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Ukraine verstärkt 2009 Truppen an der russischen Grenze

2009 wird das ukrainische Militär Truppen verlegen, um die Verteidigung der südöstlichen Grenzen des Landes zu verstärken.

Der Verteidigungsminister Jurij Jechanurow bestätigte offiziell, dass der georgisch-russische Konflikt die Militärbehörde dazu zwingt die Verteidigungsfähigkeit des Staates zu verstärken. “Die Ereignisse im Kaukasus zwingen jedes Land in dieser Region über die Sicherheit in Verbindung mit den neuen Herausforderungen nachzudenken”, erläuterte Jechanurow die Initiative seiner Behörde. “Es zeigte sich, dass nicht alles ruhig ist und es in Europa militärische Konflikte geben kann.”

Geheime Verlegung

Ernsthafte Änderungen müssen in erster Linie die südöstlichen Regionen des Landes betreffen. “Pläne zur Erhöhung der Kampffähigkeit der Streitkräfte und der Bereitschaft die Aufgaben zu Friedenszeiten zu erfüllen, betreffen das ganze Territorium des Landes”, fügte vervollständigte der Chef des Generalstabes, Sergej Kiritschenko, seinen Chef auf der Ergebniskonferenz des Kollegiums des Verteidigungsministeriums. Gleichzeitig merkte er an, dass die Vorschläge des Generalstabes zur Verstärkung der Kampfbereitschaft der Armee betreffen die “südlichen, östlichen und südöstlichen Teile des Landes, die Krim, die westliche Region”.

Den Worten des Generalobersten Kiritschenko nach, hat Minister Jechanurow bereits den vorrangigen Maßnahmen für 2009 zugestimmt: der Erhöhung der Kampfbereitschaft der Teile der Luftverteidigung und der Verstärkung der Verteidigung der strategischen Objekte. Die Pläne zur allgemeinen Verlegung von Militärkontingenten der ukrainischen Armee könnten bis zum Ende der Woche fertig sein, teilte der Minister gestern mit. Den Vorschlägen der Militärs müssen noch die Regierung und der Präsident zustimmen.

Welche Änderungen die ukrainische Armee in Verbindung mit der Reorganisierung und der Verstärkung der Grenzen noch erwartet, konkretisieren die Militärs nicht. “Das sind nichtöffentliche Informationen”, erläuterte Kiritschenko. Zu vermuten ist, dass die Rede über eine Erhöhung der Anzahl von Einheiten der Luftabwehr in den östlichen und südlichen Regionen, der Verlagerung von Flugabwehrkomplexen und Lufteinheiten aus anderen Oblasten und die Modernisierung von existierenden Raketen und Flugabwehr-Raketenkomplexen.

Vorher hatte der stellvertretende Generalstabschef, Igor Romanenko, mitgeteilt, dass in 2007 im Osten des Landes bereits ein neuen Flugabwehr-Raketen-Regiment der Luftabwehr gebildet wurde. Dessen Aufgabe ist es einen Verteidigungsschirm für die Oblaste Donezk und Lugansk sicherzustellen.

Für die Verteidigung gibt es kein Geld

Derweil könnten die Pläne der Militärs von der unzureichenden Finanzierung und der sich verschärfenden Situation um die Finanzkrise gestört werden. Das Programm zur Entwicklung der Streitkräfte für die Jahre 2006-2011 misslingt bereits in einer Reihe Bereichen aufgrund der Probleme mit der Ressourcenversorgung, erklärte gestern der Chef der Verteidigungsbehörde.

Gleichzeitig teilte ein Informant der Zeitung “Delo“ im Ministerium mit, dass die Regierung beabsichtigt die Summe der Ausgaben des Verteidigungsministeriums zu kürzen, welche im Budgetentwurf für 2009 angesetzt wurde. “Anstelle der geplanten 17 Milliarden könnten 13-15 Milliarden übrigbleiben”, teilte der Offizier aus der Verteidigungsbehörde mit. “Unter Berücksichtigung der Inflation wird die finanzielle Versorgung schlechter als in diesem Jahr werden.”

Fjodor Orischtschuk

Quelle: Delo

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 502

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Leserkommentare

«SEZESSION ist das Zauberwort!!!»

«Wenn die Ukraine gegen Russland Krieg führt, wieso bestehen dann noch immer diplomatische Kontakte zu Russland? Warum wird...»

«Auf Folter hinzuweisen und Bestrafungen zu fordern ist also einjämmerliches Spiel. Ich kenne bessere! Und bessere Kommentare...»

«Danke fuer die Analyse. Eindeutig Russland muss weltweit als Agressor und Kriegspartei anerkannt werden.»

«solange die verbrechen auf der anderen seite geringer ausfallen ist ja alles O.K! WUNDERAR! aber wie sagte es mal der bis...»

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

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