesuches des Staatsoberhauptes wurde die feierliche Grundsteinlegung eines neuen Hauses in der Ortschaft “Tschernogusy.

Das Fundament des Gebäudes wurde auf höchstem staatlichen Niveau gegossen. Juschtschenko leitete den Prozess und nahm sogar an der Verteilung des Betons teil. Am Steuer des Betonmischers, der den Beton zum Bauplatz brachte, befand sich der Verteidigungsminister Jurij Jechanurow. “Nichts ungewöhnliches, der Minister ist vom Beruf her Bauarbeiter.”, erklärten den Journalisten die begleitenden Mitarbeiter des Pressedienstes.

“Heute stelle ich der Regierung eine konkrete Aufgabe: ein regionales Programm auszuarbeiten, welches den Kampf mit Wasserkatastrophen gewährleistet, Wasseranlagen zu planen, mit deren Bau beginnen und eine vorzeitige Finanzierung des Ganzen.”, erklärte Juschtschenko, den Bauplatz verlassend, den Journalisten. Seinen Worten nach, ist der Hauptgrund für das Hochwasser das illegale Abholzen des Waldes, welches lange Zeit “unter den Fittichen der Oblastleitung” von statten ging.

Zur gleichen Zeit als Wiktor Juschtschenko sein Baufähigkeiten vervollständigte, unterhielt sich Julia Timoschenko mit Betroffenen. Die Premierministerin, welche sich bereits einige Male vor Fernsehkameras mit Einwohnern überschwemmter Ortschaften traf, entschied gestern die Form der Arbeit zu ändern. Timoschenko fuhr auf den Kalinowskij Markt, den größten Handelsplatz von Tscherniwzi, welcher faktisch vollständig während des Hochwassers überschwemmt wurde. Die Premierin trat vor Unternehmern auf, versprechend, dass viele von ihnen Kompensationen für die vernichteten Waren erhalten, wofür die Handel- und Industriekammer spezielle Bescheinigungen über die Höhe der materiellen Verluste ausstellen wird. Die Händler waren begeistert, doch Julia Timoschenko beeilte sich gleich sie zu verärgern/ihnen Kummer zu bereiten. Ihren Worten nach, erhalten diejenigen Kompensationen, welche ihre Waren versichert haben.

“Warum zahlt man Leuten, denen das Haus untergegangen ist Geld und uns nicht?”, erregte sich die Leiterin der gesellschaftlichen Organisation “Kalinka” Olga Tschorna. “Man hält uns erneut zum Narren!”

“Da die Verluste auf dem Kalinowsker Markt, nach den konservativsten Schätzungen, 4 Mrd. Hrywnja (ca. 533 Mio. €) betragen. Doch der Staat hat dieses Geld nicht.”, erklärte die Premierin kategorisch.

Am Abend führten Wiktor Juschtschenko und Julia Timoschenko, wie geplant war, gemeinsam die Konferenz des operativen Stabes, wo versprochen wurde alles Mögliche für die Beseitigung der Folgen der Naturkatastrophe zu tun.

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Quelle: Kommersant-Ukraine

Fotos dazu gibt es beim Korrespondent

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 678

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„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“

„Gestern 6 Stunden warten vor der Grenze Richtung Polen in Krakowez mit dem Kleinbus. Abfertigung ging dann schnell da auch Passagiere mit EU-Pass dabei waren“