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Regierung bereitet weitere Privatisierungen vor

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Am Freitag hat Präsident Wiktor Janukowitsch den Verkauf der größten Staatsaktiva freigegeben, der bislang in Verbindung mit der Krise aufgeschoben wurde. Gründe dafür gibt es zwei: die Verbesserung der Weltkonjunktur und die Notwendigkeit den Staatshaushalt aufzufüllen. In der Regierung verspricht man die Durchführung offener und transparenter Wettbewerbe. Doch Experten bezeichnen diese Erklärungen als unglaubwürdig.

Präsident Wiktor Janukowitsch unterschrieb am Freitag einen Ukas über die Inkraftsetzung des Beschlusses des „Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung“ (RNSV) „Über die Situation im Bereich der Privatisierung von Staatseigentum“. Derart hob er das Verbot über die Privatisierung der größten Staatsaktiva auf: des Odessaer Hafenwerks, des Kriwoj Roger Bergbau- und Aufbereitungskombinates, von „Turboatom“, von „Dneproenergo“, „Zentrenergo“, „Sapadenergo“ und „Donbassenergo“. Ihr Verkauf wurde im Mai 2008 durch einen Ukas von Präsident Wiktor Juschtschenko verboten.

Beim RNSV meint man, dass es jetzt alle Voraussetzungen für die Durchführung einer erfolgreichen Privatisierung in Verbindung mit der Wiederbelebung der weltweiten Finanzmärkte gibt. Der Präsident hat ebenfalls die Verordnung des RNSV in Kraft gesetzt, die beim Verkauf der Objekte eine vorherige Präsentation (Road Show) vorschreiben. Der Verkauf der Aktiva ist für die Erfüllung des Haushaltsplanes für die Jahre 2010 und 2011 im Bereich der Einnahmen aus Privatisierungen notwendig. Beim Pressedienst des Kabinetts und des Fonds für Staatseigentum verzichtete man auf Kommentare.

Den Worten eines hochgestellten Informanten des „Kommersant-Ukraine“ beim Kabinett nach findet die Privatisierung der Objekte in den Jahren 2011-2012 statt. „In diesem Jahr schaffen wir bereits nichts mehr zu verkaufen“, erläuterte ein Gesprächspartner dem „Kommersant-Ukraine“. Er betonte, dass die Hauptanforderung an den Fonds für Staatseigentum von Seiten des Präsidenten und des RNSV die Gewährleistung einer transparenten Privatisierung und die Durchführung offener Wettbewerbe ist. Der Gesprächspartner des „Kommersant-Ukraine“ informierte darüber, dass man im nächsten Jahr aus den Privatisierungen 1,5 Mrd. Dollar einzunehmen plant. Vorher hatte der Finanzminister Fjodor Jaroschenko mitgeteilt, dass die Einnahmen aus den Privatisierungen 2011 10 Mrd. Hrywnja (1,3 Mrd. Dollar) betragen sollen.

Der Fonds für Staatseigentum hatte bereits versucht das Odessaer Hafenwerk im September letzten Jahres zu verkaufen, doch hob er die Ergebnisse des Wettbewerbes auf, die Teilnehmer der Absprache verdächtigend. Gestern teilte man beim Pressedienst von „Sibur“ – einem der Hauptanwärter auf die Aktiva – mit, dass man bislang nicht sicher ist, ob man am neuen Wettbewerb teilnimmt. „Beim letzten Mal wurde das Unternehmen verkauft und danach wurden die Ergebnisse des Verkaufs gesetzwidrig aufgehoben. Daher wird jetzt kaum jemand das Aktiv kaufen“, sagte ein Gesprächspartner des „Kommersant-Ukraine“ beim Unternehmen „Nortima“ (gehört zur „Privat“ Gruppe und hatte im Verlauf des letzten Handels den Höchstpreis geboten). Beim „Energetitscheskij Standart“, wo man die Absicht der Teilnahme an der Privatisierung von „Turboatom“ verkündete, kommentierte man das Interesse am Aktiv nicht. Der Pressedienst von „Metalloinvest“ (erhebt Anspruch auf den Kauf des Kriwoj Roger Bergbau- und Anreicherungskombinat) gelangt es nicht Kommentare einzuholen. Auf Kommentare verzichtete man auch bei „ArcelorMittal Kriwoj Rog“.

Der Generaldirektor von Concorde Capital, Igor Masepa, meint, dass die Regierung die richtige Zeit für die Privatisierung des Staatseigentums gewählt hat. „An den osteuropäischen Märkten wird eine Erhöhung Fusions- und Übernahmegeschäfte beobachtet. Auch die ukrainischen Investoren wurden aktiver, besonders im Chemiebereich“, sagt Masepa. Seinen Worten nach könnte eine weitere Verzögerung der Privatisierung zu Verlusten im Wert der Aktiva führen: „Am Beispiel der ‚UkrTelekom‘ sehen wir, dass das Unternehmen schnell an Wert verliert, solange es unter Kontrolle des Staates steht. Daher sollte das Kabinett den Verkauf beschleunigen“.

Übrigens, wie der Vorstandsvorsitzende von „Renaissance Capital Ukraina“, Grigorij Gurtowoj, meint, um die gewünschte Summe zu erzielen, muss die Regierung die Privatisierung transparent vollziehen. „Notwendig ist eine Road Show und eine offene Handelsprozedur. Wenn das nicht sichergestellt wird, gelingt es im nächsten Jahr nur weniger als die Hälfte der verkündeten Summe zu erzielen“, sagt er. Der ehemalige Leiter des Fonds für Staatseigentum, der Erste Stellvertreter der speziellen Kontrollkommission der Werchowna Rada bei Privatisierungsfragen, hebt hervor, dass in der Ukraine die Skandale, die mit Privatisierungen in Verbindungen stehen, wieder angefangen haben. „Die beiden letzten Fälle sind der Verkauf von ‚Lugansktepolowos‘, der vor Gericht angefochten wurde, und die Privatisierung der ‚Ukrainian International Airlines‘, die von ‚Dnepravia‘ angefochten werden könnte“, betont Bondar. Seinen Worten nach sieht die Vorschrift des RNSV zu Gewährleistung einer transparenten Privatisierung in der entstandenen Situation „angebracht, aber unglaubwürdig“ aus.

Oleg Gawrisch

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 704

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

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“

„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
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“

„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“