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Die Literatur des Jahres 2014: Ergebnisse und Einschätzungen

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ukrainische Bücherukrainische Bücher, Foto: Katja Kunizkaja
Reicht üblicherweise für die Notizen eines Jahres ein dickes Notizbuch, so umfasst das Jahr 2014 mindestens drei. Die politische Übersättigung hat deutlich das kulturelle und literarische Leben beeinflusst, ein für ukrainische Tradition ganz natürlicher Vorgang. Schade ist nur, dass die Menschen des Wortes sich zuweilen als Schöpfer von Konflikten und nicht als anspruchsvolle Kulturdiplomaten gezeigt haben.

Literatur ist ganz und gar nicht ein Bereich, in dem man aus einem Kredit ein Soll schaffen kann und herausfindet, ob wir im Plus sind. Daher versuchen wir thesenartig zu umreißen, was im Verlauf des langen Jahres 2014 wichtiges geschehen ist.

Majdan-Literatur

Die Politik hat alle Bereiche des Lebens überschwemmt, die Literatur macht hier keine Ausnahme. Im Laufe des Jahres 2014 sind in den Bücherregalen ungefähr zwei Dutzend Bücher erschienen, die sich dem Majdan, der Revolution und der Himmlischen Hundertschaft widmen. Trauer-Bücher, Erlebnis-Bücher, Anthologie-Bücher mit Abdruck von Facebook-Meldungen, Kunst-Alben, Sammelbände mit Gedichten oder Prosatexten. Sie alle haben eines zum Ziel: den wichtigen historischen Augenblick für die Zukunft festzuhalten. Dies ist zweifellos eine wichtige Aufgabe: es ist gut, dass sowohl Verleger als auch Autoren schnell die Anfrage der Leser gespürt und die neugeschaffene Nische gefüllt haben.

Wahrscheinlich wird in Zukunft auf der Grundlage dieser „Zeit-Dokumente“ ein fundiertes Verstehen der historischen Ereignisse der Jahre 2013-2014 geschaffen werden, und darum ist es besonders gut, dass das absolut menschliche subjektive Wesen der ukrainischen Revolution vielstimmig festgehalten ist. Nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Ukraine liegt den Wissenschaftlern so eine riesige Menge an Informationen aus verschiedenen Quellen zum Studium vor. Sie wird ein Reichtum und eine zusätzliche Erschwernis bedeuten, eine gradlinige Erzählung zu schreiben.

Aber hoher patriotischer Impuls war nicht für alle der Hauptantrieb bei der Veröffentlichung von Texten über den Majdan. Einzelne Bücher zeigten sich als offen konjunkturbedingt und manipulierten nur die aufrichtigen Gefühle der künftigen Käufer. Allgemein ist meiner Meinung nach der Fluss von Büchern über den Majdan noch nicht verebbt und wird sich im nächsten Jahr fortsetzen. Vielleicht nun mit richtiger guter Literatur und ernsthaften Aufsätzen. Oder mit der für dieses Thema sehr schwierigen Kinderliteratur. Hier hat der Verlag des alten Löwen [aus Lwiw] für den Januar bereits das Buch „Der Krieg, der Rondo veränderte“ von Roman Romanyschyn und Andrij Lessiw angekündigt.

Das Leserinteresse

Welche Bedeutung auch immer Politik und Krieg im Leben der Ukrainer spielen, die Literatur hat im Jahr 2014 ihre Anhänger nicht etwa verloren, sondern anscheinend sogar gewonnen. Das Bücher-Arsenal [in Kyjiw], das Forum der Verleger [in Lwiw], der Meridian Czernowitz und andere Festivals haben sicher ihre Häuser mit Gästen gefüllt. Vielleicht nicht zuletzt aufgrund dessen, dass die Autoren sich nicht von den aktuellen Ereignissen abgewendet haben, sondern ganz im Gegenteil in ihren Strudel mit dem Kopf eingetaucht sind: So wurde beispielsweise der Name Serhij Shadan (Zhadan) in diesem Jahr in weiten Kreisen der Ukrainer außerordentlich bekannt.

Ein Großteil der scheinbar literarischen Veranstaltungen waren in Wahrheit öffentliche intellektuelle Debatten über die Tages-Themen unter Teilnahme von Schriftstellern. Sie sprachen über verschiedene Dinge, fast überall, wo sie ruhig und aufmerksam begannen, stritten sie aufgeregt und über die empörten Kommentare aus dem Publikum. Ich erinnere mich an einige Veranstaltungen von all denen, die ich über das Jahr besucht habe, nach denen ich das Gefühl hatte, die Zeit nicht umsonst verbracht und neue Gedanken zum gegebenen Thema bekommen zu haben.

Eine weitere Entwicklung der literarischen Zusammenkünfte wurde mit dem Beginn des Krieges im Osten aktuell: Die Lesung von Gedichten wurde ein guter Anlass, Spenden zur Unterstützung der Armee zu sammeln. Aktionen nach Art der Kyjiwer Intitiative „Krieg und Wort“ dauern in verschiedenen Städten und Gemeinden und können sehr gut zur Freiwilligen-Bewegung fügen

Verlage

Der Buch-Palast der Ukraine hat in der ersten Hälfte des Jahres 2014 nach den Titeln einen Rückgang von 16,6 Prozent, nach Auflagen von 15,6 festgestellt (Bote des Buch-Hauses 7/2014). Da allerdings die Statistik in unserer Verlags-Branche stets ein sehr relatives Argument war, plädiere ich dafür, nicht zu verzweifeln, sondern sich die konkreten Spieler des Buch-Marktes näher anzusehen. Dann wird ersichtlich, dass der gerade in diesem Jahr gegründete Verlag mit Literatur-Agentur „Diskursus“ fast dreißig Titel herausgab, darunter völlig neue Namen (Olexij Tschupa, Wiktorija Amelina, Margarita Surschenko und andere) und anerkannte Meister veröffentlicht („Hier ist Fantomas begraben“ von Jurij Andruchowytsch). Diese Erfolge eines Verlages, der unter der Adresse „Siedlung Grun, Dorf Brusturiw, Gemeinde Kosiw“ registriert ist, regen an und machen Hoffnung, dass die vom Buch-Palast veröffentlichten Zahlen nicht die Belletristik betreffen, sondern den Bereich der Nachschlagewerke.

Eine weitere Insel des Optimismus im Bereich des ukrainischen Verlagswesens ist weiterhin der Verlag des alten Löwen [in Lwiw], der dieses Jahr etwa sechzig Neuheiten herausgegeben hat und die Gesamt-Auflagen-Marge von einer Million überschritten hat. Nach Aussage des Direktors Mykola Schejko ist die Hälfte der Million im Verlauf von 2013-2014 erzielt worden. 2013 begann der Verlag erfolgreich eine Erwachsenen-Serie mit Prosa und Poesie und fand viele Leser unter den Eltern, die bislang ihre Kinderbücher kauften. In diesem Jahr, in dem er insbesondere den BBC Preis für „Felix Austria“ und den Opera Prima Bologna Ragazzi Award für „Sterne und Mohnkörner“ gewann, könnte man einen inoffiziellen Leser-Sympathie-Preis nennen für das Mal-Buch „Magischer Garten“, dessen erste geplante Auflage bereits vor der Auslieferung durch Vorbestellungen ausverkauft war. Man darf hoffen, dass der „alte Löwe“ auch nächstes Jahr weiter mit den Gattungen experimentiert und uns eine magische Umsetzung wirklich guter Texte liefert.

Abschied

Dies Jahr war ein Jahr von runden Jubiläen: der 200. Geburtstag von Taras Schewtschenko, der 150. Geburtstag von Mychajlo Kozjubynskyj. Aber leider wurde es auch ein Jahr der Verluste und Abschiede. Im Sommer ging Wsewolod Nestajko, ein Klassiker der ukrainischen Kinder-Literatur. Dann verstarb am 1. Dezember der Präsident des ukrainischen P.E.N-Clubs, der Schriftsteller und Philosoph Jewhen Swerstjuk. Der letzte Verlust wurde der Dichter Oleh Lyscheha, der an einer schweren Lungenentzündung starb. Man möchte glauben, dass dies nur ein unglücklicher Zufall ist, und dass das wahre Wesen der Schriftsteller weiter in ihren Texten lebt.

Bücher

Nach der Verkündigung des BBC Buch des Jahres 2014 erschien auf Facebook eine treffende Verallgemeinerung der ukrainischen Literatur-Lage: „Wir haben zwei Bücher pro Jahr.“ Tatsächlich war es so, dass bis zur Veröffentlichung des Romans „Felix Austria“ von Sofija Andruchowytsch im Herbst alle diese Auszeichnung als verdienstvoll für Serhij Zhadans “Zweistromland“ (Mesopotamija) vorhersagten. Zu diesen beiden Büchern ergaben sich in der Kategorie Erwachsenen-Prosa im Verlaufe des Jahres keine ernsthaften Konkurrenten. Über „Felix“ schafften man es bereits ab September „sieben Säcke mit Buchweizen-Wolle zu mahlen“ [d.h. unendlich viel Unsinn zu schreiben]. Über Zhadan insgesamt nicht weniger, freilich nicht in Hinblick auf dieses Buch, sondern auf seine politischen und staatsbürgerlichen Texte. Schaut man das allgemeine Niveau dieser „Gespräche“ an, so wünschte sich man in den Diskussionen ein etwas höheres Niveau der Boulevard-Presse zu sehen, das würde wirklich sinnvoll sein.

Sagt man „zwei Bücher“, so kann und muss man das richtigstellen. Es wurde einiges Interessante im Laufe des Jahres 2014 veröffentlicht, und zwar in verschiedenene Genres: Die Beinahe-Anti-Utopie von Artem Tschapaj „Rote Zone“, der neue wissenschaftlich-historische mystische Roman von Halyna Pahutjak „Magnat“, eine zweite Serie kurzer Maulwurfsgeschichten der beiden Prochaskos, [Marjana und Taras], „Wohin ist das Meer verschwunden?“, die Gedicht-Bände von Marianna Kijanowska, Iryna Starowojt, Kateryna Kalytko, Iryna Schuwalowa, und selbst der „Band einfacher Gedichte und primitiver Lyrik“ (in Wirklichkeit Facebook-Poesie) von Andrij Bondar. [Genannt sei außerdem auch der letzte Gedichtband von Jurij Izdryk].

Auszeichnungen und Streit

Beginnen wir mit dem Schönen: Das Jahr 2014 eröffnete die ukrainischen Literatur-Namen für viele Europäer – als gute Beobachter politischer Ereignisse, als öffentliche Intellektuelle oder als Journalisten. „Woroschilowgrad“ von Serhij Zhadan erhielt den schweizer Jan Michalski-Preis und die deutsche Übersetzung [Die Erfindung des Jazz im Donbass] den Preis Brücke Berlin, außerdem wurde es in der ukrainischen Version das „Buch des Jahrzehnts“ des BBC Buches des Jahres. Jurij Andruchowytsch erhielt den Deutschen Hannah Arendt-Preis „für politisches Denken“ von der Heinrich-Böll-Stiftung. Dank des Teams von Meridian Czernowitz wurde erstmals ukrainische Poesie im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur und der Verleihung des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt, Österreich (Juli 2014) hörbar.

Was die ukrainische Welt betrifft, so wurde der in materieller Hinsicht sehr gewichtige Schewtschenko-Preis 2014 an Myroslaw Dotschynez für seine Romane „Krynytschar“ (Wasserträger) und „Horjanyn“ (Bergmensch) verliehen, und das ist bei einem so arbeitsreichen Jahr beinahe bereits vergessen.

Das wie bereits oben erwähnt jüngste BBC-Buch des Jahres 2014 hat die skandalträchtigsten Erklärungen und Streitigkeiten in der Literatur-Clique ausgelöst, wozu offene Briefe, die reichliche Verwendung des Wortes „Lustration“, Austritte aus der Jury und harsche „Entfreundungen“ in den sozialen Medien zählten. Die Schlussentscheidung der Bewertung von „LitAkzent des Jahres“ hält noch an, aus der Übersicht dessen, was alle Autoren der Seite gemeinsam in kurzen Listen formulieren – sie werden im Januar 2015 veröffentlicht – kann man den Organisatoren nur einen langen Atem wünschen.

Aber alles in allem ist die Stimmung in der Literaten-Gemeinde nicht besonders freundschaftlich, wie man im Verlauf des Jahres nicht nur einmal mit Enttäuschung bemerken konnte. Ob nun die Verschärfung der politischen, sprachlichen und ethnischen Probleme zu häufig ein Hindernis für eine rundum gelungene Kommunikation wird oder ob der allgemeine Grad der Intoleranz in der Gesellschaft als solcher deutlich angewachsen ist: es kommt weniger zu interessanten Gesprächen, die wirklich die Literatur oder Kultur als solche betreffen, und nicht die Einzelperson oder privaten Ansichten eines Autors.

Das nüchterne und besonnene Gespräch über die „ukrainisch-russische“ Sprache und Literatur ist beispielsweise längst überfällig. Wenn Intellektuelle und Menschen des Wortes es nicht angemessen auf entsprechendem Niveau führen können, dann befasst sich die Politik damit, und zwar auf dem Niveau wie immer. Was anderes bedeutet der witzige Einfall des Programmdirektors des Forum-Litfestivals [Lwiw] Hryzko (Hryhorij) Sementschuk, „statt ein Fernsehstudio im Hof des Forums einen Boxring aufzubauen“ und ihn wirklich zu realisieren? Es gibt eine Chance, dass die Schriftsteller, wenn eines Tages alles Negative ausgeschüttet ist, imstande sein werden, wieder zu einem normalen Dialog zurückzukehren.

Jetzt gibt es in der Ukraine mehr denn je, worüber man schreiben kann, und, so scheint es, wer das auch lesen will. Es wäre sehr schade, wenn dieser schwierige, für die Kultur aber entscheidende Augenblick auf dem Hintergrund von innerberuflichen Streitigkeiten, mit sich selber beschäftigendem Wegziehen der Bettdecken und ähnlichen infantilen Beschäftigungen nicht beim Schopfe gegriffen würde. Uns allen daher Frieden im Lande und Ruhe in den Köpfen!

25. Dezember 2014 // Jewhenija Nesterowytsch

Quelle: Lewyj Bereg

[Bibliographische Ergänzung des Übersetzers]

A. Literatur
Jurij Andruchovyč, Tut pochovanij Fantomas. Brusturiv 2014.
Sofija Andruchovyč, Felix Avstria. L’viv 2014 (dt. Salzburg 2015, i. Vb.)
Myroslav Dotčyncyn, Krynytschar (Wasserträger).
Ders., Horjanyn (Bergmensch).
Halyna Pahutjak, Magnat.
Marjana und Taras Prochas’ko, Kudy zniklo more? L’viv 2014.
Artem Čapaj, Červona zona. Kyjiw 2014.
Serhij Žadan, Anarchy in the UKR. Charkiv 2014. (Luhansker Tagebuch)
Ders., Mesopotamija. Charkiv 2014.
Ders., Voroschilovgrad. Charkiv 2010 = Die Erfindung des Jazz im Donbass. Berlin 2012.
AndRij Bondar, Pisni, pisni. Černivci 2014.
Jurij Izdryk, Ab out. L’viv 2014.
Kateryna Kalytko, Kativnja. Vyhnoradnyk. Dim. L’viv 2014.
Marjana Kijanovs’ka, 373. L’viv 2014.
Iryna Šuvalova, Os. Kyiv 2014.
Iryna Starovojt, Groningens’kyj litopys. L’viv 2014.

Kinderbücher
Chrystyna Lukaščuk, Kazka pro Majdan. L’viv 2014.
Roman Romanyšyn und Andrij Lessiw, Zirok ta makovych zernjat. L’viv 2014.
Dies., Vijna ščo zminyla Rondo. L’viv 2015.

B. Majdan
Bild- und Aufsatzbande
Mychajlo Dymyd/Klymentija Dymyd, Kaminnja majdana. L’viv 2014.
Hlib Husjev (Red.), #Euromaidan. History in the making. Kyiv 2014. (wichtiger Aufsatzband)
Larysa Ivšyna (Red.), Ljudy Majdana. Kyiv 2014.
Andrij Myrhorodskij/Anastasija Savickaja (Hg.), Fantomnaja Bol’ #Majdan. 700 Kiev 2014. (Facebook-Chronik)
Antin Muchars’kyj, Majdan ®Evolucja duchu. Kyiv 2014. 3 versch. Ausgaben: Bildband mit Texten, Textband, Bildband. (wichtiger Aufsatzband)
Jevhen Perepička, Majdan 2013-2014 rr. v illjustracijach. L’viv 2014.
Taras Prochasko u. a., Jevromaidan. Chronika vidčuttiv. Brusturiv 2014. (Aufsatzband)

Belletristik
Jurij Andruchovyč u.a., Euromaidan. Was in der Ukraine auf dem Spiel steht. Berlin 2014
Claudia Dathe/Andreas Rostek (Hgg.), Majdan! Ukraine, Europa. Berlin 2014 = Bonn 2014 (BPB 1447)
Andrej Kurkow, Ukrainisches Tagebuch. Aufzeichnungen aus dem Herzen des Protests. Inns­bruck 2014.
Katharina Raabe (Hg.), Frühling oder Eiszeit? Russland, Europa und der Aufbruch in der Ukraine. Göttingen 2014.

Sachliteratur
Simon Geissbühler (Hg.), Kiew – Revolution 3.0. Der Euromaidan 2013/14 und die Zu­kunfts­per­spektiven der Ukraine. Stuttgart 2014. (Soviet and post-Soviet politics and society 126).
Winfried Jilge, Es geht nicht um die Krim, sondern um die Ukraine. Anmerkungen zur Politik Russlands gegenüber der Ukraine Köln 2014 (AIPA 1/2014). online
Lubomyr Y. Luciuk/Serhij Kvit/Paul Robert Magocsi, Jews, Ukrainians and the Euro­maidan. Kingston/Ontario 2014.
Konrad Schuller/Andreas Rostek, Ukraine. Chronik einer Revolution. Berlin 2014. (FAZ-Artikel)

Kirchen
Antoine Arjakovsky, Russie – Ukraine. De le guerre à la paix? Les Plans sur Bex 2014.
Ljudmyla Fylypovyč/Oksana Horkuš (Red.), Majdan i cerkva. Chronika podij ta ekspert­na ocinka. Kyiv 2014. (Dokumentnsammlung)
Charis Haska, Nachts zittert das Haus. Erlebnisse am Maidan 2013/2014. Göppingen 2014. (Aufzeichnungen der Ehefrau des Kiewer lutherischen Pastors)

Zeitschriften-Themenhefte
Aus Politik und Zeitgeschichte 64, 47-48 (2014).
Euxeinos 13/2014 The EuroMaidan in Ukraine November 2013 till February 2014 online
Foreign Affairs, insbes. Special Collection: Crisis in Ukraine. Ed. by Gideon Rose. New York 2014 online
Forum novejšej vostočnojevropejskoj istorii i kultury 10, 2 (2013) (http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/inhaltruss20.html) = Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte 17,2 (2013) und (http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/inhaltruss21.html) = Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte 18,1 (2014).
Histoire et liberté 54/2014 (http://www.souvarine.fr/nos-publications/detail-sommaire.html?cahier=69)
Journal of Democracy 25,3 (2014) (http://www.journalofdemocracy.org/sites/default/files/Ukraine-25-3.pdf)
Krytyka XVII Heft 11-12 (193-194): Ukraina na barikadach
New Eastern Europe Heft 1 (X)-3 (XII) (2014) http://www.neweasterneurope.eu/
Nowa Europa Wschodnia. Heft 1 (56) (2014) Przemoc na Ukraine; Heft 2 (57) (2014) Anatomia Maidanu; Heft 3-4 (58) (2014) Crisis na Ukraine http://www.new.org.pl/
Osteuropa 64, 5-6 (2014) (http://dl.oe.dgo-online.org/issues/dl/OE_5_6_Inhalt_Abstracts_D.pdf)
Transit 25, 45 (2014): Maidan: Die unerwartete Revolution …
Znak Nr 69, 712/2014. (http://www.znak.com.pl/kartoteka,ksiazka,4495,Miesiecznik-ZNAK-wrzesien-2014-nr-712)

Religion und Gesellschaft in Ost und West Heft Mai/Juni 2014.
Religion & Ge­sellschaft in Ost und West – Themendossier Ukraine. Beiträge 2010-2014.
La Nuova Europa 1/2014 (ital.)
Ost-West. Europäische Perspektiven 15,4 (2014): Ukraine? – Ukraine!

Übersetzer:    — Wörter: 2432

Christian Weise trägt seit 2014 übersetzend und gelegentlich schreibend bei zu den Ukraine-Nachrichten. Im Oktober 2020 erschienen von ihm zwei literarische Übersetzungen: Vasyl’ Machno, Das Haus in Baiting Hollow. Leipziger Literaturverlag und Yuriy Tarnawsky, Warme arktische Nächte. Ibidem, Stuttgart. Im Januar 2020 bereits erschien seine Übersetzung des Bandes Verfolgt für die Wahrheit. Ukrainische griechisch-katholische Gläubige hinter dem Eisernen Vorhang. Ukrainische katholische Universität, Lwiw.

Mit ukrainischen Themen ist er seit 1994 vertraut, als er erstmals Kiew und Lemberg besuchte und sich zunächst mit kirchengeschichtlichen Fragen beschäftigte. Wenn nicht Pandemien hindern, bereist er etwa fünfmal im Jahr die Ukraine.

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