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Pro-russische Extremisten beobachteten das unzulässige “Referendum” auf der Krim

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Wie ich in diesem Blog schon mehrfach dargelegt habe, hat das von Putin immer stärker sich dem Faschismus annähernde Russland schon seit längerem mit europäischen Rechtsextremen zusammengearbeitet, die in Russland ein Beispiel sehen, dem zu folgen sei.

Das illegitime “Referendum” in der Autonomen Republik Krim, das am Sonntag in der ukrainischen Region unter den von russischen Invasoren vorgehaltenen Waffen abgehalten wurde, hat meine Auffassung erneut bestätigt. Mit Unterstützung von international geächteten Staaten wie Nordkorea und Assads Syrien, jedoch nach eindeutiger Verurteilung der zivilisierten Welt, die die erschreckende Natur von Russland unter Putin zu verstehen beginnt, wurde das “Referendum” auf der Krim dennoch als “fair” und “zulässig bezeichnet – allerdings nur von einer Reihe von europäischen “Wahlbeobachtern” die von europäischen Strukturen von zweifelhaftem Ruf angeheuert wurden und offen erkennbare Verbindungen entweder zu Rechtsextremen oder zur extremen Linken haben.

Die wichtigste Organisation, die diese rechtslastigen oder linkslastigen Extremisten eingeladen hat, ist das “Eurasian Observatory For Democracy & Elections (EODE)”. Dieses wird geführt von Luc Michel (*1958) und Jean-Pierre Vandersmissen (???).

Beide sind Gefolgsleute des belgischen Kollaborateurs und Neonazis Jean-François Thiriart und Mitglieder der rechtsextremen Partei Parti Communautaire National-Européen (PCN-NCP).

Es gibt keine vollständige Liste der von EODE eingeladenen “Beobachter” – aber aus verschiedenen Quellen konnten die folgenden Beobachter des “Referendums” auf der Krim identifiziert werden:

Belgien

  • Frank Creyelman (*1961), früher Mitglied des rechtsextremen Vlaams Blok, derzeit Mitglied des rechtsextremen Vlaams Belang.
  • Luc Michel (*1958), früher Mitglied der neonazistischen Fédération d’action nationale et européenne (FANE), derzeit Mitglied der rechtsextremen Parti Communautaire National-Européen (PCN-NCP).
  • Jan Penris (*1964), Mitglied des rechtsextremen Vlaams Belang.
  • Christian Verougstraete (*1950), Mitglied des rechtsextremen Vlaams Belang, Mitglied der pan-europäischen Allianz der Europäischen nationalen Bewegungen (AENM).

Bulgarien

  • Pavel Chernev (*1969), Mitglied der rechtsextremen Partei Ataka.
  • Kiril Kolev (*1990), Mitglied der rechtsextremen Partei Ataka.

Deutschland

  • Hikmat Al-Sabty (*1954), in Irak geborenes Mitglied der Partei Die Linke. Wegen anti-israelischer Betätigung bekannt geworden.

Finnland

  • Erkki Johan Bäckman (*1971), Neo-Stalinist, der Estland und Lettland nicht als Staaten anerkennt. Die Universität Helsinki hat ihm die Lehrererlaubnis wegen Verfälschung der Geschichte der baltischen Staaten entzogen.

Frankreich

  • Aymeric Chauprade (*1969), Mitglied der rechtslastigen populistischen National Front, und deren Berater für internationale Angelegenheiten.

Griechenland

  • Charalampos Angourakis (*1951), Mitglied der neo-stalinistischen und euroskeptischen Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE).

Italien

  • Fabrizio Bertot (*1967), Mitglied der rechtslastigen Partei von Mafiaboss Silvio Berlusconi, Forza Italia.

Lettland

  • Miroslavs Mitrofanovs (*1966), Stellvertretender Vorsitzender der pro-russischen Partei Par cilvēka tiesībām vienotā Latvijā, PCTV (“Für Menschenrechte in einem vereinten Lettland”)
  • Tatjana Ždanoka (*1950), früheres Mitglied der Kommunistischen Partei Lettlands, früheres Mitglied der Interfront, die sich gegen die Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion eingesetzt hat, derzeit Mitglied der pro-russischen Partei Par cilvēka tiesībām vienotā Latvijā, PCTV (“Für Menschenrechte in einem vereinten Lettland”)

Österreich

  • Johannes Hübner (*1956), Mitglied der rechtsradikalen populistischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).
  • Johann Gudenus (*1976), Mitglied der rechtsradikalen populistischen Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).
  • Johann Stadler (*1961), früheres Mitglied der FPÖ, derzeit Mitglied des rechtsradikalen populistischen Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ).

Polen

  • Mateusz Piskorski (*1977), Mitglied der rechtsradikalen Partei Samoobrona Rzeczpospolitej Polskiej (“Selbstverteidigung der Republik Polen”)

Serbien

  • Milenko Baborac (*1966), Mitglied der rechtslastigen ultra-orthodoxen Bewegung Dveri.
  • Nenad Popović (*1966), Vizepräsident der rechtslastigen euroskeptischen Partei Demokratska stranka Srbije (Demokratische Partei Serbiens), Präsident der Ehrenrats der Gesellschaft für russisch-serbische Freundschaft.
  • Zoran Radojicic (*???), Mitglied der rechtslastigen ultra-orthodoxen Bewegung Dveri.
    Spanien
  • Enrique Ravello (*1968), früheres Mitglied der Neonazi-Organisation CEDADE, früheres Mitglied der rechtsxtremen neopaganistischen Organisation Terre et Peuple, derzeit Mitglied der rechtsextremen katalonischen Partei Plataforma per Catalunya.

Russland

  • Oleg Denisenko (*1962), Mitglied der neo-stalinistischen und neobolschwistischen Kommunistischen Partei der Russischen Föderation.

Ungarn

  • Béla Kovács (*1960), Mitglied der rechtsextremen Jobbik, Schatzmeister der AENM.

USA

  • Srđa Trifković (*1954), In Serbien geborener antisemitischer und islamfeindlicher Schriftsteller. Er ist als Befürworter des Regimes von Slobodan Milošević bekannt geworden.

Die Liste gibt uns eine gute Vorstellung über die Allierten von Putin: Rechtsextreme, Neostalinisten, Euroskeptiker, Neonazis usw.1 Eine Frage bleibt dabei jedoch ohne Antwort: Nachdem sie von der EODE angesprochen worden waren, haben eine Reihe der rechtsgerichteten Parteien Europas es offiziell abgelehnt, Vertreter als “Beobachter” des “Referendums” zu entsenden, aber “Beobachter” der Front National, der FPÖ und des Vlaams Belang waren auf der Krim. Die Antwort liegt darin, dass im Mai 2014 Wahlen für das Europäische Parlament stattfinden werden. Da das Russland Putins in Europa zunehmend als sehr gefährlicher “aussätziger Staat” angesehen wird, lässt sich vermuten, dass die rechtsextremen Parteien ihre möglichen Wähler nicht verschrecken wollten und deswegen es ihren Mitgliedern überlassen haben, selbst die Entscheidung zu treffen, als Beobachter des illegalen “Referendums” auf die Krim zu reisen.

Abschließend noch ein wenig trauriger Humor: Viele europäische “Beobachter” konnten deswegen leicht in die Ukraine reisen, weil die Ukraine die Visavorschriften für EU-Bürger liberalisiert hat. Man kann frei in die Ukraine reisen und sich bis zu drei Monaten im Land aufhalten. (Die EU hat diesen Vorteil umgekehrt noch nicht gewährt.) Russland hat keine so liberalen Vorschriften, und das Verfahren für ein russisches Einreisevisum ist sehr kompliziert. Wenn die Krim wirklich russisch wird, werden extremistische “Beobachter” russische Visa benötigen, wenn sie nochmals dorthin reisen wollen. Ich bezweifle jedoch, dass sie nochmals auf die Krim kommen wollen, ihre Aufgabe war es eher den Frieden in der Region zu stören als zum Fortschritt und dem Erblühen der Region beizutragen.

1 Ich weise darauf hin, dass diese Liste nicht vollständig ist, und bin dankbar für nachvollziehbare Ergänzungen sowie möglicherweise notwendige Korrekturen und zusätzliche Hinweise.

17. März 2014 // Anton Schechowzow

Quelle: Blogeintrag

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“