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Parlamentsarbeit diesmal von BJuT blockiert

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Ungeachtet der Aufrufe an die Werchowna Rada die Änderungen im Gesetz zum Staatsbudget zu beschließen, blockierten gestern Abgeordnete des Blockes Julia Timoschenko die Arbeit des Parlamentes. Zu diesem Schritt entschlossen sie sich nach der Absichtserklärung der Opposition für eine Resolution für ein Misstrauensvotum gegenüber dem Ministerialkabinett zu stimmen. Sowohl in der Koalition als auch bei der Opposition ist man sich sicher, dass in den nächsten Tagen die Rada nicht voll arbeiten kann und es Zeit dafür ist, die Abgeordneten in die Ferien zu schicken.

Die Vorsitzenden der Parlamentsfraktionen trafen für die gestrige Sitzung der Werchowna Rada ein, ohne eine Vereinbarung zur Hauptfrage der Tagesordnung erreicht zu haben – die Behandlung des Gesetzesprojektes zu Eintragungen von Änderungen in das Gesetz zum Staatsbudget 2008, welches am Montag im Parlament registriert wurde. “Bislang kann ich absolut nicht verstehen, was vor sich geht.”, teilte Wladimir Litwin den Journalisten mit. “Der Präsident sagt, dass im Laufe dieser Woche die maßgeblichen Makroindikatoren geklärt werden müssen. Daraus geht hervor, dass der Präsident davon ausgeht, dass wir noch eine Woche am Budget arbeiten müssen und die Regierung sagt, dass man bereits heute das neue Budget zur Abstimmung stellen kann.”

Es sieht so aus, als ob nur BJuT (Block Julia Timoschenko) einen Handlungsplan hat. Die Verhaltenstaktik der Fraktion begann Premierministerin Julia Timoschenko bereits einen Tag vor Beginn der Sitzung umzusetzen. “Im Lauf der Konferenz mit der Fraktionsleitung, welche am Montag Abend im Stab von BJuT auf der Turowska Straße stattfand, verkündete Julia Wladimirowna (Timoschenko) hart: Morgen (am 8. Juli) müssen wir wir eine Kraft aussehen, welche die Tribüne blockiert.”, teilte dem “Kommersant-Ukraine” ein Teilnehmer der Konferenz mit, welcher ungenannt bleiben wollte. Eine Stunde vor Beginn der Arbeit des Parlamentes traf die Premierin persönlich zu einer geschlossenen Fraktionssitzung von BJuT ein, die das Ziel hatte, mit den Abgeordneten drei mögliche Szenarien der Entwicklung der Ereignisse zu besprechen.

“Idealerweise, sollten wir die Abgeordneten der Partei der Regionen und der Kommunisten, welche auf dem Regierungsbericht und der Abstimmung zum Rücktritt des Kabinetts bestehen, dahingehend provozieren, eine Sprengung der Sitzung anzufangen.”, gab die Worte Timoschenkos der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine” wieder. ??“Zwei andere Szenarien, bei denen wir die Tribüne blockieren, können nur benutzt werden, falls die Gefahr der Untersuchung der Gesetzesprojekte zum Schiffbau und des Status der Richter oder des Berichtes der Untersuchungskommission zum Justizminister Jurij Luzenko besteht.”`

Die Gewissheit darin, dass gerade das erste Szenario sich einstellt, gab den Vertretern von BJuT die Abwesenheit einiger Abgeordneter der Fraktionen der Partei der Regionen und der Kommunisten vor Beginn der Sitzung. “Obgleich für den Rücktritt der Regierung Julia Timoschenko, unseren Informationen nach, 12 Abgeordnete von ‘Unsere Ukraine’ bereit sind zu stimmen, fehlen der Opposition für die Annahme dieser Entscheidung 26 Stimmen (die fehlenden Abgeordneten der Partei der Regionen und der Kommunisten).”, sagte dem “Kommersant-Ukraine” der Abgeordnete Jurij Gnatkewitsch (BJuT). Gleichzeitig versuchte der Fraktionsvorsitzende von BJuT, Iwan Kirilenko, von der Tribüne das erste Szenario zu realisieren, welches von Julia Timoschenko vorgeschlagen wurde. “Wir wissen, dass die Opposition bereit ist die Situation mit dem Stellen der Vertrauensfrage gegenüber der Regierung zu destabilisieren.”, verkündete Kirilenko. “Doch unsere Fraktion verlangt kategorisch in dieser Woche das Budget in der ersten Lesung zu prüfen.”

Derweil beeilten sich die Abgeordneten der Partei der Regionen nicht zu aktiven Handlungen für eine Tribünenblockade überzugehen. Sie konzentrierten sich auf die Erklärungen für die Massenmedien. “Wir müssen in der Tat unbedingt die Änderungen im Budget beschließen, doch nicht jenes, welches einer Finanzierung der Präsidentschaftswahlkampagne einer der Kandidaten ähnelt.”, unterstrich der Parlamentsabgeordnete Wassilij Chara (Partei der Regionen). “Vor allem möchten wir den Regierungsbericht hören und ihm geben was ihm gebührt.”, sagte dem “Kommersant-Ukraine” Michail Tschetschetow (Partei der Regionen). Die Vertreter des Blockes Litwin verzichteten darauf die letzte Initiative der Partei der Regionen zu unterstützen. “Eine Abstimmung für den Rücktritt der Regierung bringt überhaupt nichts.”, betonte Wladimir Litwin. “Wenn die Regierung einen kommissarischen Status bekommt, wird sie nicht mehr ins Parlament kommen und eine neue Koalition wird es nicht geben.”.

Die Tätigkeit der Werchowna Rada wurde 20 Minuten nach dem Beginn der Sitzung unterbrochen. Als erste wandten sich die Fraktionen der Partei der Regionen und der Kommunisten an den Parlamentssprecher Arsenij Jazenjuk mit der Bitte eine einstündige Pause für die Durchführung von Unterredungen zu verkünden. Die Verhandlungen führten zu gar nichts, doch der Partei der Regionen gelang es in dieser Zeit fast alle abwesenden Abgeordneten. “Es kamen sogar welche, die ich vorher noch nie gesehen habe.”, wunderte sich einer der Wachleute am Eingang des Sitzungssaales.

Nach der Pause verkündete Jazenjuk, die Sitzung nicht eröffnend, eine zweite Pause, auf der die Koalition bestand. Dabei bildeten die Mitstreiter Julia Timoschenkos einen dichten Ring um die Tribüne und das Präsidium des Parlamentes.

“Wozu blockieren Sie die Tribüne?”, fragte der “Kommersant-Ukraine” den stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion BJuT Oleg Bilorus.

“Wir fordern die Prüfung des Budgets und nicht des Gesetzes zum Schiffsbau oder des Misstrauensvotums gegen die Regierung.”, antwortete Bilorus ohne Enthusiasmus.

“Ich denke, dass es verständlich ist, das es keinen politischen Kompromiss gibt.”, resümierte Arsenij Jazenjuk, die Sitzung schließend.

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“Es wird wohl kaum gelingen bis zu den Ferien zu arbeiten.”, sagte dem “Kommersant-Ukraine” der Abgeordnete Wladislaw Kaskiw (“Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung”) im Gehen. Dieser Meinung stimmte man auch in der Fraktion der Partei der Regionen zu, doch darüber “offiziell” zu reden traute man sich nicht.

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 936

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“