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Das ist Erpressung - Vitrenko sagt, Gazprom schafft künstlich ein Defizit

Das ist eine maschinelle Übersetzung eines Artikels aus der Onlinezeitung Westi. Die Übersetzung wurde weder überprüft, noch redaktionell bearbeitet und die Schreibung von Namen und geographischen Bezeichnungen entspricht nicht den sonst bei Ukraine-Nachrichten verwendeten Konventionen.

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Der Vorstandsvorsitzende von Naftohaz Ukrayiny, Jurij Witrenko, hat erklärt, dass Gazprom eine künstliche Gasknappheit herbeiführt, damit Europa den Start von Nord Stream 2 genehmigt. Diese Meinung vertrat er bei einem Briefing am Sonntag, den 22. August.

„Es ist ein echtes Problem, dass der russische Monopolist jetzt viel weniger Gas nach Europa liefert. Dies führt zu einem Rekordanstieg der Preise“, sagte Vitrenko.

Im Jahr 2020, so der Naftogaz-Chef, hat das russische Unternehmen 65 Mrd. m³ Gas für den Transit durch die Ukraine reserviert, während im Jahr 2021 nur 40 Mrd. m³ zur Verfügung stehen werden.

Er argumentiert, dass Gazprom in Wirklichkeit eine künstliche Verknappung des blauen Brennstoffs herbeiführt, indem es die Europäer wissen lässt, dass sie im Winter nicht genug Gas haben werden, wenn Nord Stream 2 nicht in Betrieb genommen wird.

„Sie erpressen Europa auf diese Weise, indem sie Gas als geopolitische Waffe einsetzen“, fügte Jurij Witrenko hinzu und betonte, dass „Sanktionen die Folge sein sollten“.

Zuvor hatte Vesti.ua berichtet, dass die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy bei einem Treffen in Kiew über Nord Stream 2 gesprochen haben.

Laut Merkel nimmt Berlin die Bedenken der Ukraine bezüglich der Pipeline „ernst“. Sie ist der Meinung, dass der Gastransit durch unser Land auch nach 2024 fortgesetzt werden sollte. Deutschland wird Verhandlungen zu diesem Thema begrüßen und unterstützen.

Außerdem wurde bekannt, dass sich die Energieminister der Ukraine, Deutschlands und der USA am Montag, den 23. August, in Kiew treffen werden, um die Frage des russischen Gastransits nach Europa zu erörtern.

Übersetzer:    — Wörter: 291

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Kommentare

#8 von Awarija
Leider nur ideologisch vorgestanzte Antworten auf Fragen die hier gar nicht gestellt waren.

#7 von martin meschenmoser
Die Ukraine benötigt dringend die Durchleitungsgebühren in Milliardenhöhe. Die laufenden Kredite müssen bedient werden. Frau Merkel hat deshalb eine
deutsche Abnahmegarantie für die nächsten 10 Jahre angeboten. Mehr kann die Ukraine nicht erwarten. Unsere Regierung muss auch unserer Industrie,
eine sichere Gasversorgung garantieren. Das ist mit Nord Stream 1 + 2 und der Lieferungen über die Ukraine gewährleistet. Das US-Fracking Gas ist
für Deutschland völlig uninteressant. Der Preis ist zu hoch. Die Abhängigkeit von Amerika nicht zu verantworten. Sämtliche Verträge zwischen
Russland und Deutschland, wurden von beiden Seiten, seit 70 Jahren, ohne Probleme eingehalten. Auch die EU kann uns nicht vorschreiben, woher wir
unser Gas beziehen. Angebot- und Nachfrage bestimmen die Gaspreise.

#6 von Awarija
Ich verstehe zwar daß sich in den 20 Jahren politisch einiges in der Region verändert hat, aber was hat nun gerade ein zwischenzeitlich erlassenes EU-Gesetz zur Liberalisierung bzw zu Verbraucherrechten
aktuell mit der Menge der Gaslieferungen zu tun ?
Habe ich da was verpaßt ?

#5 von zwick
Die NS2 mag zwar wie eine simple Erweiterung erscheinen, aber erst durch diese Röhren verlieren die ukrainischen Pipelines an Bedeutung. South Stream musste zwar aufgegeben werden, wurde dann, ich meine abgespeckt, in die Türkei gebaut.
Bei der NS2 geht es vor allem auch darum, ob das dritte Energiepaket angewandt wird oder nicht, ob die Pipeline also voll genutzt werden kann. Deshalb ist Gazprom aktuell nicht gewillt den Europäern jeden Wunsch zu erfüllen, ein weiterer kalter Winter würde die EU sehr gefügig machen.

#4 von Awarija
Was sollte es hier noch "durchzuboxen" geben, wo doch sleepy Joe schon längst abgewunken hat ?
Alle Messen sind also gesungen und es ist lediglich eine Frage von Tagen bis der technische Lückenschluß erfolgt.
Übrigens: Bei NS2 handelt es sich um eine simple Erweiterung einer bereits bestehenden Pipeline und keine Diversifizierung.
Im Gegenteil, das bis dahin ebenfalls verfolgte Projekt south Stream wurde deshalb sogar aufgegeben.

Weshalb nur flammen an diesem völlig aussichtslosen Punkt diese Rückzugsgefechte auf, wo waren die Kritiker vor 20 Jahren als das erste Projekt vorgestellt wurde ?
Will man damit womöglich nur wortreich vom eigenen Versagen ablenken ?

#3 von zwick
Russland erfüllt aktuell natürlich die abgeschlossenen Verträge, liefert aber nicht deutlich mehr. Dahinter ist natürlich auch die Taktik, Nord Stream 2 möglichst ohne Begrenzungen durchzuboxen.
Die Diversifizierung von Pipelines aus Russland ist für EU und Russland sehr wichtig, weil die USA mit Hilfe der Ukraine den Transport großer Mengen behindern oder stoppen konnten. Die überzogenen Transitgebühren wird die Ukraine auch nicht mehr durchsetzen können.
...Auseinandersetzungen mit Waffen sind keine nachhaltige Lösung, siehe das Ergebnis in Afghanistan. Deutschland wird sich sicherlich nicht an neuen, sinnlosen militärischen Auslandsabenteuern beteiligen. Wir können die Welt nicht retten. Mit unserem Potential, können wir der heutigen EU helfen, mehr aber auch nicht. Die USA, China und Russland müssen der Welt beweisen, dass ein friedliches Leben, ohne Kriege, möglich ist. Die Machtspiele dieser Mächte sind zu Ende.
Die Natur...

#2 von Awarija
Viel Lärm um Nichts !
Der erste Strang der Northstream arbeitet doch inzwischen seit Jahren vergleichsweise geräuschlos, was soll jetzt noch die Nachkarterei bei NS2 ?

#1 von martin meschenmoser
Die Argumente von Jurij Witrenko sind nicht schlüssig. Russland als Lieferant und die Ukraine als Gasverteiler profitieren von den russischen Gaslieferungen.
Hohe Gaspreise, bedeuten hohe Einnahmen aus den Lieferungen über die Ukraine und über die Nord Stream 2 Leitung. Unsere deutsche Industrie, benötigt
unbedingt sichere Gaslieferungen, um erfolgreich produzieren zu können. Bei sämtlichen Lieferungen über andere Länder können die Russen bei evtl. Schwierigkeiten mit diesen Ländern, die Lieferung einstellen. Das US-Fracking Gas ist preislich gesehen, keine Alternative. Die Schäden an der Natur in der USA, sind darüber hinaus irreparabel und nicht zu verantworten. Russland und die Ukraine müssen ihre Streitereien, im beidseitigen Interesse beseitigen.
Auseinandersetzungen mit Waffen sind keine nachhaltige Lösung, siehe das Ergebnis in Afghanistan. Deutschland wird sich sicherlich nicht an neuen, sinnlosen militärischen Auslandsabenteuern beteiligen. Wir können...

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