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Ukrainer protestierten gestern in Berlin gegen Janukowytschs Politik

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In Berlin fand gestern eine Protestaktion in gegen den Demokratieabbau in der Ukraine statt.

Eine Gruppe von Aktivisten protestierte vor dem “Adlon” Hotel, wo Präsident Wiktor Janukowytsch vor Vertretern der deutschen Öffentlichkeit auftrat.

An der Aktion beteiligten sich die ukrainischen Schriftsteller Serhij Shadan/Zhadan und Irena Karpa, die gemeinsam mit Aktivisten an Passanten Flugblätter gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit in der Ukraine verteilten.

Shadan erklärte der “Ukrajinska Prawda”, dass Karpa die Idee zur Aktion am Tag der Ankunft Janukowytschs in Berlin hatte.

“Ich war in Berlin, da ich vor 13 Tagen hier ein Kind geboren habe”, sagte Karpa. Shadan seinerseits erläuterte, dass er sich gerade ebenfalls zeitweilig in Berlin aufhält.

“Wir haben uns mit Irena in Berlin getroffen und die Idee der Protestversammlung diskutiert. Danach haben wir uns an Ukrainer gewandt, die in Berlin leben und selbst Forderungen an Janukowytsch haben”, sagte Shadan.

“Wir möchten die Aufmerksamkeit der Europäer auf das Problem des Abbaus der Meinungsfreiheit in der Ukraine lenken”, präzisierte er.

Karpa erzählte, dass sie die Transparente in englischer und deutscher Sprache mit den Aufschriften ??“Ukraine – zurück in die Sowjetunion?” und “Wir sind für die Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Ukraine” selbst bemalt hat.

Auf die Frage, ob sie jemand für die Protestaktion bezahlt habe, lachte Karpa und erwiderte im Scherz: “Ich wäre froh, wenn mich jemand dafür mit Eis bezahlt hätte”.

An der Versammlung selbst nahmen etwa 20-30 Aktivisten teil, die Flugblätter in deutscher Sprache verteilten und die Passanten über die Ereignisse in der Ukraine informierten.

An der Aktion beteiligten sich ebenfalls Aktivisten der Gesellschaft ukrainischer Studenten in Deutschland.

Präsident Janukowytsch selbst kam nicht zu den Protestierenden hinaus.

Quelle: Ukrajinska Prawda

Fotos finden sich hier.

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 297

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